04. Juli 2013 – „Geflügelter“ Tag – Hannover – Hurghada
Mein Wecker zerrte mich pünktlich
um 05.50 h aus unruhigem Schlaf… Reiselust – Reisefrust – von allem ein bissel!
Gepäck und alles andere stand abräumbereit im Flur bzw. Koffer schon im
Gepäckraum meiner Nachbarin, die mich zeitnah zum Bahnhof karrte.
Noch eine Zeitung erstanden ,
bisschen Wartezeit und schwupps ging mein Zug um kurz vor 08.00 h zum Flughafen
Hannover. Hatte das Glück, ziemlich schnell eine sehr nette junge Dame
kennenzulernen. Wir saßen zusammen bis zum Flughafen. Sie war Chinesin, vor 10
Jahren nach Deutschland gekommen und arbeitete jetzt in Niedersachsen. Welch
Gegensatz, sie wollte nach Stavanger/Norwegen, ich in die pralle Sonne nach Ägypten.
Da ich einige Male in
Skandinavien war, auch bis zum Polarkreis bei Moi-I-Rana/ Norwegen, hatten wir
ausreichend Gesprächsstoff! Gegen 10.00 h kamen wir am Hann.-Flugplatz an. Wir
sagten Adieu und jeder zog mit seinem Gepäck in eine andere Richtung. Gute
Reise, Shao-Yin!
So spurtete ich zur Abflughalle C
–Charter- hockte mich noch bis 10.30 h hin und harrte der Dinge, die da kommen
sollen – und kamen! Ab 10.30 h machten wir „faire la queue“, wir stellten uns
in Reihen vor dem Abflugschalter an. Kurz darauf machte uns eine nette
Condor-Groundhostess aufmerksam, dass es doch einen „Premium-Economy/Drop-off“-
Schalter gäbe, so dass sich die vorher online eingebuchten Fluggäste fix auf
die linke Seite verkrümeln konnte. Dies tat ich auch in Windeseile, und binnen
2 Minuten war ich fast schwerelos, meine 19,7 kg würden im Baum meines A321
wegsacken… alles andere war nicht so wild. Endlich konnte ich mir noch
ein ausgiebiges Frühstück bei „Mövenpick’s“ gönnen! Es schmeckte wie immer
einfach umwerfend gut…. und meine Rettungsringe in bekannter Größe hatten das
Ihre zu tun, das unterzubringen! – Gegen 12.00 h fand ich mich dann zum
Einsteigen ein… nun denn, es dauerte länger. Später informierte uns der
Co-Pilot, dass es zeitlich nicht so passig war mit der Flieger-Betankung. Sei’s
drum, trotzdem hoben wir – mit 20 Min. Verspätung um 12.50 h ab. Hannover
zeigte sich in lichtem Hell- bis Steingrau. Je weiter wir an Reisehöhe und
Entfernung gewannen, je sonniger und bläuer (?!) wurde es. – Da ich als
Vielfliegerin (ich weiß, hört sich nach „Angeeeeberin“ an) am Gang saß und
hatte so freien Durchblick nach vorn zur Galley, wo sich die netten Purser
schnell um unser Wohl in Form von Speis und Trank kümmerten – wie auch in
Richtung Cockpit. Als ich in Hannover einstieg, konnte ich links am
Cockpitfenster unseren Captain Raidt entdecken. Er futterte gerade etwas ….
Natürlich erhielten auch den warmen Mittagsimbiss zuerst C+C =Captain und
Co-Pilot!. Zwischen meiner netten Nachbarin am Fenster – der Mittelplatz war Gott
sei Dank frei geblieben – kam umgehend Kontakt zustande. Sie hatte so viel zu
erzählen. Sie wollte gleich weiter nach Luxor… wurde wohl von Freundin + Fahrer
abgeholt. Sie hatte ein interessantes Leben, über das sie sprach, und ich hörte
doch gebannt zu, wie unterschiedlich manche Lebensläufe doch sind.
Die Flugzeit von 4:25 Std.
hielten wir gut ein, und so erreichten wir gegen 17.20 h Hurghada. Da Condor
meist Standplatz auf dem Außenfeld hat, hieß das, rein in die bratheißen
Flughafenbusse und dann zur Ankunftshalle. Vorher war ich gar, danach reif wie
eine Kochbanane! Drin, gleich VERSUCH, mir mein Einreisevisum zu ergattern.
Hatte noch im Flieger 15,00 Euro in Pass gesteckt, dachte, es hilft! Nix
war, 5 verspätete Flieger aus dem Ostblock, ca. 1.000 Paxe drängten sich nun 1.
vor dem Visumschalter, 2. anschließend vor der Passkontrolle. Ein Horror –
umgeben von viiiiielen Menschen, da bin ich nicht so glücklich mit. Nujee, ging
nach 60 Min. Wartezeit und weiterem Gar-Vorgang! endlich d u r c h !! An
unserem Kofferband wurde ein weiterer Flug mit bestückt. Glück, nach
einigen Minuten kam mein Koffer mit Bauchbinde, äh, Koffergurt, so dass ich nun
hurtigst in Richtung Ausgang stiefelte. Rechnete damit, von Freundin und meinem
bestellten Taxifahrer abgeholt zu werden. Nee, sah SIE nicht, doch rechts am
Eingang stand ein netter Mensch, der brav mein Namensschild hochhielt, ich
rief, naja, einmal laut seinen Namen, und schwupps, hatten wir Sichtkontakt. Er
übernahm nun mein Gepäck und auf ging es zum klimatisierten Pkw. Wie schön,
nach soviel heißer Luft, die ich vorher hatte..
