Sonntag, 15. Dezember 2013

Ägypten - Reisenotizen vom 04.07. - 29.07.2013


 

04. Juli 2013 – „Geflügelter“ Tag – Hannover – Hurghada

 

Mein Wecker zerrte mich pünktlich um 05.50 h aus unruhigem Schlaf… Reiselust – Reisefrust – von allem ein bissel! Gepäck und alles andere stand abräumbereit im Flur bzw. Koffer schon im Gepäckraum meiner Nachbarin, die mich zeitnah zum Bahnhof karrte.

 

Noch eine Zeitung erstanden , bisschen Wartezeit und schwupps ging mein Zug um kurz vor 08.00 h zum Flughafen Hannover. Hatte das Glück, ziemlich schnell eine sehr nette junge Dame kennenzulernen. Wir saßen zusammen bis zum Flughafen. Sie war Chinesin, vor 10 Jahren nach Deutschland gekommen und arbeitete jetzt in Niedersachsen. Welch Gegensatz, sie wollte nach Stavanger/Norwegen, ich in die pralle Sonne nach Ägypten.

Da ich einige Male in Skandinavien war, auch bis zum Polarkreis bei Moi-I-Rana/ Norwegen, hatten wir ausreichend Gesprächsstoff! Gegen 10.00 h kamen wir am Hann.-Flugplatz an. Wir sagten Adieu und jeder zog mit seinem Gepäck in eine andere Richtung. Gute Reise, Shao-Yin!

 

So spurtete ich zur Abflughalle C –Charter- hockte mich noch bis 10.30 h hin und harrte der Dinge, die da kommen sollen – und kamen! Ab 10.30 h machten wir „faire la queue“, wir stellten uns in Reihen vor dem Abflugschalter an. Kurz darauf machte uns eine nette Condor-Groundhostess aufmerksam, dass es doch einen „Premium-Economy/Drop-off“- Schalter gäbe, so dass sich die vorher online eingebuchten Fluggäste fix auf die linke Seite verkrümeln konnte. Dies tat ich auch in Windeseile, und binnen 2 Minuten war ich fast schwerelos, meine 19,7 kg würden im Baum meines A321 wegsacken… alles andere war nicht so wild. Endlich konnte ich  mir noch ein ausgiebiges Frühstück bei „Mövenpick’s“ gönnen! Es schmeckte wie immer einfach umwerfend gut…. und meine Rettungsringe in bekannter Größe hatten das Ihre zu tun, das unterzubringen! – Gegen 12.00 h fand ich mich dann zum Einsteigen ein… nun denn, es dauerte länger. Später informierte uns der Co-Pilot, dass es zeitlich nicht so passig war mit der Flieger-Betankung. Sei’s drum, trotzdem hoben wir – mit 20 Min. Verspätung um 12.50 h ab. Hannover zeigte sich in lichtem Hell­- bis Steingrau. Je weiter wir an Reisehöhe und Entfernung gewannen, je sonniger und bläuer (?!) wurde es. – Da ich als Vielfliegerin (ich weiß, hört sich nach „Angeeeeberin“ an) am Gang saß und hatte so freien Durchblick nach vorn zur Galley, wo sich die netten Purser schnell um unser Wohl in Form von Speis und Trank kümmerten – wie auch in Richtung Cockpit. Als ich in Hannover einstieg, konnte ich links am Cockpitfenster unseren Captain Raidt entdecken. Er futterte gerade etwas …. Natürlich erhielten auch den warmen Mittagsimbiss zuerst C+C =Captain und Co-Pilot!. Zwischen meiner netten Nachbarin am Fenster – der Mittelplatz war Gott sei Dank frei geblieben – kam umgehend Kontakt zustande. Sie hatte so viel zu erzählen. Sie wollte gleich weiter nach Luxor… wurde wohl von Freundin + Fahrer abgeholt. Sie hatte ein interessantes Leben, über das sie sprach, und ich hörte doch gebannt zu, wie unterschiedlich manche Lebensläufe doch sind.

 

Die Flugzeit von 4:25 Std. hielten wir gut ein, und so erreichten wir gegen 17.20 h Hurghada. Da Condor meist Standplatz auf dem Außenfeld hat, hieß das, rein in die bratheißen Flughafenbusse und dann zur Ankunftshalle. Vorher war ich gar, danach reif wie eine Kochbanane! Drin, gleich VERSUCH, mir mein Einreisevisum zu ergattern. Hatte noch im Flieger  15,00 Euro in Pass gesteckt, dachte, es hilft! Nix war, 5 verspätete Flieger aus dem Ostblock, ca. 1.000 Paxe drängten sich nun 1. vor dem Visumschalter, 2. anschließend vor der Passkontrolle. Ein Horror – umgeben von viiiiielen Menschen, da bin ich nicht so glücklich mit. Nujee, ging nach 60 Min. Wartezeit und weiterem Gar-Vorgang! endlich d u r c h !!  An unserem  Kofferband wurde ein weiterer Flug mit bestückt. Glück, nach einigen Minuten kam mein Koffer mit Bauchbinde, äh, Koffergurt, so dass ich nun hurtigst in Richtung Ausgang stiefelte. Rechnete damit, von Freundin und meinem bestellten Taxifahrer abgeholt zu werden. Nee, sah SIE nicht, doch rechts am Eingang stand ein netter Mensch, der brav mein Namensschild hochhielt, ich rief, naja, einmal laut seinen Namen, und schwupps, hatten wir Sichtkontakt. Er übernahm nun mein Gepäck und auf ging es zum klimatisierten Pkw. Wie schön, nach soviel  heißer Luft, die ich vorher hatte..

 

Er brachte mich ohne Umwege in meine Mietwohnung, 2. Stock, der arme Kerl musste ganz schön schleppen. Ich langsamst hinterher, ich war fix und foxi! Oben angekommen, seine logische Frage, ob ich Schlüssel hätte.  NEEEE! Doch wusste ich, dass auf dem gleichen Stockwerk eine Freundin wohnt, die diesen haben sollte. Wir klingelten also an der richtigen Whg.-Nr. – mit Erfolg. Schlüsselausgabe – Sie kam noch mit, klärte mich auf… über das, was ich wg. Technik usw. wissen sollte und entschwand. Danke! – Noch ein Glas Wasser für meinen netten Fahrer und mich, und dann war ich allein in meinem Reich für knapp 4 Wochen. Danke an meine Vermieterin, die alles nett gerichtet hatte.

 

Inzwischen wa,r es kurz vor 20.00 h – Auspacken war die Devise, davor hatte ich Horrrrror!  Doch wat mut, dat mut! Also ran, meine ägyptische Mobilnummer lief zwar, doch zu wenig Guthaben, um zu telefonieren. Also kamen Anrufe meiner Freundin, nicht ich am Flughafen nicht getroffen hatte. Es blieben also nur Nachrichten. So schrieb ich denjenigen, die es wissen sollten, auch in Deutschland, dass ich zwar geplättet und zusammengefaltet, doch gut in meinem Zuhause-auf-Zeit gelandet war. – Auch der Internetstick zeigte mir freundlich blinkend, dass er, resp. ich seit 29.04. nicht mehr aktuell waren. Tolll!

 

Natürlich war der Kühlschrank leer, selbst Mäuse und Kakerlaken (keine vorhanden, beides nicht !) hätten mir mit hungrig-starrem Blick entgegengeblickt! Hatte doch noch  Walnüsse im Gepäck. Also gab es W+W Wasser + Walnüsse! Später noch ein bissel ZDF geschaut, und um 22.00 h war Zapfenstreich! – Gute Nacht, liebe Sorgen, nee, hab’ ja keine zur Zeit - -- es ist Urlaubszeit - - - -, dann bis morgen.

 

 

….. to be continued ….. zur Fortsetzung dann ab morgen. …

 

Heute – noch – Spätschicht sozusagen. Freitag, 05. Juli 2013 – Hurghada

 

Meine Entscheidung gestern Abend, mich in dem Zimmer zur Nacht niederzulassen, das mit Klimanlage bestückt war, zeigte sich als nicht so  prall – die Schlafcouch ist eben kein richtiges Bett. Und so erwachte ich heute Morgen ziemlich kaputt, was sicher nicht an der dünnen Schaumstoffmatratze, sondern noch vom Flugtag vorher herrührte…. Wahrscheinlich konnte frau das Bettenlattengerüst am Allerwertesten als Stempelabdruck bewundern. So weit kann ich nicht hinter mich schauen.

 

Naja, erst mal rausgeschaut, strahlende Sonne – wat sonst! Gegen 09.45 h dann einen ersten Blick im Badezimmer in den Spiegel. Auwacka! Nee, nicht gesellschaftstauglich, nicht für den Eigengebrauch und schon gar nicht als Anblick für andere. – So machte ich  mir einen Pulverkaffee mit Zucker aus Restbeständen mit einer Handvoll Nüsse, ein sehr frugales Mahl allemal! Anschließend Raffeln geputzt und fix unter die Dusche gehüppt, wobei ich mich auch nach dieser nicht viel frischer fühlte. Hier schwitze ich sogar, wenn ich nur an das Wort Wärme, Sonne oder ähnlich denke…

 

So dauerte auch die Auswahl von dem, was ich anziehen wollte, viel länger als in Deutschland. Habe natürlich zu viel mitgeschleppt. Endlich zog ich dann gegen 11.15 h los. Nur die Straße runter in Richtung Sheraton Road, ich habe mir gestern Abend einfach – im Dustern – nicht gemerkt, um die wievielte Kurve und Hausecke wir nun abends gekurvt waren. Jedenfalls war es im Sonnenlicht am Mittag kein Problem, bis zur Hauptstraße vorzudringen. Dort ergatterte ich sofort eine Taxe, die mich zu meinem Lieblingslokal in Dahar brachte. – Ich schlich mich von hinten ran…. Und  richtig, einer meiner beiden Lieblingskellner hatte Tagdienst. Mein immer stärker gewordener Hunger – mampf-mampf nach diesem mehr als ärmlichen Frühstück… forderte seinen Tribut. Wie immer – erst mal ein Wasser, einen Tee und dann natürlich! – wie üblich – was mit Thunfisch, diesmal wieder ein ….. Salat. Innerhalb kürzest vorstellbarer Zeit fand dieser seinen Weg in die unteren Labyrinthe meines wirklich ausgezehrten …. Leibes! –

 

Und dann schrieb ich – vorsichtshalber sozusagen als Entwurf – meinen 1. Tag runter. Gegen 15.00 h meldete sich jemand – mein Magen - erneut. Also, wieder Bestellung meines geliebten getoasteten Knoblauchbrotes und einem Salat, der genau nach meiner Bitte serviert wurde. NUN ENDLICH gab meines Inneres Ruhe.

 

Ich liebe es, ab und an mal das Geschehen „ from the background „ zu sehen. Und das ist hier jederzeit möglich. Am späteren Nachmittag sammelte ich mich dann zusammen  und besuchte nur noch  kurz „meinen“ Apotheker, drei Geschäfte entfernt. Wie ich seinem Gesicht entnahm, freute er sich, mich wiederzusehen. Meine Bitte, mir etwas zum Schlafen zu verschreiben, beschied er dahingehend…. nein, kein rezeptpflichtiges Mittel, sondern ein rein pflanzliches…

 

Eine Rundumfahrt auf der Sherry Road schloss sich an. Ich benötigte noch immer Aufladung für mein Mobiltelefon und neuen Saft für den Internetstick. Das klappte nach einiger Rumfahrerei auch, und so sehe ich den nächsten Tagen gern wieder online schreibend, lesend  und kommentierend (nein, das wird weniger) entgegen.

 

Letzlich trudelte ich wieder da ein, wo eigentlich meine ges(t)ammelten Werke im Winter 2012 ihren Anfang hatten – bei Cello in der „Caribbean Bar“. Ich ging ein wenig von der Seite in seine Richtung. Ich hatte mich auf ihn ganz besonders gefreut – Grund, vermag ich nicht genau zu sagen. So etwas wie Omma-Gefühle, gepaart mit ein bissel … jahaaa! – ältere Freundin oder wat auch immer! Nach einer herzlichen Begrüßung setze ich mich wieder hinten an meinen Tisch ganz rechts außen. Gleich wieder Bestellung – es war inzwischen ca. 19.00 h -  na, was wohl? Richtig, der Kandidat hat 100 Punkte – was mit Thunfisch und mein geliebtes Sakara-Bier. Jaaaa, es blieb bis kurz vor 22.00 h mein einziges!  - Kurz darauf kamen zwei junge Damen auf mich zu, richtig, mit eine der beiden hatte ich mich tags zuvor verabredet.

 

So verging auch die nächste Stunde wie im Flug. Die beiden jungen Damen hatten – außer mit mir am Tisch zu sitzen – für den Abend sicher auch noch anderes zu tun. Eine andere Freundin, die eine Woche zuvor nach Hurghada geflogen war, gesellte sich ein Weilchen zu mir. Hatte ihr was mitgebracht, worum sie gebeten hatte. Zahlung erfolgte sofort. Danke, XXXXXX! Nur leider ging dieser Geldschein dann auch futschikato! Dazu gleich mehr.

 

Noch später tauchte eine weitere Freundin von mir auf, mit Gefolge. Wir setzten uns dann noch ein Weilchen gemeinsam an einen Tisch. Einige Minuten vorher war mir übrigens dieser 200-Pfundschein einfach von der Abendbrise hinweg geweht worden, im Dustern ein sinnloses Unterfangen, danach zu suchen - außer ich hätte ein Köpper übers Geländer ins Wasser gemacht…. Auch das wäre sicher mit gravierenden Folgen erfolgt.

 

Da ich mich mit meinem netten Taxifahrer vom gestrigen Abend telefonisch vor dem Hotel für 22.00 h verabredete, tauchte ich um diese Zeit also vor dem Hotel auf…. Nix – niemand kam. Also griff ich 10 Minuten später zum Telefon. Er war verhindert und würde erst eine Stunde später kommen, um mich abzuholen. Sicher sind es dienstliche Gründe, und das geht natürlich vor. Trotzdem, vielen Dank, denn ich bin dumm wie 10 m vertrockneter Feldweg, wenn es um die Neu-Orientierung geht. In den Vierteln, wo ich mehrfach gewohnt habe, Dahar, Magawish, Makadi-Bucht usw., DA kenne ich mich aus.

Doch hier in Sekalla – witzlos. Also hieß es warten.

 

Es ist jetzt 22.45 h, und ich werde gegen 23.00 h nochmals rausgehen. Seit vorhin sitze ich in der Hotellobby und schriftele dies vor mich hin, um wieder Lesefutter für die – falls überhaupt noch? – Interessierten und Freund/innen hier bei Facebook zu schaffen.

 

S o   - für heute ist es wirklich genug.

 

Die, die das noch lesen zu so später Stunden, gratuliere ich, mein Durchhaltevermögen ist da heute nicht mehr so groß.

 

Wenn mich mein Fahrer durch die vielen Straßen und Eckchen nach Hause geschafft hat, mache ich 7 Kreuze nach dem heutigen Tage. Wie heißt das Wort noch – ach ja, Urlaub – Ferien – Ausspannen. *)

 

In diesem Sinne werde ich gleich meine 2 Kapseln reinpfeifen, mal sehen, ob es hilft…

 

Ach ja, bis die Tage, ohne Frage!