Er brachte mich ohne Umwege in
meine Mietwohnung, 2. Stock, der arme Kerl musste ganz schön schleppen. Ich
langsamst hinterher, ich war fix und foxi! Oben angekommen, seine logische
Frage, ob ich Schlüssel hätte. NEEEE! Doch wusste ich, dass auf dem
gleichen Stockwerk eine Freundin wohnt, die diesen haben sollte. Wir klingelten
also an der richtigen Whg.-Nr. – mit Erfolg. Schlüsselausgabe – Sie kam noch
mit, klärte mich auf… über das, was ich wg. Technik usw. wissen sollte und
entschwand. Danke! – Noch ein Glas Wasser für meinen netten Fahrer und mich,
und dann war ich allein in meinem Reich für knapp 4 Wochen. Danke an meine
Vermieterin, die alles nett gerichtet hatte.
Inzwischen wa,r es kurz vor 20.00
h – Auspacken war die Devise, davor hatte ich Horrrrror! Doch wat mut,
dat mut! Also ran, meine ägyptische Mobilnummer lief zwar, doch zu wenig
Guthaben, um zu telefonieren. Also kamen Anrufe meiner Freundin, nicht ich am Flughafen
nicht getroffen hatte. Es blieben also nur Nachrichten. So schrieb ich
denjenigen, die es wissen sollten, auch in Deutschland, dass ich zwar geplättet
und zusammengefaltet, doch gut in meinem Zuhause-auf-Zeit gelandet war. – Auch
der Internetstick zeigte mir freundlich blinkend, dass er, resp. ich seit
29.04. nicht mehr aktuell waren. Tolll!
Natürlich war der Kühlschrank
leer, selbst Mäuse und Kakerlaken (keine vorhanden, beides nicht !) hätten mir
mit hungrig-starrem Blick entgegengeblickt! Hatte doch noch Walnüsse im
Gepäck. Also gab es W+W Wasser + Walnüsse! Später noch ein bissel ZDF geschaut,
und um 22.00 h war Zapfenstreich! – Gute Nacht, liebe Sorgen, nee, hab’ ja
keine zur Zeit - -- es ist Urlaubszeit - - - -, dann bis morgen.
….. to be continued ….. zur
Fortsetzung dann ab morgen. …
Heute – noch – Spätschicht sozusagen. Freitag, 05. Juli 2013 –
Hurghada
Meine Entscheidung gestern Abend,
mich in dem Zimmer zur Nacht niederzulassen, das mit Klimanlage bestückt war,
zeigte sich als nicht so prall – die Schlafcouch ist eben kein richtiges
Bett. Und so erwachte ich heute Morgen ziemlich kaputt, was sicher nicht an der
dünnen Schaumstoffmatratze, sondern noch vom Flugtag vorher herrührte….
Wahrscheinlich konnte frau das Bettenlattengerüst am Allerwertesten als
Stempelabdruck bewundern. So weit kann ich nicht hinter mich schauen.
Naja, erst mal rausgeschaut,
strahlende Sonne – wat sonst! Gegen 09.45 h dann einen ersten Blick im
Badezimmer in den Spiegel. Auwacka! Nee, nicht gesellschaftstauglich, nicht für
den Eigengebrauch und schon gar nicht als Anblick für andere. – So machte
ich mir einen Pulverkaffee mit Zucker aus Restbeständen mit einer
Handvoll Nüsse, ein sehr frugales Mahl allemal! Anschließend Raffeln geputzt
und fix unter die Dusche gehüppt, wobei ich mich auch nach dieser nicht viel
frischer fühlte. Hier schwitze ich sogar, wenn ich nur an das Wort Wärme, Sonne
oder ähnlich denke…
So dauerte auch die Auswahl von
dem, was ich anziehen wollte, viel länger als in Deutschland. Habe natürlich zu
viel mitgeschleppt. Endlich zog ich dann gegen 11.15 h los. Nur die Straße
runter in Richtung Sheraton Road, ich habe mir gestern Abend einfach – im
Dustern – nicht gemerkt, um die wievielte Kurve und Hausecke wir nun abends
gekurvt waren. Jedenfalls war es im Sonnenlicht am Mittag kein Problem, bis zur
Hauptstraße vorzudringen. Dort ergatterte ich sofort eine Taxe, die mich zu
meinem Lieblingslokal in Dahar brachte. – Ich schlich mich von hinten ran….
Und richtig, einer meiner beiden Lieblingskellner hatte Tagdienst. Mein
immer stärker gewordener Hunger – mampf-mampf nach diesem mehr als ärmlichen
Frühstück… forderte seinen Tribut. Wie immer – erst mal ein Wasser, einen Tee
und dann natürlich! – wie üblich – was mit Thunfisch, diesmal wieder ein …..
Salat. Innerhalb kürzest vorstellbarer Zeit fand dieser seinen Weg in die
unteren Labyrinthe meines wirklich ausgezehrten …. Leibes! –
Und dann schrieb ich –
vorsichtshalber sozusagen als Entwurf – meinen 1. Tag runter. Gegen 15.00 h
meldete sich jemand – mein Magen - erneut. Also, wieder Bestellung meines
geliebten getoasteten Knoblauchbrotes und einem Salat, der genau nach meiner
Bitte serviert wurde. NUN ENDLICH gab meines Inneres Ruhe.
Ich liebe es, ab und an mal das
Geschehen „ from the background „ zu sehen. Und das ist hier jederzeit möglich.
Am späteren Nachmittag sammelte ich mich dann zusammen und besuchte nur
noch kurz „meinen“ Apotheker, drei Geschäfte entfernt. Wie ich seinem
Gesicht entnahm, freute er sich, mich wiederzusehen. Meine Bitte, mir etwas zum
Schlafen zu verschreiben, beschied er dahingehend…. nein, kein
rezeptpflichtiges Mittel, sondern ein rein pflanzliches…
Eine Rundumfahrt auf der Sherry
Road schloss sich an. Ich benötigte noch immer Aufladung für mein Mobiltelefon
und neuen Saft für den Internetstick. Das klappte nach einiger Rumfahrerei
auch, und so sehe ich den nächsten Tagen gern wieder online schreibend,
lesend und kommentierend (nein, das wird weniger) entgegen.
Letzlich trudelte ich wieder da
ein, wo eigentlich meine ges(t)ammelten Werke im Winter 2012 ihren Anfang
hatten – bei Cello in der „Caribbean Bar“. Ich ging ein wenig von der Seite in
seine Richtung. Ich hatte mich auf ihn ganz besonders gefreut – Grund, vermag
ich nicht genau zu sagen. So etwas wie Omma-Gefühle, gepaart mit ein bissel …
jahaaa! – ältere Freundin oder wat auch immer! Nach einer herzlichen Begrüßung
setze ich mich wieder hinten an meinen Tisch ganz rechts außen. Gleich wieder
Bestellung – es war inzwischen ca. 19.00 h - na, was wohl? Richtig, der
Kandidat hat 100 Punkte – was mit Thunfisch und mein geliebtes Sakara-Bier.
Jaaaa, es blieb bis kurz vor 22.00 h mein einziges! - Kurz darauf kamen
zwei junge Damen auf mich zu, richtig, mit eine der beiden hatte ich mich tags
zuvor verabredet.
So verging auch die nächste
Stunde wie im Flug. Die beiden jungen Damen hatten – außer mit mir am Tisch zu
sitzen – für den Abend sicher auch noch anderes zu tun. Eine andere Freundin,
die eine Woche zuvor nach Hurghada geflogen war, gesellte sich ein Weilchen zu
mir. Hatte ihr was mitgebracht, worum sie gebeten hatte. Zahlung erfolgte
sofort. Danke, XXXXXX! Nur leider ging dieser Geldschein dann auch futschikato!
Dazu gleich mehr.
Noch später tauchte eine weitere
Freundin von mir auf, mit Gefolge. Wir setzten uns dann noch ein Weilchen
gemeinsam an einen Tisch. Einige Minuten vorher war mir übrigens dieser
200-Pfundschein einfach von der Abendbrise hinweg geweht worden, im Dustern ein
sinnloses Unterfangen, danach zu suchen - außer ich hätte ein Köpper übers
Geländer ins Wasser gemacht…. Auch das wäre sicher mit gravierenden Folgen
erfolgt.
Da ich mich mit meinem netten
Taxifahrer vom gestrigen Abend telefonisch vor dem Hotel für 22.00 h
verabredete, tauchte ich um diese Zeit also vor dem Hotel auf…. Nix – niemand
kam. Also griff ich 10 Minuten später zum Telefon. Er war verhindert und würde
erst eine Stunde später kommen, um mich abzuholen. Sicher sind es dienstliche
Gründe, und das geht natürlich vor. Trotzdem, vielen Dank, denn ich bin dumm
wie 10 m vertrockneter Feldweg, wenn es um die Neu-Orientierung geht. In den
Vierteln, wo ich mehrfach gewohnt habe, Dahar, Magawish, Makadi-Bucht usw., DA
kenne ich mich aus.
Doch hier in Sekalla – witzlos.
Also hieß es warten.
Es ist jetzt 22.45 h, und ich werde
gegen 23.00 h nochmals rausgehen. Seit vorhin sitze ich in der Hotellobby und
schriftele dies vor mich hin, um wieder Lesefutter für die – falls überhaupt
noch? – Interessierten und Freund/innen hier bei Facebook zu schaffen.
S o - für heute ist
es wirklich genug.
Die, die das noch lesen zu so
später Stunden, gratuliere ich, mein Durchhaltevermögen ist da heute nicht mehr
so groß.
Wenn mich mein Fahrer durch die
vielen Straßen und Eckchen nach Hause geschafft hat, mache ich 7 Kreuze nach
dem heutigen Tage. Wie heißt das Wort noch – ach ja, Urlaub – Ferien –
Ausspannen. *)
In diesem Sinne werde ich gleich
meine 2 Kapseln reinpfeifen, mal sehen, ob es hilft…
Ach ja, bis die Tage, ohne Frage!
*) Nachtrag
Natürlich bin ich gut zuhause
gelandet. Diesmal fuhr mich mein Fahrer brav die Sherry Road entlang, bog
irgendwo …. glaube am Seagull Hotel / Metro – rechts ab und fuhr und fuhr ….
Irgendwann ging es dann rechts in die Madaris und irgendwo an einem Café wieder
rechts und dann waren wir vor meinem Haus…
Wir haben die gesamte Fahrtzeit
so gelacht über meine Dämlichkeit, ein schöner Abschluss nach dem 1.
Urlaubstag.
Werde morgen Vormittag mal
versuchen, mich etwas zu orientieren. Drückt mir die Daumen, dass ich nicht
irgendwann in El Quseir oder El Gouna lande, bei meiner latenten
Unfähigkeit, die richtige Wohnung in der richtigen Straße (ohne Haus- und
Straßennummer) zu finden….