 

*) Nachtrag

 

Natürlich bin ich gut zuhause gelandet. Diesmal fuhr mich mein Fahrer brav die Sherry Road entlang, bog irgendwo …. glaube am Seagull Hotel / Metro – rechts ab und fuhr und fuhr …. Irgendwann ging es dann rechts in die Madaris und irgendwo an einem Café wieder rechts und dann waren wir vor meinem Haus…

 

Wir haben die gesamte Fahrtzeit so gelacht über meine Dämlichkeit, ein schöner Abschluss nach dem 1. Urlaubstag.

 

Werde morgen Vormittag mal versuchen, mich etwas zu orientieren. Drückt mir die Daumen, dass ich nicht irgendwann in El Quseir oder El Gouna lande, bei meiner latenten  Unfähigkeit, die richtige Wohnung in der richtigen Straße (ohne Haus- und Straßennummer) zu finden….

 

Samstag, 06. Juli 2013 – Hurghada - "Morning-Pöstchen"...

 

erst mal nur kurz Lebenszeichen, bin wieder gegrillt (vom Lattenrost) von der Couch gepurzelt. Trotz zweier Pillen, die ich eingeworfen hatte. So langsam werde ich mich mal an den Tag... und die Sonne gewöhnen (müssen). Heute stehen zwei "Urlaubs-Termine" an, hört sich schlimm, nee. Selbst vereinbart, deshalb freue ich mich drauf. Also, husch-husch - Dusche usw. usw. Bis später, falls ich es heute mit meinem Stammeln schaffe... Tschöööööööööööö!

 

Samstag, 06. Juli 2013 – Immer  noch…Fortsetzung vom Morgen

 

 – vormittags klappte meine Verabredung mit meiner Freundin nicht. Also fuhr ich direkt wieder nach Dahar. Hatte ja wieder nur W+W Wasser + Walnüsse (6 Stück) gefrühstückt. Deshalb war mein Appetit doch recht groß. Also …. Ja, gleiche Bestellung wie gestern Vormittag. Näheres können wir uns sparen.  Nach ein, zwei weiteren Anrufen machte ich  gegen 14.00 h noch ein Treffen mit meiner Freundin in ihrem neuen Zuhause aus. Eine sehr hübsche Villa, oh, da würde ich gern wohnen, in einer sehr schönen Gegend hier. – Nach gut 2 Stunden machte ich mich zum Abritt fertig, da ich um 17.00 h mit einer FB-Internet-Freundin in der Caribbean-Bar eine Verabredung hatte. Pünktlichst stiefelten wir dann durch das Hotel und den Garten. Wiederum eine lange Gesprächsrunde zwischen uns beiden. Es war sehr interessant – denke, mal für uns beide. Danke, XXXXXXXX.  Fortsetzung ist vorgesehen.

 

Danach wollte ich hier einige Anekdötchen aus meinen früheren Ferien hier erzählen. Nee, mir blieb die Spucke weg. – Grrrrh, Stichwort – Downloads – hier Skype. Tja, da hätte ich jemand gebraucht, der sich in den Tiefen eines Windows-Betriebssystems auskennt. Habe sicher andere Talente, DAS allerdings nicht. Uns wurde im IT-Kurs mal beigebracht, dass Dööspaddel wie ich bei .exe und .dll bittschön die Finger davon lassen sollen. Das ist mir im Köpfchen geblieben, doch das war’s auch schon.

 

Nachschlag …. Augenblicklich hängen mir die Ohren überm Latop, gebündelt.… Skype arbeitete bei mir auf dem Laptop nicht mehr. Also wollte ich die neueste Version 6.6.XXX downloaden. Das hätte ich mir nicht vornehmen sollen. Ich muss wohl irgendwo in die DLL-Bibliotheken reingekommen sein – nichts ging. Nun versuchten mir sowohl Cello wie auch ein Kellner, mir zu helfen. Ein Icon war/ist nicht zu löschen, und das hängt irgendwie mit AdobeReader zusammen. Es erscheint kein Skype-Icon…. Es hängt mir jetzt zum Halse raus. Irgendein verrücktes Icon auf dem Desktop = meine späte Samstags-Freude… grrrrh!

 

Die, die hier mitlesen, sind diejenigen, die ich auf meiner FB-Freundesliste habe. Das sind inzwischen schon eine ganze Anzahl, ich bin froh, dass ich bis auf 3 oder 4 alle persönlich kenne, mehr oder weniger.

 

Um mich herum ist es voll geworden. Gäste aus dem Hotel – jung und alt, viele Sprachen, hinter mir am Tisch sitzen Skandinavier, denke mal, Finnen. Nett, aufgeschlossen, lustig, munter – so kenne ich die Menschen aus dem Norden. Auch wenn viele meinen, sie seien zugeknöpft und verschlossen.

Mal sehen, was der morgige Sonntag bringt. Steht einiges an Terminen an. Also früh raus. Sicherlich haue ich dann von meinen „Glücks-Schlafpillen“ dann einige mehr weg.

Frühstück entfällt dann erstmal …. Lässt der Zeitdruck einfach nicht zu.

 

So, Ihr Lieben, weiblich wie männlich, heute wird es keinen Mitternachtstalk geben. Ich verschwinde hier auch bald. Dabei ist es erst gerade 21.10 h.

 

Nachtgedanken fallen mir heute nicht ein – mein „Thinkpad“ hat heute mal Sendepause.

Cello, sei Dank, dass ich bis jetzt durchgehalten habe.

 

Bis irgendwann – morgen – oder so.

 

PS:

Wenn ich heute thematisch-zeitlich a bissel durcheinander gesprungen bin, bitte ich um Nach-, Rück- und Vorsicht. Bin wohl etwas geräusch- und druckempfindlich. Legt sich wieder, spätestens, wenn ich meinen geplanten großen Ausflug mache.

Sonntag, 07. Juli 2013 – 14.45 Uhr

 

Ein weiterer Urlaubsmorgen graute – mit Grauen sozusagen. Eine weitere Nacht auf meinem „Fakirbett“, wie eine meiner netten Leserinnen es nannte. Dafür Klimaanlage..  und trotz 3 „Pillen-zur-Nacht-Einwurf“ wollte sich selbiger, der Schlaf, nicht einstellen. So entstieg ich meiner einmalig „eindrucks-vollen“ Lagerstatt ziemlich früh. Wieder ein Riesenpott Wasser – ich mutiere langsam zum Wasserbüffel - -, unter die Dusche, wutsch, fix in die Klamotten, ein bisschen „Putz“ aufgelegt, damit mich mein Doorman unten auch schon kurz vor 09.00 h erkennt – und draußen stand bereits mein Abholer – Taxelfahrer, nein, kann ich jetzt nicht so nennen. Inzwischen ist er ein guter Bekannter, davon später mehr, warum, wieso, piepa-po.

 

In einem wirklich superschönen großen SUV ging die Fahrt zum Visa-/Passamt in Dahar. - Kurz nach 09.00 h. Es waren Kunden da, jedoch hatte mich mein Begleiter am Wickel mit Pass und –Bild (eins ist übrigens ausreichend). Zwei große – in Englisch + Arabisch – abgefasste Fragebogen füllte ich dann – mit leicht geführter männlicher Assistenz – aus und gab diese dann zurück. Den geforderten Betrag gezahlt und dann hieß es, „bitte ab Mittag Jahresvisum abholen“.

 

Da wir sowieso in Dahar waren, schlug er mir vor, bei Ulrike im Deutschen Café – dem „German Bread Basket“ zu frühstücken. Also hin und raus aus dem soooo schön kühlen Auto.  Doch im Café angenehme Temperatur. Wir suchten uns einen Tisch, platzierten uns und wurden von einem freundlichen jungen Mann nach Wünschen gefragt. Upps, wir beide hatten definitiv noch NIX intus. Also großes Frühstück…. Dies und das und nochmals dies und das -  das Frühstück zog sich also hin. Wir beide genossen diese Ruhezeit und die entspannte Atmosphäre bei Ulrike. Sie, die Inhaberin, durfte ich auch kennenlernen. Danke für das nette Gespräch – ich komme sicher wieder. - Da ich die Bitte äußerte, die Familie meines Begleiters kennenzulernen, wurde diese – nach Anruf – bejaht. So hatte ich Gelegenheit, Frau und Sohn kennenzulernen. So freundlich wurde ich aufgenommen! Danke an Euch drei – so etwas suchte ich wohl langlle. Tja, Ägypten und Deutschland weisen doch recht viele „Backmischungen“, ähem - Bindungen auf, und wenn es der Herr Sohn ist! Kompliment!

 

Mittags dann Fahrt nochmals ins Passamt, diesmal nur fix reingeschaut, schauten uns ein Dutzend fertig bearbeiteter Pässe mit Visastempeln an. Einer der letzten war dann meiner! ENDLICH! kann ich bis Anfang Juli 2014 soviel ein- und ausreisen – mit open-end, d.h. nicht 3- oder 4mal. Sondern, soviel es mein Geldbeutelchen hergibt. Da ich bereits eine Einladung privat habe, werde ich auch mal in eine einheimische Familie eintauchen, um so das tägliche Leben kennenzulernen. Die Betreffenden wissen, dass SIE gemeint sind. Ich freue mich tierisch, dann den einen oder kleinen Wunsch aus Deutschland zu erfüllen… und mehr – falls nötig. Dahar, ich komme!

 

Da mein großer Kühlschrank bis auf Gummibärchen und den kümmerlichen Walnussrest in endloser Weite leer einherkam, blieb nur übrig, noch einzukaufen. Beim Metro ging es ratzfatz, und schon hatte ich für die nächste Woche mein „gesundes Futter“. Und auch mein geliebtes Brot hatte ich vom German Breadbasket gleich mitgenommen.

 

So, jetzt ist es 15.40 h – ich werde mich mal ein bisschen auf das eine oder andere Ohr legen und hoffe, dass Euch bis hierher nicht die Lust an meinem breitgetretenen Alltäglichkeiten in Hurghada vergangen ist. Wenn doch, bitte …. Haa! gern Info an mich.

 

Meine Lern- und Lehrzeit ist auch in meinem fortgeschrittenen Alter noch auf Volllast gesetzt. In diesem Sinne – „es geht weiter“ – gute Nacht, je nun, guten Nachmittag!

Das Allerletzte vom Sonntag, 07. Juli 2013 - - -

 

Sonntag - 07. Juli 2013  - Die letzten Nach(t)gedanken .... Tja, nun habe ich mir hier an einem ruhigen Plätzchen so etliche Chats angeschaut..... habe also erstmal wieder unsere dt. Foren HRG durchgeharkt! Naja, nix Neues, bis auf einen Post, der mir fast --- mal wieder--- die Schlepptopp-Tastatur aus den Händen gerissen hat. Nee, ich schreibe niente - nada mas - sonst werde ich hier vielleicht von der/dem anderen Leser/in in die

nächste Tonne gekloppt. Und dann könnt Ihr nix mehr von mir lesen.

 

Ich weiß, einige bezeichnen es als Schwachsinn, dass ich täglich meine Nichtigkeiten aufspieße.... putzigerweise wird es doch gelesen, eigenartig, murmel-murmel, warum wohl? Das Netteste, was mir - schon mittags - passierte, war, dass mich eine Bekannte unbedingt mit zu einem Friseur schleifen wollte..... meine Frisur wollte sie exakt haben wie ich. Na, ich bin zuhause Frisurenmodell. - Ja, ich weiß, alt an Jahren und eitel und... und.... ich kann gut damit leben. Abends schrieb sie mich noch an, ob wir uns morgen früh treffen. Sie wüsste einen neuen Frisur. Nun kommt sie mich abholen, und ich halte dann meinen Kopp hin, um mich von allen Seiten betrachten zu lassen, wie meine Friseurmeisterin mich denn nun letzte Woche zurechtgetutzt und dann so in Richtung Hurghada geschickt hat...

 

Es gibt Wichtigeres - hier in Hurghada - in Ägypten. Ich bewundere den Mut der Einheimischen und bin gewiss - trotz Methusalem – noch aufrichtig an Politik interessiert.

 

So, das waren meine letzten Zeilen..................................

 

Neee, freut Euch nicht zu früh, für heute Abend - Gute Nacht!

 

Montag, 08. Juli 2013

 

Mittagszeit – die Straßen brüten in der Sonne vor sich hin. Ich habe meinen ersten „Außentermin“ schon hinter mir. Eine FB-Freundin habe ich zu einem Friseurtermin begleitet. – Gelandet sind wir nach entsprechender Vor-Info aus FB bei Lisa Böhme. Sie hat in der El Pasha Street, direkt an Ulrikes „German BreadBasket“ ihren Salon „Emotions Hair“. Wir also hin – und , ja, klein, aber fein. Eine freundliche junge Dame empfing uns, eben Lisa. Sie ist unter gleicher Bezeichnung auch bei FB zu finden. – Da ich ja sozusagen als lebendes Modell herhalten sollte, hockte ich mich zur Seite. Unsere junge Friseurmeisterin wusch die Haare und begann, ihre Schneidekunst zu zeigen. Das dauerte insgesamt fast 30 Minuten. Da ich aus Deutschland sehr verwöhnt bin, darf ich sagen, dass ich in 11 Jahren als Frisurenmodell schon a bissele in den Spiegel und auf die Finger des-/derjenigen schaue, die da an mir rumschnippeln und mir eine ansprechende Frisur verpassen wollen…

 

Fazit: Meine Freundin aus FB war sehr zufrieden, die Chefin strahlte ob des Lobes, das sie von uns erhielt, und auch der gezahlte Betrag lag noch unter LE 100,00. – Ich stelle mir das bei uns zuhause vor. Unmöglich. Lisa ist z.Z. Allein-Chefin-Kollegin…. Also, sie muss ganz schön was tun.. um zurechtzukommen.

 

Deshalb, Lisa, gebe ich diese Info gern an andere weiter. Klingt jetzt böse nach Vitamin B, nee, habe von ihr nix erhalten, sondern werde, bevor ich abreise, zum Nachschnitt zu ihr gehen. Sonst lasse ich außer meiner Chefin in D. niemand an mich ran, an die Haare!

 

Sicher wird sich Weiteres heute ergeben. Wir trafen während unserer Friseurzeit noch zwei Urlauberinnen, die sich auch erkundigten. Zufall, eine meine Freundin, die andere kenne ich auch schon länger. Schön, Euch zwischendurch mal zu sehen.

 

So, der Vormittag ist vorbei -  12.10 h –    Bis später dann…

 

Montag, 08. Juli  2013    der Rest vom Rest …

 

Nachdem mich meine Freundin vom Friseur zurück nach Hause gebracht hatte, war ich platt. Fragt nicht warum: Kann Nixtun anstrengend sein? Vielleicht im Urlaub – ja- Jedenfalls legte ich nach einem Imbiss hin – und schlief ein. 4 Stunden Schlaf am Nachmittag – DAS passiert mir zuhause NIE.

 

Gegen 17.00 h war ich wieder fit wie ein Turnschuh. – Meine Verabredung mit Freunden, die ich fast ein Jahr nicht gesehen hatte, war um 20.00 h in der Caribbean Bar… wo sonst. So stotterte die Zeit mit Dusche-Anziehen und „Mini-Putz“ im Gesicht vor sich hin. Kurze Taxifahrt in die Bar. OK – sie waren schon da, und mein Herzenskind auch. Eine ganz junge Dame inzwischen von knapp 12 Jahren, eine Schönheit für sich (das weiß sie, sie bzw. Mama und/oder Papa werden dies lesen). Uns verbindet etwas, was ich nicht beschreiben kann. könnte frau als besonders liebe Omma-Freundin (ich) und Enkeltochter (sie). Diese innige Verbindung zu diesem jungen Mädchen bestand seit dem 1. Kennenlernen vor knapp 2 Jahren. Es wurde ein mäßig langer Abend, da sie  als Minderjährige – zwar in Sommerferien – dabei war. Es kamen weitere Freunde meiner Freunde hinzu. Viel Gesprächsstoff – viel gelacht.

 

Irgendwann gingen dann auch sie. – Ich hatte noch eine Aussprache mit einem Freund, die seit Wochen anstand. Das Internet ist nicht das passende Medium für wichtige Gespräche – und daraus folgende Entscheidungen.

 

So war es gestern Abend halt der Rest vom Rest, den ich jetzt abschließen kann.

 

Bitte nicht wundern, dass dieser klägliche Schreibrest erst jetzt am Dienstagvormittag kommt. Heute Nacht wäre mir das Gedankenordnen nicht so leicht gefallen wie heute…. Nach einer erneut verbrachten Nacht auf meinem „Fakirbett“ (Ausdruck ist nicht von mir, leider, jedoch passend)…

 

Mal schauen, was heute kommt… Di, 09.07.2013.

 

Dienstag, 09. Juli 2013Anfang und Ende – Druck- und Geräuschempfindlichkeit inkl.

 

Dieser Tag fing wie alle bisherigen an….. ich stand auf, in diesem Fall: ich erhob mich in die senkrechte Lage, was mir hier etwas schwerfiel. Normal bin ich nämlich eine Tag- und Nachtgestalt, will heißen, ich bin zu jeder Zeit gleich tag- oder nachtaktiv wie ein Meerschweinchen oder die lieben kleinen Tierchen heißen… und auch diejenigen, die tagsüber ihr aktives Tun haben.

 

Kehren wir vom Tierischen zu mir zurück – Vergleich erlaubt. Ich bewegte mich ziemlich in vorbeschriebener Art und Wiese, äh,… Weise! Am liebsten wäre ich auf allen vieren durch die Wohnung gekrochen. Irgendwann hatte der Fußboden eine unaussprechliche Erdanziehung an sich. Nur mit Mühe und mit Hilfe der „Soforthilfe“ = rabenschwarzem Kaffee“ vermochte ich diesem  starken Drang zu widerstehen. Blieb also lieber zuhause, bis ich nachmittags eine Information von einigen Freunden erhielt.

 

Also verfrachtete ich mich unter die Dusche, diesmal auf „kalt“ gestellt. Irgendwie stimmte gestern so einiges nicht. Auch der Kreislauf spielte munter verrückt – ein zu hoher Puls und zu niedriger Blutdruck, wie sich später herausstellte.

 

Nachmittags kreuzte ich dann in einer Kneipe in der Nähe der Sheraton Road auf.

Meine Freunde/Bekannten warteten schon. Bin nie vorher da gewesen, prompt fand mein Taxelfahrer zuerst diese Kneipe NICHT. Ist in der Nähe vom KFC und MacDoofchen auf der Sheraton Road.

 

Naja, letztendlich fand ich doch den Tisch, wo meine Freunde saßen. Murmel-murmel, allgemeine Begrüßung,  So lernte ich Tine und Franco kennen, ein sehr nettes Ehepaar. Beide arbeiten hier hart, um sich hier ihren eigenen Traum von einem anderen Leben aufzubauen. Soweit ich das dann hörte, recht gut und erfolgreich, kleine Pannen und Dellen im täglichen Miteinander mit anderen Residenten und Einheimischen ausgenommen, ganz üblich.

 

Denke manchmal, dass die Deutschen unter sich, die hier leben, dem/der anderen noch nicht mal das Schwarze unter dem Fingernagel gönnen. Ich hörte einige Stories, die  mir mal wieder die Haare zu Berge stehen ließen. Verlassen und vertrauen kann frau/man sich hier in diesem Vipern-Nest auf fast keinen Menschen, das habe ich inzwischen gelernt  nach mehr als 20 x Urlaub allein in Hurghada.

 

Angenehm war wieder mal, dass in diesem Lokal das WLAN schnell und recht stabil lief und sicher auch weiter läuft. So erhielt ich den Passcode, und schon ging es los, hatte einiges zu aktivieren und zu aktualisieren. – Wir saßen sowohl drinnen wie draußen, ich genoss das inzwischen vorabendliche Gewühl auf der Straße, an den anderen Tischen, wo mir junge und ältere Damen auffielen, die ihre Begleiter dabei hatten, manche in offensichtlicher Geste ihre „Besitzer“ beanspruchend. – Wat ein Glück, dass ich aus diesem Alter raus bin – nee, so was war nie was für mich. Schwamm drüber, habe Urlaub…

 

Als die Mägen aller Beteiligten doch schon ziemlich unten hingen, teilte sich die Gruppe, wir – eine Kleingruppe – landete einige Häuser weiter bei KFC. Kenne natürlich die Ladenkette aus Deutschland, auch aus Kairo. Bin jedoch – wie bei McDoof – sicher keine Stammkundin dort. Trotzdem landeten wir – ausgehungert im wörtlichen Sinne – vor nämlichem Kundentresen und hoben unsere leeren Köpfe in Richtung „Fressbrett“= Angebotspalette dessen, was es zu verspachteln …. zu essen …. gab. Schnell einigten wir uns alle, und so wurde bestellt. Das lief schnell und reibungslos. Endlich saßen wir am Tisch, und dann hauten wir wirklich rein….. Ich schaffte nicht alles, kein Problem der Essens-Weiterverteilung – u.a. Wraps, hübsch stramm eingepackt. Die konnten mitgenommen werden, was auch geschah.

 

Wieder zurück im vertrauten“WLAN-Bereich“ wurde weiter gesurft. Auch unsere andere Gruppe kam kurz darauf zurück. So saßen wir noch eine Weile zusammen, örtlicher Klatsch, Witzchen und das tägliche „Leipziger Allerlei“, äh, „HRG-Allerlei“,  was so läuft.

Nach Mitternacht dann Abschied von Grüpplein 1, die musste früh raus… der Resthaufen hockte weiter zusammen, und gegen 02.50 h schloss dann die Bar – 30 Minuten später  begann ja Ramadan um 03.20 h. Kurzabschied – rauf auf die Sheraton Road, ab ins Taxi, netter junger Mann, der jedoch kurz darauf Passanten fragen musste, wo ich denn wohnte. Hatte ihm meine klare Beschreibung zu meiner Wohnung gegeben. Doch: WAS bedeutet bei zahlreichen Taxifahrern schon „Aiwa“, oft, nix verstehen.

 

Trotzdem ging es dann zügig in altbekannter Straßenreihenfolge nach Hause. Irgendwie meine ich jetzt schon nach Hause kommen wörtlich. Es ist gut, zu wissen, dass frau einen Ort hat, wo sie rumlaufen kann wie zuhause  in Bad Harzburg, entscheiden kann, ob, wann und was ich morgens frühstücke. Diese Freiheit im Urlaub zu genießen, ist genial.

 

Leider spielte nachts mein Kreislauf verrückt. Auch mein Magen wollte von zuvor abends wirklich mit gutem Appetit genossenen Wraps und Cola + Salat plötzlich nichts mehr wissen. Also wurde es heuer eine mehr als unruhige Nacht.

 

Mittwoch, 10. Juli 2013 – Vormittag

 

Nun ist schon wieder ein neuer Mittag, denn das o.a. Geschreibsel sollte ja gestern eingestellt sein – es mangelte an Muße und Ruhe, mich zu „sammeln“, um das zu tun. Bitte um Verständnis… im Übrigen solltet Ihr mich hier sehen, wie ich am Tisch hocke…. des öfteren in Richtung…..  sprintend, mein Flüssigkeitshaushalt hat meinem derangiertenKreislauf z.Z. nicht viel entgegenzusetzen.

 

Trotzdem treibt mich natürlich einiges…. Obiges ist sicher langatmig, zähflüssig und nicht so leichtfüßig zusammengeklopft wie sonst.

 

Melde mich wieder – werde mich nochmals in die Horizontale bewegen. Bleibt Ihr erst alle gaaaanz gesund, ich fühle mich wie ein ausgewrungener Waschlappen, der zu nix mehr fähig ist, zum derzeitigen Zeitpunkt jedenfalls.

 

In diesem Sinne – gute Besserung, liebe Conny – ahhhh ja, tut gut, wenn frau sich mal selbst was wünscht!

 

Donnerstag, 11. Juli 2013 - Mittagszeit - 12.05 h

 

Freundliches Hallo an alle, die einen Blick auf meine Chronik haben... einige fragten nach mir, auch bei Egypt Ladys. Habe also Laut gegeben. Schreiben z.Z. etwas mühsam, Kreislauf und Körper wollen die Horizontale... da wird es mit dem Laptop schwierig. Also, derzeit etwas auf dem Zahnfleisch oder auf ausreichend Körpermasse ausharrend, hoffe ich, schnellstens wieder den Griffel in die Hand zu nehmen. Bis dann, allen einen schönen Urlaub, einen stressfreien Tag für die Arbeitenden unter uns, und ein dicker Kuss für meine beiden hier in HRG, die sich sorgen.

 

Donnerstag, 11. Juli 2013 – Fortsetzung – 19.45 h   Endlich rausgelassen...

oder entfleucht....

 

Ja, Mittagszeit – einschließlich einem etwas … zugegeben… eingeschränkten Kurzimbiss vorbei. Viel besser als gestern und heute Vormittag schlich sich mein Kreislauf so um mich rum…. Hatte einige private Nachrichten, die ich nun endlich öffnete und auch so vor mich hinlas, was sich an meiner Chronik bzw. unter meinem Egypt-Ladys-Eintrag inzwischen so angesammelt hatte…. nämlich einiges. Also gelesen – geantwortet usw.

 

Ein Blick nach dem Zähneputzen in den Spiegel reichte aus, um meine Stimmung auf einen unterirdischen Level zu hieven. Also Frage – stimme ich einer mentalen Gesichtsop. zu, denn so konnte ich mich meinen Freunden im Lokal, die mich auf mich warteten, wahrlich NICHT präsentieren! Oder bleibe ich mit dem Allerwertesten wieder in meinen vier Wänden? Nee, trotz meiner leicht lädierten Gesamtverfassung entschied ich mich für ein mentales Faceliftung. Eine soweit wie möglich kühle Dusche, mir mal wieder sooo richtig den Kopf waschen (in diesen Tagen machte das jemand anders für mich, neee, nicht wörtlich, DAS im übertragenen Sinn!), fix fönen, rin in die zuvor mühsam gebügelten Klamotten und heute ein wenig mehr Spachtel ins Gesicht, damit mein Spiegelbild zumindest entferntest eine gewisse Ähnlichkeit mit meinem Passfoto aufweist. - - - Versuch gestartet, mit minderem Erfolg, wie ich fand.

 

Danach raus aus dem Haus – rein in eine Taxe und ab nach Dahar in meine alte Lieblingskneipe. Kurz dem Kellner eine Handbewegung und schon rollte mein Wasser an… obwohl ich Wasser seit gestern bald nicht mehr hören kann. Dann Bestellung, und JA, auch u.a. was mit Thunfisch…. OK, darf ich nicht mehr erwähnen, ist inzwischen bekannt, oder?

 

So teilte ich mir die Zeit zwischen Facebook und Thunfischsalat… mit dem Ergebnis, dass ich dorthin gebeten wurde, wo ich nun bereits wieder stundenlang hocke, direkt an der Sheraton Road. Der Taxler machte mit mir eine hübsche Rundfahrt von Dahar bis hierher…. in die Nähe des El Pasha Resorts. OK, er wusste, wohin er wollte, dahingestellt, ob er mich dort abliefern konnte/wollte. So fuhren wir einige Male hin- und her, bis ich ihn nochmals auf mein Fahrtziel hinwies. ENDLICH klappte es. LE 10 bis 15 sollten eigentlich für diesen Trip ausreichen, ich gab ihm LE 20,00…. Er war glücklich. Na dann, Ramadan Kareem….

 

Jetzt – es ist gerade 19.40 h – merke ich, dass ich KEIN Wasserbüffel bin und auch mal auch anderes Futter benötige. Durch Ramadan öffnet die benachbarte Pizzeria erst nach Sonnenuntergang. Einer meiner Späher tat schon kund, es sei Licht. Nun denn, so ist Licht im Tunnel, ähem bei der Bestellung zu hoffen. Mal sehen, welche fantasievolle Pizzenmischungen für uns dabei rauskommt.

 

Nun hoffe ich doch, dass wir hier irgendwann im Laufe des Abends auch zu einer Nahrungsaufnahme kommen werden. MANN und FRAU schreibt und verfasst, amüsiert sich über die Einträge hier….

 

Also, für heute mein Selbstgestricktes, nee, besser wird es auch durch mehrmaliges Lesen und Nachkorrekturen nicht. Wer wiederum bis hierher durchgehalten hat, dem gehört besonders heute meine uneingeschränkte Achtung.

 

Und mein durchaus ernsthafter Vorschlag für die, die mich gern kritisieren möchten, bittaschön, jederzeit, doch noch effektiver: einfach gar nicht lesen oder weiterscrollen…

 

Freitag, 12. Juli 2013 – Langweil-Tag + Kneipen-Abend…

 

Hallo, meine Lieben, heute lag ich mal wieder bis mittags in der Horizontalen, jahaaa, alleine wie üblich – um Nachfragen vorzubeugen!  Anrufe heute mal gar keine, o.k., hatte Mobile auch abgestellt… wird langsam zur Manie. Grund: reine Vorsicht.

 

Gegen 13.30 h entstieg ich meiner Bettstatt, nachdem ich vormittags steifgefroren die Klimaanlage auf ihre äußerste Betrieblichkeit herausgefordert hatte. Trotz Medikamenten Gefühl, als wenn jemand in mir unbedingt mit mir Karussell fahren wollte. ICH sicher nicht. Ein Kaffee, in dem sich tiefes Schwarz spiegelte, fand schnell den Weg in meine Innereien und sorgte für Aufstand = endlich Kreislauf! Inzwischen tickerten auf im Internet einige PN hier FB für mich ein. Antwort – wenigstens einmal – und Frage nach – wo ich – wann ich- wie ich und ob ich wieder auftauche. Also kurz Info an meine Minigruppe, dass ich mich schon rühren würde…

 

Allerdings konnte ich mich im derzeitigen Aufzug naturgemäß! nicht  präsentieren.

Also die gleiche Arie wie alle Tage zuvor. Am Nachmittag Kurztaxifahrt in die ebennämliche Kneipe  wie Tage zuvor. Mein Grüppchen saß so vor sich hin. Naturgemäß störte ich erstmal…, wenn sich frau so überraschend dazu gesellt. Nach einem Cappucino sah die Welt etwas freundlicher aus, und ich konnte rein akustisch allen anderen besser folgen. Tja, wie die Zuhörfähigkeit durch ein Heißgetränk optimiert werden kann!

 

Nun war es schon wieder gleich 21.00 h, mein Magen klagte mal wieder über zu wenig Betriebstemperatur und -tätigkeit. Also beim benachbarten Pizzabäcker heute mal verschiedene Wraps bestellt. Diese sollten gleich kommen und auch dafür sorgen, dass das Minigrüppchen mal was anderes zu tun hat als rumzuschnattern, Getränke zu vernichten und alleweil am Smartphone bzw. am Schlepptopp irgendwelche mehr oder weniger sinnvollen Äußerungen ins Internet zu senden…

 

Gefräßige Pause – trotz halbgeklappter Schlepptöppe – wenigstens knapp 10 Minuten der Einkehr, ähem, der FP = FressPause! Soooo fix wie die – im Übrigen wirklich köstlichen – Wraps in den „Klappfallen“ en der Individueen verschwunden waren, so schnell gewannen wieder die tastenklappernden und rauchenden Gruppenmitglieder die Oberhand.