Samstag, 06. Juli 2013 – Hurghada - "Morning-Pöstchen"...
erst mal nur kurz Lebenszeichen,
bin wieder gegrillt (vom Lattenrost) von der Couch gepurzelt. Trotz zweier
Pillen, die ich eingeworfen hatte. So langsam werde ich mich mal an den Tag...
und die Sonne gewöhnen (müssen). Heute stehen zwei "Urlaubs-Termine"
an, hört sich schlimm, nee. Selbst vereinbart, deshalb freue ich mich drauf.
Also, husch-husch - Dusche usw. usw. Bis später, falls ich es heute mit meinem
Stammeln schaffe... Tschöööööööööööö!
Samstag, 06. Juli 2013 – Immer
noch…Fortsetzung vom Morgen
– vormittags klappte meine
Verabredung mit meiner Freundin nicht. Also fuhr ich direkt wieder nach Dahar.
Hatte ja wieder nur W+W Wasser + Walnüsse (6 Stück) gefrühstückt. Deshalb war
mein Appetit doch recht groß. Also …. Ja, gleiche Bestellung wie gestern
Vormittag. Näheres können wir uns sparen. Nach ein, zwei weiteren Anrufen
machte ich gegen 14.00 h noch ein Treffen mit meiner Freundin in ihrem
neuen Zuhause aus. Eine sehr hübsche Villa, oh, da würde ich gern wohnen, in
einer sehr schönen Gegend hier. – Nach gut 2 Stunden machte ich mich zum Abritt
fertig, da ich um 17.00 h mit einer FB-Internet-Freundin in der Caribbean-Bar
eine Verabredung hatte. Pünktlichst stiefelten wir dann durch das Hotel und den
Garten. Wiederum eine lange Gesprächsrunde zwischen uns beiden. Es war sehr
interessant – denke, mal für uns beide. Danke, XXXXXXXX. Fortsetzung ist
vorgesehen.
Danach wollte ich hier einige
Anekdötchen aus meinen früheren Ferien hier erzählen. Nee, mir blieb die Spucke
weg. – Grrrrh, Stichwort – Downloads – hier Skype. Tja, da hätte ich jemand
gebraucht, der sich in den Tiefen eines Windows-Betriebssystems auskennt. Habe
sicher andere Talente, DAS allerdings nicht. Uns wurde im IT-Kurs mal
beigebracht, dass Dööspaddel wie ich bei .exe und .dll bittschön die Finger
davon lassen sollen. Das ist mir im Köpfchen geblieben, doch das war’s auch
schon.
Nachschlag …. Augenblicklich
hängen mir die Ohren überm Latop, gebündelt.… Skype arbeitete bei mir auf dem
Laptop nicht mehr. Also wollte ich die neueste Version 6.6.XXX downloaden. Das
hätte ich mir nicht vornehmen sollen. Ich muss wohl irgendwo in die
DLL-Bibliotheken reingekommen sein – nichts ging. Nun versuchten mir sowohl
Cello wie auch ein Kellner, mir zu helfen. Ein Icon war/ist nicht zu löschen,
und das hängt irgendwie mit AdobeReader zusammen. Es erscheint kein
Skype-Icon…. Es hängt mir jetzt zum Halse raus. Irgendein verrücktes Icon auf
dem Desktop = meine späte Samstags-Freude… grrrrh!
Die, die hier mitlesen, sind
diejenigen, die ich auf meiner FB-Freundesliste habe. Das sind inzwischen schon
eine ganze Anzahl, ich bin froh, dass ich bis auf 3 oder 4 alle persönlich
kenne, mehr oder weniger.
Um mich herum ist es voll
geworden. Gäste aus dem Hotel – jung und alt, viele Sprachen, hinter mir am
Tisch sitzen Skandinavier, denke mal, Finnen. Nett, aufgeschlossen, lustig,
munter – so kenne ich die Menschen aus dem Norden. Auch wenn viele meinen, sie
seien zugeknöpft und verschlossen.
Mal sehen, was der morgige
Sonntag bringt. Steht einiges an Terminen an. Also früh raus. Sicherlich haue
ich dann von meinen „Glücks-Schlafpillen“ dann einige mehr weg.
Frühstück entfällt dann erstmal
…. Lässt der Zeitdruck einfach nicht zu.
So, Ihr Lieben, weiblich wie
männlich, heute wird es keinen Mitternachtstalk geben. Ich verschwinde hier
auch bald. Dabei ist es erst gerade 21.10 h.
Nachtgedanken fallen mir heute
nicht ein – mein „Thinkpad“ hat heute mal Sendepause.
Cello, sei Dank, dass ich bis
jetzt durchgehalten habe.
Bis irgendwann – morgen – oder
so.
PS:
Wenn ich heute
thematisch-zeitlich a bissel durcheinander gesprungen bin, bitte ich um Nach-,
Rück- und Vorsicht. Bin wohl etwas geräusch- und druckempfindlich. Legt sich
wieder, spätestens, wenn ich meinen geplanten großen Ausflug mache.
Sonntag, 07. Juli 2013 – 14.45 Uhr
Ein weiterer Urlaubsmorgen graute
– mit Grauen sozusagen. Eine weitere Nacht auf meinem „Fakirbett“, wie eine
meiner netten Leserinnen es nannte. Dafür Klimaanlage.. und trotz 3
„Pillen-zur-Nacht-Einwurf“ wollte sich selbiger, der Schlaf, nicht einstellen.