 

Und getreu meinem gestern beschlossenen Entschluss (Tautologie, d. h. doppelt-gemoppelt, da ein Kreis = rund, ein Quadrat = viereckig und ein Schimmel wohl weiß ist)… also – bis Ende der Nacht hocke ICH hier gewiss nicht, beschlossen, äh, entschieden und durchzuführen – jetzt wird es anspruchsvoll ….

 

quod erat demonstrandum bzw.

quod esset demonstrandum      *)

 


 

Damit die „Akamiker“, die viele „Silvester“ an einer „Unität“ ihre Zeit verbrachten und

Wissen, wie man „Inschenöhr“ schreibt, ihrem „extensen“ Wissensdrang HEUTE mal

die volle Dröhnung geben können.

 

Nochmals, Schreib-, Dreckfuhler oder andere Entgleisungen finden in meinem Urlaub statt, werden also nur 1/100 meiner sonst krankhaften Aufmerksamkeit bepunktet.

 

Samstag, 13. Juli 2013 – knapp 18.15 h –

 

Nachtschlaf fiel mal wieder aus, zugunsten der ständig vor sich hinsurrenden Klimaanlage. Notschlaf, damit ich tagsüber NICHT der Schlafsucht anheim falle, stellte sich gegen 06.00 h ein. Der zeigte dann Ausdauer, um 11.00 h wankte ich dann vom Bette vondannen und zuhinnen in Richtung Bad, um meine Tagesdosis Medis einzuwerfen. Baaah, ich hasse es, doch wat mut, dat mut!

 

Nach 10 Tagen fiel heute das Frühstück mangels Brot und Aufschnitt mager aus, Kaffee, Jogurt, eine Banane, das war es! So griff ich mal zur TV-Fernbedienung, was ich seit meinem Hiersein nur wegen der Nachrichten ab und an gemacht hatte. Naja, News sind fast immer die gleichen, also schnell wieder raus aus dem TV!

 

Um den frühen Nachmittag herum saß ich ein wenig AUF meinem Mobiltelefon. Doch es blieb ausgesprochen nonverbal… was mich nicht entzückte. Andererseits bin ich solo hier, also werde ich frei entscheiden, wann ich mit wem mich wo und wie lange treffe. Grrrh, trotzdem ein wenig enttäuscht war ich schon. Zuletzt wollte ich überhaupt nicht rausgehen, doch die armen Wandermäuschen oder Kuno, die Hauskakerlake mit Nachwuchs (NEIN, es sind keine Kakis in der Wohnung) würden mich zukünftig nicht mehr grüßen, wenn ich nicht für Nachschub an Essbarem sorge.

 

So gegen 16.00 h sah ich einige Freunde bei FB online. Nun, ich wartete ein Weilchen, dann hatte ich die Faxen dicke! – Also nochmals unter die Dusche, übliches Verharren vor dem Kleiderschrank, ziehe ich was an, und wenn,  überhaupt was? Naja, war wohl besser für meine Mitmenschen…. und mich.

 

Also Taxe die El Pasha runter, an einer bekannten Kneipe vorbei, wo ich auch schon Muster in das Kunstleder der Bänke gesessen habe…. und hinterher immer ein ziemlich nasses Gefühl am Allerwertesten hatte, das sich dann auf dem Weg nach draußen schnell „verflüchtigte“. Jetzt habe ich, kein Spaß, ein mittelgroßes Tuch in der Schlepptopp-Tasche. DAS passierte mir nur einmal.

 

Also direkt vor dem „Bella Vista Resort“ – dem Einfallstor in Cellos „Caribbean Bar“ mit seinen Piraten, ähem, natürlich mit seiner Super-Mannschaft raus – inzwischen brauche ich auch nicht mehr meine Mitgliedskarte der C-CB (Cellos Caribbean Bar, meine Abkürzung – Gebrauchsmusterschutz melde ich in D. an!!!) vorzuzeigen…

 

Fix durch den Hotelgarten geeilt, bitte links halten und dann fällt frau/man direkt in die Bar. Cello, der Lange, war zum Einkauf…. 1. ein Sakara-Gold und 2. jahaaaa! Ich brauch’s selbst dem Mido nicht mehr zu sagen, was ich zu essen haben möchte.

 

Da mittags bei mir die Mahlzeit mangels Masse entfallen war, genoss ich in Ruhe den frühen Abendimbiss.

 

Nun ist es inzwischen nach 18.45 h – ein Blick auf FB zeigte  mir eben, dass meine etwas angefressene Stimmung…. nee, Essen war in Ordnung -  sich auch nach dem Einschub desselben nicht gebessert hatte, sondern eher anschwoll. NEIN – ich habe Urlaub, doch manchmal lenke ich mein seelisches Innenleben nicht so 100%ig, wie es vielleicht nach außen oder hier beim Schreiben hier rüberkommt. Es soll nicht Unzufriedenheit genannt werden, nein, einfach unwohl… mal sehen, wie das meine Minigruppe – wenn sie heute Abend noch zusammentrifft  - abbauen kann.

 

Und was mache ich heute Abend? Erstmal sitze ich hier – es ist gerade die Zeit des Fastenbrechens, und der Boss und seine jungen Leute ziehen sich gleich für 10 Min. zum gemeinsamen Essen zurück. Ich finde es toll, dass Cello da voll mitzieht, was der „Corporate Identity“ sicher mehr als gut tut.

 

Also freue ich mich für ihn und sein Team – guten Appetit, haut rein –

 

PS:  Die, die ich brauche, sind noch immer offline. Ich geb es auf…

 

IMMER NOCH - - - Nacht-Gedanken – Wortspielchen und mehr….

 

 

Tja, schon Samstag, 13. Juli 2013 - kurz nach 01.05 h -

 

Eben zuhause eingeritten, jetzt weiß ich auch, WO ich wohne, kann also meinem Taxler mittels netter Gesten und einem Wirrsch-Warrsch in Englisch + Arabisch mitteilen, wohin mich denn der Weg führen möge, damit ich auf meiner Bettstatt - und nicht irgendwo auf Hadaba oder sonstwo lande.

 

Wie ich unten schrieb, WOLLTE und SOLLTE ich ja ab 23.0...0 h die Hühner gesattelt haben und in die Erdbeeren geritten sein. Pustekuchen! Irgendwie maulte ich wohl genug herum, dass sich ein Jemand erbarmte und meinte, ich könnte ihm/ihnen gern durch meine Anwesenheit etwas Geselligkeit vermitteln.

 

Nun jaaaaa, dieses tat ich dann auch. Und da kamen Dinge zutage, die mich betroffen machten, die mein sowieso z.Z. etwas dünnes Flatternervenkleidchen sehr anrührten und ich fix merkte, dass ich nicht nur als "Maschinengewehr" in einschlägigen Kreisen meiner bekannten Freunde - oder befreundeten Bekannten?? - einherlaufe, sondern auch

nötigenfalls stundenlang zuhören kann.

 

 

Dies war sicher eine Sternstunde... nee, eigentlich wurden aus einer dann doch zwei und ein bisschen. Es zeigte mir mehr als deutlich, dass frau Menschen, die ihr frontal

gegenüber sitzen, oft nicht nur vorher als ziemlich unbekanntes Fragezeichen herumlaufen sehen, sondern durch aktives Zuhören HINTER die Fassade derselben zu schauen lernen. Diese 2,22222-Stunden haben mir heute mehr gegeben, als mein bisheriger Urlaub wert war. Danke sage ich nicht, ich bin nur dankbar, dass die Gelegenheit dazu gegeben war.

 

In diesem Sinne eine gute Rest-Nacht, es ist jetzt 01.20 h, und mein Fakirbett lockt mich unheimlich... eigentlich, dass ich ins andere Schlafzimmer wechsele. Doch nun ist mein zierlicher!?! Körper von 1,6 m im Quadrat an dieses gewöhnt, also, wat soll's? GUTE NACHT resp. GUTEN MORGEN, je nach Lesezeit...

 

IMMER NOCH - - -

 

Samstag, 13. Juli 2013 – Upps – schon 23.50 h –

 

Nun sitze ich doch hier, wo ich eigentlich nicht sitzen wollte - - -  Ich wechselte also gegen Abend nochmals die Lokalität… Wir hatten stundenlang nette vertraute Gespräche mit einem Ehepaar. Bin sehr froh, die beiden hier kennen gelernt zu haben. Also mal wieder meine vertraute Minigruppe. Ach ja, und schon wieder musste was zu spachteln her. Wieder Wraps, doch nach der Notfallmahlzeit bei Cello… ging nur eins von diesen Dingern rein. Das andere wandert mit nach Hause.

 

Betreff: Meine Prinzipien - - - die gehen hier im Urlaub wohl ziemlich baden…

 

Naja, frau wird sich wohl noch anderweitig entscheiden dürfen. Was meine Prinzipien so im Allgemeinen und im Besonderen betrifft, denke ich, dass ich in diesen Tagen des Öfteren nicht ganz entsprechend diesen handle, na und?? Es sind wirklich nur klitzekleine Sachen, wo ich nicht sooo prinzipientreu handle, und das Schöne ist: Es macht auch noch Spaß, ab und zu mal so eins um die Ohren gehauen zu bekommen. ACHTUNG: Ich bin von Natur aus NICHT masochistisch veranlagt. Der Ausdruck ist vielleicht ein bissel über-griffig! SO meine ich es nicht. Frage logischerweise dann: Na, WIE DENN DANN? Einfach von Zeit und Zeit auf eine –kleine- Konfrontation mit meinen Gesprächspartnern hoffend… klappt meistens, meist den männlichen….. wobei sich einer durch seine Eloquenz mir gegenüber auszeichnet, dass ich sehr schnell bemerke, mal wieder übers Ziel hinausgeschossen zu sein. Die Lachfalten werden dann noch mehr. Meist bin ich dann erst mal ein wenig eingeschnappt, ja, gebe ich zu. Das Fatale ist, MANN hat Recht und ich steh’ doof da. DAS meine ich mit Masochismus. Frage: Muss ich mir das geben? Nee, natürlich nicht, es ist wie ein Katz-und-Maus-Spiel, das mir ehrlicherweise sogar ein bisschen zusätzliche Urlaubsfreude bringt.

 

Im täglichen Leben zuhause fehlt mir so etwas. Und wenn’s denn geht, why not?

Da habe ich mit meinen Kindern und Jugendlichen, die ich unterrichte, andere Dinge zu erledigen und zu beachten.

 

Gleich beginnt ein neuer Tag – allzu lange bringe ich es heute nicht mehr.

 

W A S  ist die Steigerung von FAUL? OBERFAUL – STRUNZFAUL,

dieser Urlaub ist der längste in meinem Leben, das schon einige Dekaden hinter sich hat. - Rauf und runter in diesen ersten 9 Tagen, alle, mit denen ich Kontakt habe, neue Gesichter, die ich kennen lernen durfte, NICHTS möchte ich missen.

 

Lieber Chronik-Verfolger, Euch wünsche ich einen ebensolchen Urlaub, verbunden mit dem Vergnügen und manchen Irrungen, denen ich anheim falle – und das Schönste ist, wenn sich alles aufklärt. Ich wusste es besser, ob es allerdings richtig war, steht auf einem anderen Blatt….

 

Sonntag, 14. Juli 2013 …. b i s  

Dienstagnachmittag, 16. Juli 2013

 

Diese verd…….. 2,5 Tage streiche ich mal aus meinem Gedächtnis. Nachdem ich tagelang allerlei Medikamente – außer den üblichen – eingeworfen hatte, natürlich auch Antinal, hatte ich die lang verbrachte Zeit auf meiner fakirähnlichen Bettstatt mehr als gestrichen satt! Ich denke mal, könnte ich rückwärtig schauen, wären es inzwischen längs- und quergestreifte Lattenroste, die sich auf meinem bezaubernden Rücken, der auch entzücken kann, abzeichnen.

 

N E E E E E – gestern Nachmittag, 16.07., beschlossen mein Zustand und ich – „Nu biste wieder halbwegs auf dem Dampfer“… Gesagt, getan, wobei sich die Frage nach dem „Und wat nu?“ aufdrängte. Also erstmal die übliche Dusch- und Klamottenarie, die frau so täglich hinter sich bringt.

 

Zwar hatte ich ein Schock an „Beileidskundgebungen“ bezüglich meines ramponierten Allgemeinbefindens wohlwollend zur Kenntnis genommen, teilweise beantwortet, dachte mir nun jedoch, jetzt sollte ich meine geneigten Leser/innen mal wieder mit meinem Gestammel verunsichern…. nachdem sie einige Tage lang ohne mich durch die FB-Posts irren mussten, ähem…!

 

Also schwang ich mich hinvonnen – OHNE meinen Laptop-Klapperatismus, ohne Handtäschchen, nur mit Schlüssel, etlichen Pfunden…, hallo, neee, nicht MEINEN, die habe ich immer zur Hand,…  mit Egy-Währung und meinen ollen S2 bewaffnet, das ich diesmal sogar angeschaltet hatte. Rein in ein Taxi und ab nach Dahar in meine frühere Lieblingspinte. Es war inzwischen schon früher Abend, so dass ich auch meinen allerliebsten Kellner zum Dienstbeginn erschrecken konnte….! Natürlich angenehm. Wir beide mochten uns vom ersten Moment an, das war vor etwa 2,5 Jahren. Aufgrund meines inzwischen grollernden Magensackes wollte ich eine deftige Bestellung aufgeben  Pustekuchen – Cola – ägypt. Tee und Knobi-Brot „gestattete“ mir Ehmad, der mich mag und wohl sah, dass ich noch etwas käsig um die Nase aussah. Nachdem ich ihm dann meine „Leidensstory“ kurz erzählte, war es ganz aus. Ich wollte gern Pommes frites.. zuerst wollte er sie mir nicht bringen. Nachdem ich ihn  von der absoluten Dringlichkeit überzeugt hatte, erhielt ich einen KINDERTELLER, ohne Ketchup oder Heinz-Senf, den ich für ein glückliches Conny-Gesicht brauche, wenn ich Pomms fritz mal reinschiebe…

Alles nur für meine Gesundheit. Ich hätte ihn in diesem speziellen Falle mit bloßen Händen erwürgen können! Naja, er hatte ja Recht.

 

Zwei  Bekannte, die ich ebenfalls schon lange kannte, amüsierten sich still vor sich hin. Nach einem Schwätzchen wieder ins Taxi und zurück in die Sheraton Road. Dort in die WLAN-Kneipe, wo ich meine Minigruppe vorfand. Irgendwie machte uns gestern Abend diesmal die Umgebung nicht den rechten Eindruck wie sonst.

 

Also – Ratschlag eines Ortskundigen mit Empfehlung, mal an die Marina zu fahren.

Dort sind eine Reihe hübscher Lokale und Restaurants.

 

Also ein 3. Mal Taxifahrt dorthin, bis zum Beginn der Marina. Ob Ihr es glaubt oder nicht, ich kenne zwar den alten Sea Port und die große neue Moschee. Doch das Marina-Areal war mir völlig unbekannt. In angenehmer Gesellschaft also stiefelten wir an beeindruckenden Motorjachten und anderen Schifflein vorbei, ein Ah und Oh konnte ich mir bei einigen nicht verkneifen. Das kenne ich von anderen Marinas, z.B. in Puerto Banus/Marbella oder auch in Kemer/Türkei. – Wieder schrie etwas in mir  - HUNGER! Also die Empfehlung angenommen, und wir landeten in der „Marina Sphinx“. Sehr hübsch gelegen, die Menschen flanierten direkt vorbei. Es war ja dunkel, doch die vielen Schiffe und die Gäste und Einheimischen waren endlich für mich richtiger URLAUB!

 

Ein beglückender Moment: Wir erwischten einen jungen Kellner, der wirklich sehr gut eingearbeitet war, uns in Deutsch begrüßte und sich so freundlich und sicher um unsere Wünsche kümmerte – es war für uns eine Riesenfreude, so viel Engagement zu beobachten. Empfehlung von uns – das Pfeffersteak mit Reis und einem kleinen Salat mit sehr guten Dressings ist sehr empfehlenswert. Ich hatte vorher noch eine Tomatensuppe, ebenfalls sehr schmackhaft. Auch die Zwiebelsuppe fand Anklang.  Es war schon mehr als ein begonnener Abend…. Nach dem Essen entspann sich eine so interessante und tiefgehende Unterhaltung, die bis – jaaa! bis heute Morgen – Mittwoch, 17.07., so ca. 03.15 h dauerte. Wir wurden nach Rechnungsbegleichung fast mit dem Besen hinausbegleitet. Wir waren die allerletzten Gäste. Durch die stundenlangen Gespräche tat uns die kühlere Nachtluft gut, um unsere Gedanken nochmals Revue passieren zu lassen. Für mich sind wiederum so viele neue Gesichtspunkte, Ansätze zum Nachdenken und ein Gefühl tiefster Zufriedenheit dazu gekommen.

 

Manchmal sind es die ungeplanten, spontanen Verabredungen mit Menschen, die ich zwar kenne – bzw. zu kennen glaube, DAS Erlebnis, was mich persönlich weiter bringt, Dinge in einem anderen Licht – von einer anderen Seite – zu betrachten, ab und an mal meine Kodderschnute zurückzunehmen und – wie gesagt – ein tiefes Gefühl von Zuneigung, Vertrauen und Entgegenkommen zu verspüren,das ich lange verloren glaubte.

 

Nachdem ich per Taxi heute früh!!! um 04.30 h zu Hause ankam, legte ich mich zwar hin, doch einschlafen konnte ich wirklich nicht. Gut eine Stunde warf ich mich von links nach rechts, dann beschloss ich, meine Nach(t)gedanken fix noch zu formulieren.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Tag und das persönliche Leben ausmachen.

Ganz sicher bin ich, dass meine Minigruppe schon lange den Schlaf der Gerechten erwischt hat, an mir ging der Schlaf bisher vorbei – es ist gerade 06.30 h, und ich werde gleich, wenn ich dies an meine Chronik getackert, auf mein Schlaflager fallen und versuchen, ebenfalls noch einige Stündlein voll Ruhe und Schlaf zu ergattern.

 

Euch allen einen schönen guten Morgen, wenn Ihr das Nachtgeschnattere lesen möchtet – bitte, legt Euch keinen Zwang an. Ich verdiene – schon für meine Überstunden – eine Minute Eures stillen Gedenkens – oder so….

 

Und dass ich an meiner eigenen Chronik diesen geschnetzelten Schwachmatenquatsch auch noch veröffentliche, oh, sooo schön.

 

Fremdgemopst – Apro Po – Gute Nacht  natürlich – ja – es ist 00.00 h.

 

Mittwoch, 17. Juli 2013 – Es dämmert der Abend – und bei mir ….

 

Nachdem ich meinen Nachtgespenst- bzw. Frühmorgen-Post an meine Chronik gebracht hatte, wollte ich mich noch a bissele hinlegen. Meine Birne – Kopf wäre unpassend um diese Zeit gewesen – hatte irgendwie eine Art Erddrall, also gab ich diesem Drang nach und schwupps, lag ich auf meiner „einladenden Fakirmatte“! – Um 10.30 h war auch diese Seligkeit beendet… irgendwie hatte das Pfeffersteak keine reale Absicht, sich auf normale Art dahin zu bewegen, wie es sein sollte. …. Naja, also allem nachgegeben, was sich da so ergab… und hinterher wieder 1 bis 2 Eimer Pfefferminztee, der mir inzwischen zum Hals rückwärts raushängt. Und zwei Antinal, damit sich DAS nicht wiederholt…

 

Zwischendurch ein, zwei kurze Chats mit Hurghada-Residenten und kurze Info an einen Freund in Genf über die letzten aktuellen News bei mir…

 

Verabredung ab 17.00 h in der Stammpinte mit der üblichen Minigruppe. Mal sehen, wer nach Dienstschluss noch dazu kommt. Was sich so kürzlich an Erkenntnissen bei mir festgesetzt hat: ICH freue mich sehr für zwei Menschen – mal sehen, was sich im Laufe dieses Jahres so entwickelt… mein Insistieren, allein was den Gesichtsausdruck beeinflusst, wenn MANN mit FRAU telefoniert, mal mit guter, mal etwas schlechterer Gesprächsqualität – es zaubert mir ein Grienen ins Gesicht. Lachfalten werden tiefer, der Gesichtsausdruck verändert sich…. und fix eine Flucht vom Kneipentisch…. natürlich wegen der besseren Gesprächsqualität! Ach, dies mit-zuerleben, ist es allemal wert..... und ich mittendrin.

 

Nun hocken wir hier – die Schlepptöppe rauchen…. Dauernutzer halt; auf meinem neuen Samsung Galaxy Note7000 werden für mich viele nützliche Apps runtergeladen und installiert. Ich selbst bin dafür zu blöd, ist nützlich, wenn Hilfeangebote vorhanden sind. – Sicher ist für viele Gäste mein Urlaubsverhalten gewöhnungsbedürftig. Beim nächsten HRG-Trip ist wieder Erholung und Besichtigung angesagt. Mal schauen, w o es dann bei w e m etwas Neues zu berichten gibt. Es ist kurz nach 19.00 h, und ich werde das hier als Abend-Post im wörtlichen Sinne betrachten.

 

Donnerstag, 18. Juli 2013 – b i s

Freitagmittag, 19. Juli 2013

 

Der Mittwochabend endete, wie ich es mir NICHT gewünscht hatte… wenige Worte, ein von mir sehr kurz gehaltener Gute-Nacht-Tschüs-Gruß, und weg war ich. Frage nach Anruf am nächsten Tag verbrummelte ich…. Mein Fehler war und ist, dass ich vieles ZU persönlich nehme. – Doch was soll’s – die Suppe löffle ich aus…

 

Zurück zum gestrigen Donnerstag – über mein 2. FB-Konto ließ ich einen Kurzpost (etwa: „Wo bekomme ich Schlaftabletten in HRG?“) los… auweia! Wieder z.T. Kommentare, die mir Ärger einbrachten… Ab Nachmittag war ich mal wieder am Anschlag…. Also löschte ich den Post in einem deutschen und zwei englischen Foren. Und ebenso stellte ich alle bisherigen Reisenotizen auf privat, so dass meine Chronik in Reinheit erstrahlte – plötzlich zum Missfallen einiger Nutzer/innen. Während dieses Urlaubs habe ich bewusst diese von mir aufgespiesten kleinen und größeren Dinge, die mir auffielen, NUR meinen Freunden zugänglich gemacht + aufgrund einer persönlichen Bitte + in EINEM deutschen Forum. Auch das war wohl zu viel. Deswegen und auch wg. meines Posts im 2. FB-Konto kumulierte es: So wurde mir in einer PN „…purer Egoismus und Missachtung der Wertschätzung MIR gegenüber …“ vorgeworfen. Es ging weiter… DAS verletzte mich besonders, da ich ver- und abgeurteilt wurde, ohne mich persönlich zu kennen. Der Hinweis auf „actio und reactio“ war richtungweisend.

 

Denjenigen, die mir nahe standen, habe ich eine PN geschickt.

 

Wenn ich meine Leser/innen in irgendeiner Form verletzt haben sollte, so bedaure ich dies. Wenn dies das Allgemeinverständnis ist, lasse ich es mit den Reisenotizen.

 

Mit Absicht habe ich eine Nacht über das nachgegrübelt, was geschehen war.

 

Heute – Freitagmittag – erfahre ich mehr Einzelheiten, die mir zu schaffen machen…

 nachzudenken, wer mir nahe steht. Ich empfinde oft nur empathisch. Das soll ganz positiv fürs Ego und das Gegenüber sein, leider bin ich letztlich bös auf die Nase gefallen, daraus lernen? - Manchmal. Ist frau zu Erkenntnissen gelangt, kann ich diese einfach NICHT preisgeben. Auch wenn ich persönlich noch angreifbarer bin und meine Umwelt MICH abwertet. Hört sich kryptisch an – Ich kann Menschen NICHT öffentlich bloß stellen.

 

Mobiltelefon aus, es ist Ruhe. Mein Internetstick gab ab mittags keinen Mucks – zu viel Musik aus dem Internet gehört von meiner Lieblings-Spanierin Roció Dúrcal. So sind fix 7 GB futschikato. Also blieb nur I-net via Mobil.

 

Also raffte ich mich nachmittags auf – nicht gern, da mir seit Urlaubsbeginn der Pharaoh nachrennt und mich trotz heftigen Antinal-Einwurfes nicht auslässt! Also nochmals Einwurf … und in Richtung Sheraton Road per Taxi – bis zum rettenden Vodafone-Shop-Office. – Na, wie ist das, wenn frau vor vergittertem Laden steht? Besch…….! Freitag Pause bis abends 20.30 h – Also Kehrtwende, wat nu? Da ich seit Tagen mit festem Essen auf Kriegsfuß stand und trotzdem über einen Magen verfügte, der nach Hilfe schrie… nächstes Taxi nach Dahar… Meinem liiiiebsten und nettesten aller Kellner, die ich hier in HRG kenne, hatte ich für seine Kinder – wie üblich – einen großen Beutel Gummibärchen versprochen. Eines der letzten Mitbringsel, die mein Kühlschrank hütete. Schnell war ich da, es war vor 19.00 h – vor Dienstantritt – so besuchte ich meinen Apotheker. Der hatte mir meinen Wunsch brav erfüllt und wartete, dass ich die Medi abholte + nochmals Antinal…die ich hoffentlich nicht mehr aufbrauchen MUSS! – Also ich rüber in mein anderes Hotel, wo ich mehrfach wohnte. Der Direktor war nicht da. Sicher zum Iftar zuhause bei seiner Familie. Doch ein Ruf von mir „Aaaaaaaaahhhhhhmeeeed!“ an der Rezeption. Mein netter Mensch-für-alles-dort sah mich, und ich freute mich sehr, ihn wiederzusehen. Ein Glas Wasser, da ich wohl gerade so aussah „wie ein Schluck Wasser in der Kurve“.. Danke, Ahmed! - Das gemeinsame Essen der Hotelmannschaft stand an – und ich saß bequem in der kühlen Hotellobby und bekam Kokosmilch eine Lasagne mit gemischtem Salat – ohne Frage, selbstverständlich, freundlich dargeboten. Gern wollte ich meinen Obulus dafür geben. Entrüstetes „Nein“ seitens Ahmed und des Kochs, der mir das Essen aufgetan hatte. Leider ließ ich das meiste davon liegen. Magen verträgt z.Z. nicht so viel. Bevor ich mich endgültig verabschiede, bekommt er ein dickes Tip, ich kenne seine Story, ohne Frau hat er für 2 Kinder und die Eltern zu kämpfen. Eines von vielen Schicksalen der Menschen, die hier arbeiten…

 

Endlich – 19.00 h – rüber in meine Lieblingskneipe – Er sah, wie ich drauf war – nix zu essen, – Bärchen-Weitergabe und Cola-Bestellung. Mal kurz Blick auf mein Handy. Ja, ein Anruf. Am liebsten ausgemacht, doch lieber kurz Telefonat erledigt. Ja, später Wechsel von Dahar zurück in die Sheraton Road zurück. Megahungrig – Bestellung für uns erledigt –

 

Menschen – Freunde, Bekannte, Geschäftspartner – unterhalten sich gern mit mir; dies ist in letzter Zeit – bis auf zwei Abende – daneben gegangen. Nach dem Essen entfernte ich mich auf „Französisch“. Bestellung bezahlt und ab in Richtung Straße. Von der Hotellobby aus rief ich meine Minigruppe an und entschuldigte mich für mein Fernbleiben. – Mit 66 laufe ich nicht mehr als 5, 6., oder Xtes Rad mit rum. --- Arbeit ist Arbeit – in Ordnung. Ich habe nicht lange im Berufsleben gestanden, knapp 44 Jahre – bin heute als Rentnerin selbständig tätig… nur möchte ich meinen Gesprächspartnern, Freunden, Bekannten gern meine Aufmerksamkeit widmen und ????

 

Ach was – jetzt war mein Internetstick in Nöten…. Nix ging mehr! Also wieder rin ins Taxi und die kurze Strecke bis zum Vodafone-Laden. Und – oh Helligkeit!!! – OFFEN! Ich unten rein, eine Menschentraube nach 22.30 h am Eingangscounter. Der arme Kerl dahinter wurde von allen Seiten bedrängt. Und ich dazwischen. Ich musste mir eine Wartenummer für oben geben lassen – kein Durchkommen! Nach gefühlten 100 Minuten endlich ruhte des verzweifelten Verkäufers Blick auf mir., ich ergatterte Nr. 807. Fix nach oben – Du mein Heimatland! – wieder gefühlte 100000 Menschen bei 3 Schaltern… Die elektronische Anzeige funktionierte nicht – also jede Minute ein Blick auf die Elektronikanzeige über den 3 Schaltern. Nach ca. 20 Min. endlich meine Nummer, und ruck-zuck – neue Aufladung von 7 GB für LE 100,00. Nun war ich f r e i - endlich wieder!

 

Denn diese Zeilen auf meinen Galaxy-Note7000 trotz Stiftes zu schreiben, wäre eine Schinderei gewesen!

 

So – freue ich mich wiederum auf launige – kritische – ärgerliche - witzige – freudige? – anerkennende und selbstmurmelnd nicht-anerkennende – Kommentare…

WER will, der KANN – WER nicht will, MUSS auch mal – oder wie ging das ??

 

Falls Ihr Euch wundert, nein, Pharaoh grüßt immer noch – vielleicht ist es die Wirkstoff-Kombi der Medis, die ich inzwischen intus habe…

5 mg Ramipril – 5 mg Tensuflux – 2 x Antinal – nachts 1 x Hypnor… 7,5 mg – nicht zu vergessen natürlich… und böse-böse

1 x 500 mg Magnesium – auch noch 1 x Calcium D3

 

NOCH FRAGEN ???

 

Samstag, 20. Juli 2013 -  Zuerst nix und dann was …??

 

Nun sitze ich  nachts in meiner runtergekühlten Klause und hacke noch ein bissel auf meinem inzwischen mehr als dem Netbook geliebten Schlepptopp herum – für Euch!

 

Es ist nach 01.45 h, und ich bin per Taxe von der letzten Kneipe nach Hause gekarrt. HEUTE habe ich es ENDLICH begriffen, dass ich den Weg auch zu Fuß hätte machen können, 2 Wochen lang. Zwar nicht unbedingt in frischester Luft – wie bei uns am Harz -, jedoch sicher ohne Taxe. Ich habe mir nur EINEN Weg gemerkt und den immer brav an meinen jeweiligen Taxler weitergegeben. Auf gut Deutsch: immer hübsch um die Moschee, ähem, um die Kirche rumgefahren. Nun bin ich nicht mehr ganz so doooooof wie bisher!