So entstieg ich meiner einmalig „eindrucks-vollen“ Lagerstatt ziemlich früh.
Wieder ein Riesenpott Wasser – ich mutiere langsam zum Wasserbüffel - -, unter
die Dusche, wutsch, fix in die Klamotten, ein bisschen „Putz“ aufgelegt, damit
mich mein Doorman unten auch schon kurz vor 09.00 h erkennt – und draußen stand
bereits mein Abholer – Taxelfahrer, nein, kann ich jetzt nicht so nennen.
Inzwischen ist er ein guter Bekannter, davon später mehr, warum, wieso,
piepa-po.
In einem wirklich superschönen
großen SUV ging die Fahrt zum Visa-/Passamt in Dahar. - Kurz nach 09.00 h. Es
waren Kunden da, jedoch hatte mich mein Begleiter am Wickel mit Pass und –Bild
(eins ist übrigens ausreichend). Zwei große – in Englisch + Arabisch –
abgefasste Fragebogen füllte ich dann – mit leicht geführter männlicher
Assistenz – aus und gab diese dann zurück. Den geforderten Betrag gezahlt und
dann hieß es, „bitte ab Mittag Jahresvisum abholen“.
Da wir sowieso in Dahar waren,
schlug er mir vor, bei Ulrike im Deutschen Café – dem „German Bread Basket“ zu
frühstücken. Also hin und raus aus dem soooo schön kühlen Auto. Doch im
Café angenehme Temperatur. Wir suchten uns einen Tisch, platzierten uns und
wurden von einem freundlichen jungen Mann nach Wünschen gefragt. Upps, wir
beide hatten definitiv noch NIX intus. Also großes Frühstück…. Dies und das und
nochmals dies und das - das Frühstück zog sich also hin. Wir beide
genossen diese Ruhezeit und die entspannte Atmosphäre bei Ulrike. Sie, die
Inhaberin, durfte ich auch kennenlernen. Danke für das nette Gespräch – ich
komme sicher wieder. - Da ich die Bitte äußerte, die Familie meines Begleiters
kennenzulernen, wurde diese – nach Anruf – bejaht. So hatte ich Gelegenheit,
Frau und Sohn kennenzulernen. So freundlich wurde ich aufgenommen! Danke an
Euch drei – so etwas suchte ich wohl langlle. Tja, Ägypten und Deutschland
weisen doch recht viele „Backmischungen“, ähem - Bindungen auf, und wenn es der
Herr Sohn ist! Kompliment!
Mittags dann Fahrt nochmals ins
Passamt, diesmal nur fix reingeschaut, schauten uns ein Dutzend fertig
bearbeiteter Pässe mit Visastempeln an. Einer der letzten war dann meiner!
ENDLICH! kann ich bis Anfang Juli 2014 soviel ein- und ausreisen – mit
open-end, d.h. nicht 3- oder 4mal. Sondern, soviel es mein Geldbeutelchen
hergibt. Da ich bereits eine Einladung privat habe, werde ich auch mal in eine
einheimische Familie eintauchen, um so das tägliche Leben kennenzulernen. Die
Betreffenden wissen, dass SIE gemeint sind. Ich freue mich tierisch, dann den
einen oder kleinen Wunsch aus Deutschland zu erfüllen… und mehr – falls nötig.
Dahar, ich komme!
Da mein großer Kühlschrank bis
auf Gummibärchen und den kümmerlichen Walnussrest in endloser Weite leer
einherkam, blieb nur übrig, noch einzukaufen. Beim Metro ging es ratzfatz, und
schon hatte ich für die nächste Woche mein „gesundes Futter“. Und auch mein
geliebtes Brot hatte ich vom German Breadbasket gleich mitgenommen.
So, jetzt ist es 15.40 h – ich
werde mich mal ein bisschen auf das eine oder andere Ohr legen und hoffe, dass
Euch bis hierher nicht die Lust an meinem breitgetretenen Alltäglichkeiten in
Hurghada vergangen ist. Wenn doch, bitte …. Haa! gern Info an mich.
Meine Lern- und Lehrzeit ist auch
in meinem fortgeschrittenen Alter noch auf Volllast gesetzt. In diesem Sinne –
„es geht weiter“ – gute Nacht, je nun, guten Nachmittag!
Das Allerletzte vom Sonntag, 07. Juli 2013 - - -
Sonntag - 07. Juli 2013 -
Die letzten Nach(t)gedanken .... Tja, nun habe ich mir hier an einem ruhigen
Plätzchen so etliche Chats angeschaut..... habe also erstmal wieder unsere dt.
Foren HRG durchgeharkt! Naja, nix Neues, bis auf einen Post, der mir fast ---
mal wieder--- die Schlepptopp-Tastatur aus den Händen gerissen hat. Nee, ich
schreibe niente - nada mas - sonst werde ich hier vielleicht von der/dem anderen
Leser/in in die
nächste Tonne gekloppt. Und dann
könnt Ihr nix mehr von mir lesen.
Ich weiß, einige bezeichnen es
als Schwachsinn, dass ich täglich meine Nichtigkeiten aufspieße....
putzigerweise wird es doch gelesen, eigenartig, murmel-murmel, warum wohl? Das
Netteste, was mir - schon mittags - passierte, war, dass mich eine Bekannte
unbedingt mit zu einem Friseur schleifen wollte..... meine Frisur wollte sie
exakt haben wie ich. Na, ich bin zuhause Frisurenmodell. - Ja, ich weiß, alt an
Jahren und eitel und... und.... ich kann gut damit leben. Abends schrieb sie
mich noch an, ob wir uns morgen früh treffen. Sie wüsste einen neuen Frisur.