 

Doch zum früheren Abend – unsere Minigruppe hat sich über Telefon und FB-Chat zu einem Essen an der Marina in einem  hübschen Restaurant – dem „Sphinx“ – verabredet. Ich war schon zu Beginn der Woche dort, da wurde es beim Heimgehen schon fast hell…. naja, heute nicht. Es ist wirklich ein nettes Ambiente, zum Sitzen und Rausschauen auf die vielen Boote und Schiffchen und Jachten!  - Ich Dummhascherl war mal wieder die erste und besetzte einen Tisch direkt an der Promenade. Herr Pharaoh rang mir eine Cola ab, die mir auch jetzt irgendwann als beste Feindeswaffe erscheinen wird – ich kann dieses Klebezeug  nicht mehr vertragen! – Also gewartet und gewartet, bis endlich alle langsam alle „Groupies“, nee Mitmenschen, eintrafen. Natürlich würde auch gaaanz oben am Holzpaneel die Steckdose reingesteckt, unter dem Tisch war wohl defekt, damit der unvermeidliche Laptop sein schlappes Image aufpeppen konnte….. Letztes Mal war das Essen – s. meine Aufzeichnungen – wirklich ausgezeichnet. Also bestellte einer unserer Damen  auf unsere Empfehlung hin das „Pfeffersteak“, das mir letztens so gut geschmeckt hatte. Andere hatten Appetit auf Penne arabiata – schön scharf bitte! – und noch etwas Gehähneltes – fragt mich nicht, was! – Ich konnte von der sehr gut duftenden Tomatensuppe vom letzten Mal nicht genug bekommen, als schwupps, Bestellung aller. Für mich hatte ich „Maccaroni oven“, also überbackene Makkaroni mit Käse im Töpfchen – bestellt. Meins kam zuletzt, während die anderen sich durch andere Suppen und das Hähnlein bzw. das pfeffrige Steak arbeiteten. Tja, diesmal muss es wohl ein anderer Koch gewesen sein – denn wir alle hatten irgendwo irgendetwas zu bemängeln. Die „Penne arabiata“ waren schlichte Penne-Pasta mit stinknormaler Tomatensoße – und das geht bei diesem Gericht gar nicht! Wozu der Zusatz „arabiata“? – Also Ansprache beim Restaurantmanager, Rivo. Der nahm das Gericht zurück, brachte etwas später wiederum die Penne mit Tomatensugo und obendrauf ein bisschen kleingeschnittenes Gemüse usw. wieder. „Hot Sauce“ sowie Salz und Pfeffer nach Gutdünken oben drauf machten nun endlich „arabiata“ daraus! – Mein Töpfchen sah lecker aus, der Käse z – o – g   sich herrlich aus dem Pott über den Löffel auf meinen Teller.

 

Doch schau mal einer guck: Makkaroni sehen anders aus – ebenfalls Penne. Ich habe nicht aufgemuckt, sondern mir halt auch Salz, Pfeffer und etwas Hot Sauce über diesen Schmaus gepackt. Naja, frau konnte es essen, doch so richtig nach Makkaroni mit Gehacktem schmeckte es halt nicht, der zatterige Käse war das Beste, der lief so schön. Vielleicht hatte er Angst vor mir – kann ja sein! – Nachdem wir alle Etliches auf dem Teller gelassen hatten, wurden „wir abgeräumt“ und gefragt, wie es geschmeckt hätte. Keiner sagte dem Restaurantmanager so recht die Meinung, auch ich Feigerling nicht! Nun denn, hoffentlich ist beim nächsten Mal der andere Koch wieder am Werkeln! –

 

Frage – wohin nu? Nochmals zurück von der Marina in Richtung Sheratorn Road in die altbekannte Stammkneipe. Hier war und ist in diesen Tagen nur ein Sitzen draußen möglich. Auch Kasse usw. werden vom Personal  v o r  der Kneipe erledigt. Da hockt ein älterer Mann seit heute Morgen innen drin und schleift den Holzfußboden ab, tagsüber ohne Mund-/Atemschutz. Als wir kamen, wenigstens Atemschutz vor der Schnute. Die Galabeya war so beigefarben wie der abgeschliffene Fußboden. Das dauert noch ein, zwei Tage, der arme Kerl tut mir leid. Also hockten wir uns alle draußen hin – noch ‚n „Watermelon-Popup“, noch ‚n Stella-Bier, aus dem mehr wurde. Ich hielt mich an Sprite, ein Zeug, das mir ebenfalls den Magen zukleistert. So etwas trinke ich normalerweise nie. Der Zweck heiligt die Mittel – Hatten wir das hier nicht schon mal irgendwo?

 

Um 00.30 h drängten die meisten zum Aufbruch. Der Rest – einer seiner – blieb zurück, und sobald wir anderen weg waren vom Tisch, schwupps erstrahlte ein Laptop in schönster  Helligkeit. Auf denn, Master of the Darkness, kommen Sie Ihren Aufgaben im weiten Cyberspace nach. Viel Spaß – den hatte ich hier auch, denn so ist wieder ein Tag zu Ende gegangen.

 

Mein Mobil-Wecker ist auf heute 08.15 h gestellt. Mal sehen, ob ich Bleiente aus dem Bleischlaf aufwache…. Halte ich die Verabredung nicht ein, wird’s peinlich. Drückt mir die Daumen –

 

So, ein weiteres ges(t)ammeltes Werk rennt seiner Vollendung entgegen – und ich meiner Bettstatt, da seid bitte sicher.

 

Gute Nacht – guten Morgen – und einen schönen Sonntag für alle, die sich diesen

Quark auch noch reingezogen haben, womöglich noch  v o r   dem Frühstück. Danach schmeckt das Frühstück garantiert besser, oder? Beanstandungen bitte an mich…

 

Sonntag, 21. Juli 2013 - 09.05 h – Was kommt nach dem Morgen? – der Tag…

 

Auf die Schnelle -  um 08.00 h stand ich als HB-Frauchen auf der Matte.... kurze Nacht, da ich erst gegen 02.00 h offline gegangen bin. - Die Dusche habe ich eben mit einem "Verdammt" angestellt. Die normale halb-laue Dusche war heute Morgen wirklich kühl-kalt, und so wurden meine noch schlafenden Geister mutwillig auf Dienst gestellt! - Mir den Kopf zu waschen, fällt mir nicht schwer - heute steht noch ein Kopfwaschen an, allerdings nicht das meine... - Ich düse gleich ab - meine Verabredung wartet. Also Euch allen in diesem Sinne einen besseren "Guten MORGÄÄÄÄÄÄHN" und bis die Tage mal wieder!

 

Eure z.Z.  noch vor sich hindämmernde Schreibente oder wie war's noch gleich? –

 

09.10 h

 Raus in die ach so! schöne Sommersonne in Hurghada! Wäre am liebsten wieder rückwärts in den Hauseingang reingefallen… najaaa! Flugs ein Taxi gekapert – mein Fahrtziel hingehaucht – und 10 Minuten später am Zielort, einem Café, angelangt. Dort wartete schon in aller Frische und so fröhlich! meine Freundin, ihren 1.Kaffee vor sich. Fix die Frühstückswünsche weitergegeben, und so konnte unsere muntere Zweier-Kaffeerunde starten, die immerhin fast 2 Stunden dauerte. Meine muntere Begleiterin hatte gute Ideen für mich – auch für Freizeit (was ist das bitte???), Sonne und Strand. Habe ich hier doch irgendwo in den Foren schon drüber gelesen – Diana, bitte sieh mir nach, dass ich „Kneipe“ schrieb. DAS ist hier liebevoll gemeint, NICHT abwertend! Hätte das vorab erklären sollen – bin sowieso der Erklärbär? – Mal wieder durfte ich mir in aller Offenheit den einen oder anderen bildlichen „Satz hinter die Ohren schreiben“. Wieso tue ich mir dies an?

 

Meine Ferien als Weiterbildungsseminar – kommt wohl so hin. Frau wird alt wie `ne Kuh und lernt hoffentlich noch dazu – muhhhh! – Meine Leser, die diesen schwachmatigen breitwandigen Höchstblödsinn auch noch  l e s e n  , werden wieder daraus weitere charakterliche Defizite ziehen – liebe Mitmenschen, ICH lebe damit, IHR nicht! –

 

Mein Ex-Boss, sehr erfolgreich im Seminargeschäft im In- und Ausland, viel im TV und Bildungsfernsehen, sagte mir mal nach etwa 10 Jahren Zusammenarbeit, dass er mich – trotz meiner Eloquenz und der gut-zu-Fuß-unter-der-Nase-Fähigkeit – längst entsorgt hätte, wenn ihn Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Engagement nicht vielfach überzeugt hätten. Menschlich kam und komme ich nicht mit ihm auf einen Zweig, doch fachlich konnte er das beurteilen. Ich hielt IHN 17 Jahre aus, und ER mich die gleiche Zeit. Ach ja – um es abzukürzen – ICH kündigte, weil mich seine menschliche Art nach so vielen Jahren einfach abstieß. DAS nahm er mir persönlich übel, …. Weil hinter mir meine beiden jungen Kolleginnen stand und ebenfalls mit ihren Kündigungsschreiben warteten, um sie abzugeben. So viel zu meiner Unbeliebtheit bei Kolleginnen usw…

 

Jahaaa, wieder zu heute Mittag – Schnell noch in eine Wechselstube, heute dort für Euro 50,00 genau 455 LE. Dann zu Metro – meine Freundin ließ mich dort auf dem Arbeitsweg raus – So schön entspannt bei METRO, kühl … so erledigte ich einen gemeinsamen Einkauf, den ich versprochen hatte – wieder rein in eine Taxe und fix nach Hause. Die beiden Taschen hatten inzwischen gefühlte 25 kg beiderseits. Der 2. Stock nahte irgendwann, Schlüssel vorgekramt, Aufschluss und Wummss! die Tüten auf den Tresen.

In dem Moment gab es keinen Strom, es war hübsch temperiert in allen Räumen, auch der Kopf, den ich kurz probeweise in den Kühlschrank hielt, fiepte weiter vor sich, also keine Erleichterung…. Zum Glück Minuten später dann wieder Licht und Klimaanlage-Ansprung.

 

Entpackaktion der Tüten, alles fixestens in den nämlichen großen Kühler. Frische Lurpakbutter/gesalzen, einen Riesenpott Erdbeermarmelade, einige mmmmh-Käsesorten  und auch eine wirklich gut schmeckende harte Salami aus Egy warten darauf, mit frischem deutschen Brot und einer Brötchenauswahl Bekanntschaft machen zu dürfen. Wer weiß, der kommt – und darf abholen. Rumschleppen witzlos, da sonst Butter und Käse schnell Füßchen bekommen….

 

So, es ist jetzt 13.25 h – ich lese das jetzt mittags verzapfte Lese-Kuddelmuddel nochmals quer und setze es dann ein. Nach mir die Sintflut! Oder vor mir das Rote Meer….

 

Und dann gehe ich tauchen - untertauchen, wo mich keiner kennt. Mal schauen, wie lange ich das durchhalte.

 

Also, Tschüs – und allen einen weiteren wunderschönen Sonnen- und Strandtag!

 

Montag, 22. Juli 2013 – Zuerst Langweilaaaa-Tag – dann gibt’s Stoff und Tempo….

 

Um den vorletzten Satz vom Sonntag aufzunehmen – neee, untergetaucht war ich nicht wirklich – wenn frau davon absieht, dass sie mal wieder alle Stöpsel rausgewuchtet hat…. und für alle die, die was von mir wollten – oder auch nicht – unerreichbar war. Wieder eine gelbe Karte auf der Beliebheitsskala mehr.

 

Nachdem der Urlaub diesmal wirklich durch gefühlte 7.286 Unpässlichkeiten und Mini-Katastrophen so ziemlich in die – ja, in die nämliche – Hose ging, zeichnete sich der wie immer strahlend beginnende MONTAG dadurch aus, dass das, was ich verputzte, d a  blieb, wo es hingehörte. Welch Erfolg!

 

Trotzdem rief mich meine Fakir-Bettstatt vormittags noch einige Male zum Matratzenhorchdienst, dem ich willigst nachkam. Das „FRÜHstück“ nahm ich auch sodann am FRÜHEN Nachmittag ein. Ein weiterer Erfolg auf dem Weg, mich irgendwann mal wieder unter die Lebenden, ähem, Einheimischen und Touristen zu mischen.

 

Für den heutigen Montagabend hatte unsere Minigruppe das Kennenlernen einer neuen Restauration (frau beachte, liebe Diana – ich schreibe mal nicht „Kneipe“) schon vor zwei Tagen ziemlich fest vereinbart, Treffen um 20.00 h in der Mamsha im „Triple X“. Kannte(n) ich/wir nicht, deshalb wollten wir es ja bevölkern, um etwas zum Umsatz der einheimischen Gastronomie beizutragen. Naja, also hübschte ich mich gegen Abend an – ergatterte direkt vor der Haustür einen –diesmal- netten Taxler, der sogar etwas Englisch VERSTAND und gleich wusste, wohin ich wollte – dachte ich!....

 

Also fuhren wir ….. und wir fuhren - - - also die Fahrt zog sich eh schon etwas hin; wir kamen an viiiielen Bar und Lokalen bzw. Hotels und Läden vorbei – nur das „Princess Palace  Hotel“, gegenüber dem „Triple X“ sich befinden sollte, kam und kam nicht. Endlich bat ich den Taxler, kurz zu halten, und ich fragte einige junge Burschen…. Und DIE verstanden wirklich Englisch. Kurz darauf entdeckte ich linkerhand das o.a. Hotel und rechts gegenüber das nämliche Lokal. Also enthüpfte ich nun frohgemut der Taxe, stiefelte in Richtung Lokal zu und sah etliche Gäste, allerdings keinen aus unserer Gruppe. Naja, dachte ich, 19.50 Uhr – ist ja noch Zeit. Tja, allerdings warteten wir – d. h. meine inzwischen warm werdende Cola und ich – noch 30 Minuten, bis ich mir dann zähneknirschend eine Salami-Pizza bestellte. Diese war an sich in Ordung, nur waren für meine bestellte SALAMI-Pizza einfach zu wenige Salamistückchen auf derselben. Der Preis für eine mittlere Größe war mit LE 40,00 soweit in Ordnung, die Cola kostete LE 10, auch üblich. Im „Triple X“ sitzt man natürlich mitten an der Mamsha – an der Fußgängerzone. Sitzgelegenheiten gibt es auch einige Stufen höher, wo ich saß, um den Überblick zu behalten…. das ist sehr hübsch. Man ist sozusagen auf höherer Ebene über dem Geschehen.