Nun kommt sie mich abholen, und ich halte dann meinen Kopp hin, um mich von
allen Seiten betrachten zu lassen, wie meine Friseurmeisterin mich denn nun
letzte Woche zurechtgetutzt und dann so in Richtung Hurghada geschickt hat...
Es gibt Wichtigeres - hier in
Hurghada - in Ägypten. Ich bewundere den Mut der Einheimischen und bin gewiss -
trotz Methusalem – noch aufrichtig an Politik interessiert.
So, das waren meine letzten
Zeilen..................................
Neee, freut Euch nicht zu früh,
für heute Abend - Gute Nacht!
Montag, 08. Juli 2013
Mittagszeit – die Straßen brüten
in der Sonne vor sich hin. Ich habe meinen ersten „Außentermin“ schon hinter
mir. Eine FB-Freundin habe ich zu einem Friseurtermin begleitet. – Gelandet
sind wir nach entsprechender Vor-Info aus FB bei Lisa Böhme. Sie hat in der El
Pasha Street, direkt an Ulrikes „German BreadBasket“ ihren Salon „Emotions
Hair“. Wir also hin – und , ja, klein, aber fein. Eine freundliche junge Dame
empfing uns, eben Lisa. Sie ist unter gleicher Bezeichnung auch bei FB zu
finden. – Da ich ja sozusagen als lebendes Modell herhalten sollte, hockte ich
mich zur Seite. Unsere junge Friseurmeisterin wusch die Haare und begann, ihre
Schneidekunst zu zeigen. Das dauerte insgesamt fast 30 Minuten. Da ich aus
Deutschland sehr verwöhnt bin, darf ich sagen, dass ich in 11 Jahren als
Frisurenmodell schon a bissele in den Spiegel und auf die Finger
des-/derjenigen schaue, die da an mir rumschnippeln und mir eine ansprechende
Frisur verpassen wollen…
Fazit: Meine Freundin aus FB war
sehr zufrieden, die Chefin strahlte ob des Lobes, das sie von uns erhielt, und
auch der gezahlte Betrag lag noch unter LE 100,00. – Ich stelle mir das bei uns
zuhause vor. Unmöglich. Lisa ist z.Z. Allein-Chefin-Kollegin…. Also, sie muss
ganz schön was tun.. um zurechtzukommen.
Deshalb, Lisa, gebe ich diese
Info gern an andere weiter. Klingt jetzt böse nach Vitamin B, nee, habe von ihr
nix erhalten, sondern werde, bevor ich abreise, zum Nachschnitt zu ihr gehen.
Sonst lasse ich außer meiner Chefin in D. niemand an mich ran, an die Haare!
Sicher wird sich Weiteres heute
ergeben. Wir trafen während unserer Friseurzeit noch zwei Urlauberinnen, die
sich auch erkundigten. Zufall, eine meine Freundin, die andere kenne ich auch
schon länger. Schön, Euch zwischendurch mal zu sehen.
So, der Vormittag ist vorbei
- 12.10 h – Bis später dann…
Montag, 08. Juli 2013 – der Rest vom Rest …
Nachdem mich meine Freundin vom
Friseur zurück nach Hause gebracht hatte, war ich platt. Fragt nicht warum:
Kann Nixtun anstrengend sein? Vielleicht im Urlaub – ja- Jedenfalls legte ich
nach einem Imbiss hin – und schlief ein. 4 Stunden Schlaf am Nachmittag – DAS
passiert mir zuhause NIE.
Gegen 17.00 h war ich wieder fit
wie ein Turnschuh. – Meine Verabredung mit Freunden, die ich fast ein Jahr
nicht gesehen hatte, war um 20.00 h in der Caribbean Bar… wo sonst. So
stotterte die Zeit mit Dusche-Anziehen und „Mini-Putz“ im Gesicht vor sich hin.
Kurze Taxifahrt in die Bar. OK – sie waren schon da, und mein Herzenskind auch.
Eine ganz junge Dame inzwischen von knapp 12 Jahren, eine Schönheit für sich
(das weiß sie, sie bzw. Mama und/oder Papa werden dies lesen). Uns verbindet
etwas, was ich nicht beschreiben kann. könnte frau als besonders liebe
Omma-Freundin (ich) und Enkeltochter (sie). Diese innige Verbindung zu diesem
jungen Mädchen bestand seit dem 1. Kennenlernen vor knapp 2 Jahren. Es wurde
ein mäßig langer Abend, da sie als Minderjährige – zwar in Sommerferien –
dabei war. Es kamen weitere Freunde meiner Freunde hinzu. Viel Gesprächsstoff –
viel gelacht.
Irgendwann gingen dann auch sie.
– Ich hatte noch eine Aussprache mit einem Freund, die seit Wochen anstand. Das
Internet ist nicht das passende Medium für wichtige Gespräche – und daraus
folgende Entscheidungen.
So war es gestern Abend halt der
Rest vom Rest, den ich jetzt abschließen kann.
Bitte nicht wundern, dass dieser
klägliche Schreibrest erst jetzt am Dienstagvormittag kommt. Heute Nacht wäre
mir das Gedankenordnen nicht so leicht gefallen wie heute…. Nach einer erneut
verbrachten Nacht auf meinem „Fakirbett“ (Ausdruck ist nicht von mir, leider, jedoch
passend)…
Mal schauen, was heute kommt… Di,
09.07.2013.