 

Gegen kurz nach 21.00 Uhr taxelte ich zurück in Richtung unserer Stammlokalität, wo die anderen auf mich warteten. Durch Missverständnisse, zu spät erreichte Telefonate bzw. Chats hatte der Abend nicht so prall begonnen, wie wir es uns gewünscht hatten. – Irgendwo lief innerlich mein „Böckchen“ zu Hochform auf – Diesmal wusste ich, dass ich nicht „schuld“ war, die anderen nahmen das für sich so auf, und nach einer Weile dampfte das dann alles ein – mit dem Entschluss, nochmals bei Cello in der „Caribbean Bar“ vorbeizuschauen. – Das ist, jedenfalls für mich, einfach immer ein Ruhepunkt im lauten Gemenge auf der Sheraton Road und den ganzen Gewusel draußen. Sobald ich durch den sich hinziehenden Hotelgarten und die Poolanlage durch bin, bekomme ich automatisch einen heftigen Linksdrall, und da weiß ich, dass ich immer einen schönen Tisch finde, wo ich mich mit Cello mal kurz unterhalten kann, oder lesen oder schreiben kann oder einfach mal meine Gedanken spazieren gehen lassen kann. Diesmal waren nicht mehr so viele Gäste da – der „Taucher-Stammtisch“ mit dem hohen Tisch und den hohen Barhockern war frei, und so saßen wir da. Schnell gab unsere Gruppe ihre Getränkewünsche weiter … Cello kam dazu und als ich „anhub“, etwas zu sagen, meinte er, Cola und Seven-up seien diesmal nix für mich. So ließ er für mich einen Cocktail zusammenstellen – Leute, DER war so gut, dass ich noch ein zweites Mal bestellte. Jaaaaa, es war auch Alllolooolll drin, wie viel, weiß nur der Meistermixer! Als ich ihn nach dem Namen fragte – geräuschvolle Stille – Ich schlug vor – Eigennutz komm’ vor! : „Connys Healthy Drink“ oder so…. Nee, Cello meinte, da Ingwer = ginger drin sei, müsste DAS mit vorkommen. Wenn Ihr mal dort seid, lasst Euch den mal zusammenmixen, er schmeckt köstlich und ich meine sogar, ein Teil des Schwunges, ähem des inzwischen verdunsteten Alllolooollls, ist noch in meiner Schreibse mit enthalten! Spätestens morgen, wenn ich auf allen Vieren durch die Wohnung krieche, wüsste ich, dass es Cello  z u    gut gemeint hatte. Nee, so schlimm ist’s nicht. Es hat nur mörderisch-gut geschmeckt. Und selbst einem Teil unserer Minigruppe stand das Getränk auch gut zu Gesicht.

 

Nachdem sich irgendwann unsere Teilgruppe wegen des Wunsches nach einem „Nachtbad“ – nein, kein Schreibfehler! – in die Büsche geschlagen hatte, saßen wir Reste nun noch eine Zeit lang herum, jeder natürlich klebend an seinem Smartphone am Chatten und Lesen, jaaahaaa, zeitweise auch ich, obwohl ich in den letzten Tagen NIE den Laptop mitgeschleppt hatte. Irgendwann kribbelt’s mich dann in den Fingern, und ich muss vor Tagesanbruch mein Gestammel los werden – und das auch mindestens vor Einsetzen zweimal in Ruhe durchlesen, damit der gestapelte Blödsinn sich nicht doch zu höchstverdichtetem Schwachmaten-Schwachsinn „hochentwickelt“…

 

Durch eine vor 1 Std. eingeworfene 7,5-mg-Hypnore verbreitert nicht gerade mein aktuelles Gesichtsfeld. Falls Ihr also viele Wiederholungen, Kommafehler, in sich verschwurbelte Sätze, deren Schwachsinnsgehalt gen Null  tendiert, es war Cellos „Gesundheitsdrink“, von den er mir größere Maßeinheiten an die Backe genagelt hat! Vielleicht fällt mir ja sinnigerweise vor dem Wegnippeln noch diese Kisten vom Tisch. DANN könnt Ihr allerdings von heute nix mehr lesen…

 

A b e r – sie haben doch so gut geschmeckt, und wenn Cello meint, sie seien gesund, dann folge ich doch brav, gelle! Danke für Deine Fürsorge, mein Großer!

 

Und Morgen Nachmittag tauche ich wieder, und am Mittwoch zum jetzt für unbedingt auszuprobierenden „Frühstück von 07.00 h bis 10.00 h“, pro Person = LE 45. Ich hörte gar Bestes darüber, werde ich ab 09.30 h am Mittwoch ausprobieren.

 

So, meine Augen haben inzwischen koreanische Reiskorngröße erreicht, die Tasten auf meinem Laptop zeichnen durch Unleserlichkeit aus und springen mir entgegen, und die Augen aufzuhalten, bewerkstellig ich zwischenzeitlich mit 2 Streichhölzern. WIE TIEF BIN ICH GESUNKEN!!!

 

Gute Nacht – guten Morgen – guten  Tag – bzw. Guten Appetit, je nach Lesezeit und –laune. In diesem Sinne „Bon Garage, sorry Voyage“ bis zur nächsten Schreibkatastrophe!

 

Retro vom Mittwoch, 24. Juli 2013

 

Mittwochs hatte ich zwei „Termine“ vereinbart, von dem sich beim Nachmittags-Treffpunkt herausstelle,, dass ich wohl doch etwas zu „urlaubig“ meine Daten im Kopf gespeichert hatte – Hätte nicht passieren sollen, tat’s jedoch!

 

Von Cello und anderen Gästen hörte ich, dass in der Caribbean Bar von 07.00 h bis 10.00 h auchgut  frühstücken ist.. DIES war mir neu – wie vieles hier im Nachhinein! Also wieder Mobilwecker gestellt – und ja, ich erspare es uns…. natürlich wieder die übliche Morgenarie. Diesmal knatterte mich ein uraltes Peugeot-Taxi in Richtung des Hotels, s o  früh war ich selten auf der Straße – der Sheraton Rd. – zu finden! Gemach-Gemach, Einheimische wie üblich en masse, Touris – denkste!

 

 Also Durchmarsch in die Bar – war die einzige Gästin…. Leute, v o r  dem Aufstehen…auch die Barmannschaft war noch spartanigst aufgestellt, doch ein netter dienstbarer Geist fragte nach meinem Begehr! Ich suchte mir einen Tisch hinten links aus. Die Sonne hätte mir sonst – durch das halbdurchlässige Dach – garantiert meinen Restbregen ausgetrocknet, und den würde ich sicher noch brauchen. Also 1 x Frühstück für zwei Personen bestellt, wobei Person 2 sich etwas später einstellte.

 

Tee – Kaffee bestellt (ich glaube, die Getränke gehen extra, frage ich noch!) und dann wurde aufgedeckt. Ergebnis: Alles sehr nett angerichtet, a bissele Fladenbrot, Weckerln, wie die Ösis sagen, süße Schnecken usw. – kleine Aufschnittplatte mit Käse/Wurst sowie etwas Gemüsiges – Gurken und Tomaten. Für uns mehr als ausreichend.

 

Und so saßen wir zwei dann – und genossen in RUHE dieses Frühstück. Zeit habe ich im Urlaub nie (wie bitte? Jahaa, es ist so), und zeitweilig tut es auch gut, mal in Muße viele Gedanken austauschen zu können. Kurzum: DAS dauerte bis kurz nach 14.00 h. Wir bestellten noch einige Getränke, die Zeit war ja lang genug. - 

 

Meine Nachmittagsverabredung führte mich zu meinen früheren Gastgebern, wo ich mehrfach in einem Apartment (mit Freundin) und im Studio (allein) gewohnt hatte. Es ist eine hübsche ruhige Wohngegend – Magawish. Das Taxi brachte mich mit 120 km über die Airport-Road dorthin. Irgendwann nach dem Magawish Swiss Inn auf der linken Seite geht eine kleine Straße rechts ab…. Da musste ich aufpassen, doch ich kannte ja die Gegend von vielen Hin- und Herfahrten, auch mit meinen Freunden Anne + Georg.

Direkt vor dem „Haus“ – einer wirklichen Hütte  v o r   dem Apartmenthaus meiner Freunde – hielt also mein Taxi. Ich schnell raus und schaue in die offene Garage des direkt angrenzenden Hauses….. und richtig, nach einem kurzen Ruf „Ramadan“ eilte dieser sofort auf mich zu. Obwohl er und ich verschwitzt waren, eine herzliche Umarmung. Dieser liebe Bawab, der meine Freundin und mich bzw. auch mich allein so manches Mal nachts „erwartete“, wenn wir/ich „früh“ heimkam(en). IHN vergesse ich nicht . Er fing fast an zu weinen über die Wiedersehensfreude – ich auch… Nun, danach stiefelte ich ins Haus – direkt geradeaus in Richtung der Familien- und Gemeinschaftsterrasse und stolperte natürlich in ein Gespräch hinein. – Meine Freunde schauten etwas verdutzt und erstaunt aus – mit Annes Hinweis, dass wir doch erst für den Folgetag uns verabredet hatten.

 

Ah jaaaa! Peinlich, peinlichst! Was tun? Umdrehen und Tschüs sagen – nee, das macht meine Anne nicht. Also platzierte sie mich inzwischen ins Wohnzimmer, wo andere Gäste waren, und versorgte mich mit einem  Kaffee. Und schon war ich „ruhiggestellt“. Später löste sich die Gesprächsrunde auf der Terrasse auf, und Anne und Georg und eine weitere gemeinsame Freundin sowie ich konnten so richtig „schnaulen“. Es gab  seit unserem letzten Treffen doch etliches Neues zu berichten – ich war im März d.J. zuletzt bei ihnen zu Gast.

 

Am Pool sah ich einige Mädchen und Jungen spielen. Die Kinder stammen von Familien aus Syrien, wo bekanntlich z.Z. mehr als Bürgerkrieg herrscht. Die Kleinen haben schlimme traumatische Dinge erlebt. Dort im Hause und im Pool spielten sie unbefangen. Es war eine Freunde, diesen kleinen Wichten zuzuschauen.

 

So ging auch  dieser Nachmittag in aller Muße zu Ende. Zurück in die Stadt brauchte ich  noch mal eine Taxe. Mein Freund Georg nahm mich mit. Danke! – Vor dem „Bella Vista“ raus….. und nein, nicht zum Cello, nein, „heeehme“ wie der Sachse sagt. LE 5,00 und schon war ich zu Hause. Ja, jetzt nenne ich es wirklich so. Ich brauche nachts kein Licht, um mich zu orientieren…. Es ist nach über 3 Wochen schon alles vertraut, mein deutsches Zuhause wartet auf mich – und es gibt sicher einige, die zufrieden sind, wenn ich hier bei Facebook über Hurghada nix mehr zu berichten habe…

 

Den Abend über verbrachte ich…. heeehmeeee… ja! Nachdem ich tags zuvor über die Wirkungen von Diazepam und Zoplicone ausführlich – auch in FB – weiter aufgeklärt wurde. Also was Pflanzliches zwischen die Kiemen – einem anderen guten Rate folgend, zählte ich mindestens 100mal von 1 bis 10, es half nicht viel, doch jedenfalls verbrachte ich die Nacht „drogenfrei“. Oh, und sicher wird es Comments geben, warum, wieso, weshalb und aus welchen Gründen ich dies schreibe. Um zu beweisen, es geht auch OHNE – oder wie? –

 

Schon Donnerstag, 25.Juli 2013 – die letzten 4 Tage eilen nicht, sie fliegen….und ich fliege zurück.

 

Heute Morgen sah ich in den Spiegel, ziemlich zerknittert – vielleicht hatte ich die Nacht auf der falschen Gesichtshälfte verbracht…., weiß frau es? – Vormittags putzelte ich so vor mich hin, um 14.30 h hatte ich einen Termin zum Deutschunterricht – wartete jedoch vergeblich. Also hatte ich Zeit, Nachrichten im ZDF zu schauen, um nicht ganz blöd zu sterben, wenn ich nach Hause komme und womöglich eine Palastrevolution bei uns’ Angie  oder eine besonders dämliche Aussage eines unserer „Politiker“ nicht mitbekommen hätte….

 

Später Termin – endlich – beim Friseur. Nach 3 Wochen Wildwuchs begab ich mich in die Hände einer der jüngsten Friseurmeisterinnen Deutschlands, die jetzt hier in HRG selbständig tätig ist. Es war eine Freude, ihr zuzuschauen! G e n a u s o   wollte ich es haben. Ich bin seit 11 Jahren zuhause Modell in meinem Stammsalon, bin nur einmal in Berlin vor Jahren (und das bei Udo Walz… mit mäßigem Erfolg übrigens) „fremd gegangen“. Nun ein 2. Mal! Wenn meine Nicole und Lisa hier zusammen arbeiten würden, sie wären das friseurliche Traumpaar!. Lisa, was Du aus mir gemacht hast, DANKE, mein Schatz! – Ach ja, und liebe Luise, es war mir eine Freude, Dich kennenzulernen. Freundschaftsanfrage habe ich Dir eben bestätigt. – Ach ja, bitte vergiss nicht, das mit dem aktuellen CV im richtigen Hotel zu erledigen! Es war mir eine Freude, mit Euch zwei jungen Damen die Zeit zusammen zu haben! Und über meinen Einfall, dass ich für meine XXXX Jahre mindestens 3-7 Tage jünger aussehe, kommt nur daher, dass aufgrund meiner 1,60 m im Quadrat die Falten keinen entsprechenden „Faltenfall“ entwickeln können…. oder so..

 

Dann   l i e f   ich samt Schlepptopp-Gebamsel hierher in mein 2. Zuhause, jahaaa, ich weiß, in vielen Augen "verplempere“ ich hier Urlaubszeit und –geld. Liebe Mitmenschen – m e i n e   Zeit und   m e i n   Geld, wat soll’s?

 

Im Übrigen ist hier zur Zeit eine schöne Atmosphäre, ich habe meine Ruhe – bin satt – vorn am „Taucher-Stammtisch“ sitzen nette Gäste…. Ich hocke hier allein in der Runde – RUHE, das Meer rauscht – es ist dunkel. Es stört niemand beim Niederschreiben meiner Nicht- und Einfälle…

 

Apropos – Einfälle – Bilder – Momentaufnahmen hier in Facebook in den diversen Foren – ICH schreibe Unwichtiges – wird mir ja ständig bestätigt. Aua, das trifft mich aber auch so was wie - - -

Ich habe eben kurz vom Word-Dokument weg meinen Blick in dt. Foren riskiert. Da wird auch

viel – oder ständig – über Dinge berichtet, die für mich nicht von Belang sind. Ich habe es jetzt so gemacht: Oben rechts gibt es den FB-Hinweis: „Ich möchte das nicht  sehen“, und genau das habe ich hintereinander zweimal angeklickt….  Frau kann es – bei Wunsch – sogar begründen, warum frau das nicht mehr lesen möchte und auch alle weiteren Posts des/der Nutzer/in ausschalten. Ein weiser Zug von FB……! Auch werde ich mal meine Freundesliste durchforsten. Da kommt Erstaunliches zu Tage.

 

Noch sitze ich allein – doch wie es ab und an im Leben ist: „Erwarte nix im Leben, dann kommt es oft noch dicker, oft sogar noch besser.“

 

Scheint auch heute Abend so zu sein, also, zeitweilig mal die Füßchen still halten, oha, DAS lernte ich! Spreu scheidet sich fix vom Weizen. Immer mehr Menschen, die ich zu kennen glaubte, fallen vom Sockel – von meinem selbstgeschraubten. Andere hingegen erweisen sich als echte Edelsteine, manchmal in ungekannter Fassung!

 

Ein hinkender Vergleich, wie es Vergleiche so an sich haben. Euch allen einen schönen, ruhigen Abend.

 

Samstag, 27. Juli 2013 – noch 2 Tage – FINALE läuft… mit allen Konsequenzen

 

Nachdem ich ja seit 2 Tagen wie eine lahme Ente durch die Gegend tapere – irgendwie tat ich einen Miss-Tritt, wie, weiß ich heute nicht mehr….