Dienstag, 09. Juli 2013 – Anfang und Ende – Druck- und Geräuschempfindlichkeit
inkl.
Dieser Tag fing wie alle
bisherigen an….. ich stand auf, in diesem Fall: ich erhob mich in die
senkrechte Lage, was mir hier etwas schwerfiel. Normal bin ich nämlich eine
Tag- und Nachtgestalt, will heißen, ich bin zu jeder Zeit gleich tag- oder
nachtaktiv wie ein Meerschweinchen oder die lieben kleinen Tierchen heißen… und
auch diejenigen, die tagsüber ihr aktives Tun haben.
Kehren wir vom Tierischen zu mir
zurück – Vergleich erlaubt. Ich bewegte mich ziemlich in vorbeschriebener Art
und Wiese, äh,… Weise! Am liebsten wäre ich auf allen vieren durch die Wohnung
gekrochen. Irgendwann hatte der Fußboden eine unaussprechliche Erdanziehung an
sich. Nur mit Mühe und mit Hilfe der „Soforthilfe“ = rabenschwarzem Kaffee“
vermochte ich diesem starken Drang zu widerstehen. Blieb also lieber
zuhause, bis ich nachmittags eine Information von einigen Freunden erhielt.
Also verfrachtete ich mich unter
die Dusche, diesmal auf „kalt“ gestellt. Irgendwie stimmte gestern so einiges
nicht. Auch der Kreislauf spielte munter verrückt – ein zu hoher Puls und zu
niedriger Blutdruck, wie sich später herausstellte.
Nachmittags kreuzte ich dann in
einer Kneipe in der Nähe der Sheraton Road auf.
Meine Freunde/Bekannten warteten
schon. Bin nie vorher da gewesen, prompt fand mein Taxelfahrer zuerst diese
Kneipe NICHT. Ist in der Nähe vom KFC und MacDoofchen auf der Sheraton Road.
Naja, letztendlich fand ich doch
den Tisch, wo meine Freunde saßen. Murmel-murmel, allgemeine Begrüßung,
So lernte ich Tine und Franco kennen, ein sehr nettes Ehepaar. Beide arbeiten
hier hart, um sich hier ihren eigenen Traum von einem anderen Leben aufzubauen.
Soweit ich das dann hörte, recht gut und erfolgreich, kleine Pannen und Dellen
im täglichen Miteinander mit anderen Residenten und Einheimischen ausgenommen,
ganz üblich.
Denke manchmal, dass die
Deutschen unter sich, die hier leben, dem/der anderen noch nicht mal das
Schwarze unter dem Fingernagel gönnen. Ich hörte einige Stories, die mir
mal wieder die Haare zu Berge stehen ließen. Verlassen und vertrauen kann
frau/man sich hier in diesem Vipern-Nest auf fast keinen Menschen, das habe ich
inzwischen gelernt nach mehr als 20 x Urlaub allein in Hurghada.
Angenehm war wieder mal, dass in
diesem Lokal das WLAN schnell und recht stabil lief und sicher auch weiter
läuft. So erhielt ich den Passcode, und schon ging es los, hatte einiges zu
aktivieren und zu aktualisieren. – Wir saßen sowohl drinnen wie draußen, ich
genoss das inzwischen vorabendliche Gewühl auf der Straße, an den anderen
Tischen, wo mir junge und ältere Damen auffielen, die ihre Begleiter dabei
hatten, manche in offensichtlicher Geste ihre „Besitzer“ beanspruchend. – Wat
ein Glück, dass ich aus diesem Alter raus bin – nee, so was war nie was für
mich. Schwamm drüber, habe Urlaub…
Als die Mägen aller Beteiligten
doch schon ziemlich unten hingen, teilte sich die Gruppe, wir – eine Kleingruppe
– landete einige Häuser weiter bei KFC. Kenne natürlich die Ladenkette aus
Deutschland, auch aus Kairo. Bin jedoch – wie bei McDoof – sicher keine
Stammkundin dort. Trotzdem landeten wir – ausgehungert im wörtlichen Sinne –
vor nämlichem Kundentresen und hoben unsere leeren Köpfe in Richtung
„Fressbrett“= Angebotspalette dessen, was es zu verspachteln …. zu essen ….
gab. Schnell einigten wir uns alle, und so wurde bestellt. Das lief schnell und
reibungslos. Endlich saßen wir am Tisch, und dann hauten wir wirklich rein…..
Ich schaffte nicht alles, kein Problem der Essens-Weiterverteilung – u.a.
Wraps, hübsch stramm eingepackt. Die konnten mitgenommen werden, was auch
geschah.
Wieder zurück im
vertrauten“WLAN-Bereich“ wurde weiter gesurft. Auch unsere andere Gruppe kam
kurz darauf zurück. So saßen wir noch eine Weile zusammen, örtlicher Klatsch,
Witzchen und das tägliche „Leipziger Allerlei“, äh, „HRG-Allerlei“, was
so läuft.
Nach Mitternacht dann Abschied
von Grüpplein 1, die musste früh raus… der Resthaufen hockte weiter zusammen,
und gegen 02.50 h schloss dann die Bar – 30 Minuten später begann ja
Ramadan um 03.20 h. Kurzabschied – rauf auf die Sheraton Road, ab ins Taxi,
netter junger Mann, der jedoch kurz darauf Passanten fragen musste, wo ich denn
wohnte. Hatte ihm meine klare Beschreibung zu meiner Wohnung gegeben. Doch: WAS
bedeutet bei zahlreichen Taxifahrern schon „Aiwa“, oft, nix verstehen.