 

Jedenfalls bereitet mir das Nicht-auftreten-können einigen Verdruss; denn mein Aktionsradius ist doch beträchtlich eingeschränkt.

 

Also, der Freitag verlief bis gegen Abend in gepflegter Langeweile, einschl. dem genannten Bügeln. – Da ich abends einen Treff bei Cello hatte, hübschte ich mich trotz Fußhinkelei auf…. und plötzlich dachte ich, mein letztes Stündlein hätte geschlagen. Aus der Verlängerungsschnur meines Fön fauchte und zischte es – mir fiel das Teil aus der Hand. Es stank mörderisch, ein kurzer schwarzer Qualm schoss hoch, und mir standen die Haare zu Berge! – Kurzschluss, kommt vor. …. Zum Glück keine weiteren Umweltschäden!

 

Als ich gegen 18.30 h die Wohnung verließ, vertraute ich wie immer darauf, gleich ein Taxi zu finden. Pustekuchen. Da ich hier drinnen wenig mitbekam und auch nicht ganz aktuell lt. FB über die geplanten Demos informiert war, wackelte ich, am Geländer runterhangelnd, vom 2. Stock nach unten. Aus dem Haus, links rum – k e i n   einziges Taxi in Sicht. Blieb nur, weiter rumhinkelnd wie eine alte Omma, mich in Richtung Sheraton Road fortzubewegen. – Mancher schaute mich ziemlich baff an… Es ging im wörtlichen Sinne halt nicht -….. anders als so!

 

Fast unten auf der Hauptstraße – endlich! ein Taxi! Rein und in Richtung Cellos Bar. Nach 100 m war Schluss. Hunderte von Menschen, viele junge fähnchenschwingend, blockierten die Sheraton Road. Teilweise war diese durch Gitter in Richtung „Bella Vista“ schon gesperrt, so dass wir nur Schritt für Schritt vorankamen. Was dann geschah, hat mich sehr berührt: meinem Taxler und mir wurden durch die offenen Fenster mehrfach Getärnke, Datteln und Kekse ins Auto gereicht, was ich bei der Hitze und der Warterei als sehr freundlich und lieb empfand. Keine negative Stimmung – nach ca. 10 Minuten ging es dann auf einem Umweg nochmals beim Metro links die Straße hoch und einige Straßen weiter wieder runter. Mein Taxler setzte mich punktgenau vor dem Hoteleingang ab. Dort standen einige Touri-Gruppen und Hotelgäste, die das Geschehen verfolgten. – Es fiel mir während dieser 30 Minuten auf, keine Aggression, weder gegen Einheimische noch gegen Touristen. Viele junge Familien mit Kindern nahmen auch an dieser wirklich friedlichen Demo teil. Ich war wirklich mittendrin gewesen, keine Sekunde, wo ich ein Unbehagen, geschweige denn Angst empfand. Eine außergewöhnliche Situation – klares JA, doch ohne Missgefühle oder Panik.

 

Unten an der Bar bei Cello waren zur Abendstunde doch viele Gäste. Es war so schön – ein abnehmender Mond, der sich zuerst glutrot, später weiß-gelb vom dunklen Horizont abhob, fast wie im Kitschfilm, doch Realität.

 

Später kam der Rest unserer Minigruppe dazu. Es wurde in Ruhe gegessen, viel erzählt. Laptops waren nicht dabei, doch auch Smartphones können das Internet auf Trab halten, wenn es denn quasi heißt „immer im Dienst der Allgemeinheit“…

 

Gegen Mitternacht verabschiedeten sich unsere Spätankömmlinge – die Arbeit wartete am nächsten Morgen, also heute. – Irgendwann saßen wir als Rest fast allein da und ließen dann endlich auch den nächtlichen Wächter einen guten Mann sein und seinen Dienst ohne uns tun….

 

Da mein Füßlein sich weiterhin beim Laufen ständig unangenehm bemerkbar machte, schnell in eine Apotheke und Medis besorgt.

 

Vor dem Hotel wieder viele Menschen, diesmal mit noch mehr Fahnen – wir rein in eine Taxe – und dann standen wir wieder erst mal – unter einer riesigen ägyptischen Fahne, die mehrere junge Leute über unsere Taxe und nachfolgende Auto hielten, fuhren wir durch. Es war ein eigenartiges Gefühl, diese Begeisterung mitzuerleben…. Ich empfand es als angenehm, nicht bedrohlich, geschweige gefährlich!

 

Frage nun – Taxi nach Hause oder noch einen …. oder zwei…? Absacker. Inzwischen war es sowieso spät, besser früh, also nochmals in unsere Stammlokalität. Diesmal Sitz und Platz draußen – die Demos hatten sich verzogen. Es war ruhiger geworden.

 

Und wieder genoss ich diese Atmosphäre – natürlich durchzogen von Benzinschwaden, etlichen unterschiedlichen Essensgerüchen u.a.m. Das ist Hurghada – unser Lokal wurde gerade renoviert, Innen roch es noch streng, deshalb hockten wir uns bei jetzt angenehmer Nachttemperatur draußen hin. – Erneute intensive Gespräche, die mir wieder mal ein bis zwei Spieglein vorhielten. Und ich – sprachlos! Will was heißen, oder?? - Manchmal ist es angemessener, anderen sein Ohr, statt die Zunge zu leihen… hab’ ich wohl schon mal hier niedergeschrieben.

 Wir wurden sozusagen gegen 03.30 h freundlichst „rausgekehrt“. Schließlich müssen die Buben im Service irgendwann MORGENS mal Dienstende haben.

 

Kurzabschied – Taxe – rein in Wohnung – nächste Ibuprofenladung (gemäß ärztl. Absprache) eingeworfen, Raffeln geputzt und ab in die Falle. Da ich abends mindestens 2,5 l Wasser geschlürft hatte….. Nachtruhe mit Unterbrechungen.

 

Um 08.00 h stand ich erstmalig auf der Matte, mit reiskorngroßen Äuglein und dem dringenden Wunsch, den fehlenden Schlaf schnellstens einzufordern. Also wieder rin in die Falle… ca. 12.30 h war dann endlich Samstag für mich.

 

Und nun sitze ich schon wieder seit fast einer Stunde und hacke meinen vorerst letzten Post für Euch in den Lappi – morgen und übermorgen sind randvoll Termine, da komme ich nicht mehr dazu.

 Denjenigen, denen ich ein bisschen Lesevergnügen verschafft habe, sei an dieser Stelle gedankt. Nicht alle setzen ein „Gefällt mir“ unter meine persönlichen Notizen, ob sie ges(t)ammelte Werke oder Reisenotizen oder einfach nur „Persönliches“ von mir widerspiegeln. Manche Augen-Blicke reichen aus.

 

Allen hier in Hurghada, die hier leben, wünsche ich weiterhin schöne Tage, wenig Stress und – sonnige Tage….!

 

In diesem Sinne – meine Drohung – es kommt wieder was, spätestens im Herbst des Jahres,

Gruß, Conny

Sonntag, 28. Juli 2013 – doch noch was . . .

 

Tja, ursprünglich hatte ich mich ja mit großen Worten schon von Euch Leser/innen verabschiedet.

 

Am Sonntag, 28.07., übergab ich meinen Schlepptopp, so dass mir das Galaxy-Note zum Schreiben meiner letzten Worte geblieben wäre – und auf diesem piepeligen Bildschirm wäre das eine zeitgreifende Hackerei geworden…

 

Also habe ich mir einige Tage bis heute – Do, 01.08. - Zeit und Muße gelassen, um das Allerletzte meines Gestammels an Euch runterzuschrifteln.

 

Also, meine Begleitung und ich hatten abgesprochen, am letzten Sonntag gleich früh ins Visa-Passamt zu fahren, um mein Re-Entry noch vor Abflug eintragen zu lassen. So werde ich nächstens direkt zum Immigrations-Büro durchstarten können. So weit – so gut.

 

Nach einer recht kurzen Nacht – Sa. auf So. war(en) mal wieder Gesprächstherapie, ähem, Gespräche angesagt – schreckte ich um 08.00 h unausgeschlafen, zerknautscht und absolut zerwutzeltt auf. Treffpunkt um 09.00 h an meiner Straßenecke – wir schlugen kurz nacheinander auf – jeder aus seiner Richtung.

 

Rein in die Taxe – ab nach Dahar. Wunschgemäß hatte ich ein Passbild und meinen Reisepass mit dabei. Direkten Schrittes – Begleitung immer fixer als ich, mein Hinkelfüßchen machte da nur 50%ig mit.

 

Drinnen war zum Glück noch nicht so viel los – wir also an einen der Schalter und Bitte um das einseitige Formular. In Ordnung – also füllte ich dieses denn aus… natürlich unter Anleitung von sachkundiger Seite!  Hatte sogar eine Büroklammer auf die Seite des Einreisevisums/-stempels angetackert, das meine Begleitung nochmals beäugte. Nach Formularausfüllerei stiefelten wir erneut erstmal von einem zum anderen Schalter – wir wurden einige Male hin- und hergescheucht. Ein bebrilltes männliches Etwas nahm sich dann meines Formulars an, starrte verwirrt von diesem in meinen Reisepass – blätterte einige Male hin und her und grinste dann vor sich hin. ? ? ? ?  Aus welchem unerfindlichen Grunde, dachte ich.

 

Letztlich streckte er mir meinen Pass durch das Glaslöchlein entgegen mit der Bemerkung… „You’ve already got your re-entry stamp. It is valid until January 6, 2014…”

 

DEN Kerl hätte ich stante pede erwürgen oder erschlagen können…. Das Schlimme war – und ist – nur, ER HATTE RECHT.

 

Mein netter Taxifahrer war genau 3 Wochen vorher mit mir am gleichen Orte gewesen, hatte mir ein 2seitiges Formular vor die Nase gehalten, das ich ausfüllte, – u n d  einen einseitigen weiteren Formularbogen – für das RE-ENTRY-Visum!!!

 

Meiner Begleitung hatte ich jedoch NUR das Einreisevisum mit Stempel gezeigt…. Einige Seiten weiter befanden sich die Einträge für Jahresvisum  u n d  Re-Entry! – Also nahm ich meinen Pass – mitsamt den Papieren – entgegen und ging, nein – ich schlich hinter meiner Begleitung aus dem Visaamt. – Eine verdammte peinliche Story für mich…. Gelächter folgte mir bis zum Taxi in Richtung Caribbean Bar, wo wir dann in Ruhe unser Frühstück genießen konnten – o h n e   nochmals mittags zum Passamt zur Abholung zurück zu müssen.

 

Später habe ich das unseren Freunden abends erzählt bzw. auch Cello. Und meine Lieben, die haben sich alle herzlich über mich lustig gemacht…. Naja, was soll*s? „Wenn“ und „hätte“ waren vorbei. „Wenn“ ich meiner Begleitung gleich die Seite mit Jahresvisum/Re-Entry gezeigt „hätte“, „wäre“ dieser Ausflug nicht nötig gewesen, und wir „hätten“ unsere Nachtruhe länger genießen können.

 

Eine besondere Art der Freundlichkeit, diesmal wirklich, begegnete mir mittags, als ich nach dem opulenten Frühstück bei Cello in Richtung Wohnung zurückfahren wollte. An einem der Bankautomaten gegenüber dem Bella Vista Resort wollte ich noch 50,00 Euro wechseln. Pustekuchen! Mehrere Wechselstuben und Bankomaten alle „out of order“ bzw. geschlossen.

Ich also zu einer offenen Tür mit befracktem Doormann – ich glaube, es war die IPB-Bank (oder so ähnlich). Dieser wies mich an, mich nach Ziehung der Nr. 159 ins 1. Obergeschoss zu verziehen. Dies tat ich und wurde auf der Treppe bereits gebremst…. Voll, völler, am völlersten (tolle Steigerung, gelle?). Geschätzte 100 Menschen dünsteten vor sich hin und warteten eben.

Ich hatte meinen 50-Euro-Schein im Händchen und murmelte vor mich…. Wie lange warten?

 

Tja, EIN Blick auf dieses Wartezettelchen sagte mir „Waiting time: 1:04 h“ – WIE BITTE? Mehr als eine Stunde, damit ich mein Scheinchen umwechseln konnte. Neee, nicht doch!

 

Ein 2-Meter-Mensch am oberen Treppenende bemerkte wohl mein Grauen im Gesicht angesichts der vor sich hin müffelnden Wartemenge und fragte mich freundlich auf Englisch, ob ich diesen Schein in LE umwechseln wolle. Mein Gesicht signalisierte hoffnungsfreudige positive Stimmung…. Er fragte mich, ob ich mit Kurswechsel 1 : 9 einverstanden sei. S o   f i x   habe ich noch nie Ja gestammelt, und so hatte ich innert 5 Sekunden meine LE 450,00.

Ich zog – frohlockend in mich hineinträllernd – vondannen, in Richtung Ausgang. Der Befrackte schaute mich ziemlich sinnfrei an…. Der dachte wohl auch, wie ich so schnell mein Geschäft erledigt hätte – Sorry, ich meine also die Wechselaktion!

 

DAS gab mir den Glauben an Hilfsbereitschaft wieder.

Der letzte Abend verging auch viel zu schnell – mit unseren Freunden und weiteren 2 netten Gästen. Ich verfrachtete mich am frühen Montagmorgen, 29.07., so gegen 03.00 h in ein Taxi.

 

Montag, 29. Juli 2013 – wirklich FINALE

 
Geschlafen habe ich dann zwar bis 09.30 h, doch mir stand ja noch das Kofferpacken bevor.

Das geht bei mir immer fix, da ich doch ziemlich pingelig bin und alles – wie zuhause – an Ort und Stelle war und nur in den Koffer flog. Dieser war jetzt – nach „Abwurf“ aller Dinge, die ich hier ließ, nur noch 15 kg schwer. Mein Beautyköfferchen hatte ebenfalls Leichtgewicht.

 
Um 13.00 h holte mich mein privater netter Fahrer ab, brachte mich noch ins Büro zu Torsten, bei dem ich in aller Ruhe meine Sitzplatz-Reservierung im Flieger buchte, ausdruckte und mich so auch persönlich für die Umsicht und Hilfe bei allem beim Chef bedanken konnte.

Torsten, Dir an dieser Stelle ein besonderer Dank nochmals. Alles anderen haben wir hier auf FB per PN schon erledigt.

 
Nachmittags war ich dann am Flughafen. Leider konnte sich die Ground-Staff nicht einigen, an welchen Schaltern wir uns für den Hannover-Abflug anstellen. Mehrfach wurden wir hin- und hergescheucht. Deshalb konnte ich mich nicht mehr mit meiner Freundin treffen, die 1 Stunde vor mir in Richtung Stuttgart abfliegen sollte. – Ein letzter Anruf endlich, nachdem wir eingecheckt hatten, bei Freunden, Abschied, Versprechen, bald wiederzukommen. Wir werden sehen, wie es kommt.

 Schließlich verschwand ich in Richtung Flughafen-WC – nicht freiwillig, gezwungenermaßen quasi – und heulen musste ich dann auch noch. Nee, peinlich war es mir nicht. Dieser Urlaub war sicher einer der etwas anderen Art – diese 4 Wochen haben vieles bewegt.

 
So, j e t z t   ist definitiv für Juli 2013 Schluss. Falls ich mal wieder in Richtung HRG entfleuche, drohe ich mit neuen Kommentaren. Allen hier nochmals Danke für Geduld und Lesefestigkeit für mein Gestammel!

 

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