Trotzdem ging es dann zügig in
altbekannter Straßenreihenfolge nach Hause. Irgendwie meine ich jetzt schon
nach Hause kommen wörtlich. Es ist gut, zu wissen, dass frau einen Ort hat, wo
sie rumlaufen kann wie zuhause in Bad Harzburg, entscheiden kann, ob,
wann und was ich morgens frühstücke. Diese Freiheit im Urlaub zu genießen, ist
genial.
Leider spielte nachts mein
Kreislauf verrückt. Auch mein Magen wollte von zuvor abends wirklich mit gutem
Appetit genossenen Wraps und Cola + Salat plötzlich nichts mehr wissen. Also
wurde es heuer eine mehr als unruhige Nacht.
Mittwoch, 10. Juli 2013 – Vormittag
Nun ist schon wieder ein neuer
Mittag, denn das o.a. Geschreibsel sollte ja gestern eingestellt sein – es
mangelte an Muße und Ruhe, mich zu „sammeln“, um das zu tun. Bitte um
Verständnis… im Übrigen solltet Ihr mich hier sehen, wie ich am Tisch hocke…. des
öfteren in Richtung….. sprintend, mein Flüssigkeitshaushalt hat meinem
derangiertenKreislauf z.Z. nicht viel entgegenzusetzen.
Trotzdem treibt mich natürlich
einiges…. Obiges ist sicher langatmig, zähflüssig und nicht so leichtfüßig
zusammengeklopft wie sonst.
Melde mich wieder – werde mich
nochmals in die Horizontale bewegen. Bleibt Ihr erst alle gaaaanz gesund, ich
fühle mich wie ein ausgewrungener Waschlappen, der zu nix mehr fähig ist, zum
derzeitigen Zeitpunkt jedenfalls.
In diesem Sinne – gute Besserung,
liebe Conny – ahhhh ja, tut gut, wenn frau sich mal selbst was wünscht!
Donnerstag, 11. Juli 2013 - Mittagszeit - 12.05 h
Freundliches Hallo an alle, die
einen Blick auf meine Chronik haben... einige fragten nach mir, auch bei Egypt
Ladys. Habe also Laut gegeben. Schreiben z.Z. etwas mühsam, Kreislauf und
Körper wollen die Horizontale... da wird es mit dem Laptop schwierig. Also,
derzeit etwas auf dem Zahnfleisch oder auf ausreichend Körpermasse ausharrend,
hoffe ich, schnellstens wieder den Griffel in die Hand zu nehmen. Bis dann,
allen einen schönen Urlaub, einen stressfreien Tag für die Arbeitenden unter
uns, und ein dicker Kuss für meine beiden hier in HRG, die sich sorgen.
Donnerstag, 11. Juli 2013 – Fortsetzung – 19.45 h –
Endlich rausgelassen...
oder entfleucht....
Ja, Mittagszeit – einschließlich
einem etwas … zugegeben… eingeschränkten Kurzimbiss vorbei. Viel besser als
gestern und heute Vormittag schlich sich mein Kreislauf so um mich rum…. Hatte
einige private Nachrichten, die ich nun endlich öffnete und auch so vor mich
hinlas, was sich an meiner Chronik bzw. unter meinem Egypt-Ladys-Eintrag
inzwischen so angesammelt hatte…. nämlich einiges. Also gelesen – geantwortet
usw.
Ein Blick nach dem Zähneputzen in
den Spiegel reichte aus, um meine Stimmung auf einen unterirdischen Level zu
hieven. Also Frage – stimme ich einer mentalen Gesichtsop. zu, denn so konnte
ich mich meinen Freunden im Lokal, die mich auf mich warteten, wahrlich NICHT
präsentieren! Oder bleibe ich mit dem Allerwertesten wieder in meinen vier
Wänden? Nee, trotz meiner leicht lädierten Gesamtverfassung entschied ich mich
für ein mentales Faceliftung. Eine soweit wie möglich kühle Dusche, mir mal
wieder sooo richtig den Kopf waschen (in diesen Tagen machte das jemand anders
für mich, neee, nicht wörtlich, DAS im übertragenen Sinn!), fix fönen, rin in
die zuvor mühsam gebügelten Klamotten und heute ein wenig mehr Spachtel ins
Gesicht, damit mein Spiegelbild zumindest entferntest eine gewisse Ähnlichkeit
mit meinem Passfoto aufweist. - - - Versuch gestartet, mit minderem Erfolg, wie
ich fand.
Danach raus aus dem Haus – rein
in eine Taxe und ab nach Dahar in meine alte Lieblingskneipe. Kurz dem Kellner
eine Handbewegung und schon rollte mein Wasser an… obwohl ich Wasser seit
gestern bald nicht mehr hören kann. Dann Bestellung, und JA, auch u.a. was mit
Thunfisch…. OK, darf ich nicht mehr erwähnen, ist inzwischen bekannt, oder?
So teilte ich mir die Zeit
zwischen Facebook und Thunfischsalat… mit dem Ergebnis, dass ich dorthin
gebeten wurde, wo ich nun bereits wieder stundenlang hocke, direkt an der
Sheraton Road. Der Taxler machte mit mir eine hübsche Rundfahrt von Dahar bis
hierher…. in die Nähe des El Pasha Resorts. OK, er wusste, wohin er wollte,
dahingestellt, ob er mich dort abliefern konnte/wollte. So fuhren wir einige
Male hin- und her, bis ich ihn nochmals auf mein Fahrtziel hinwies. ENDLICH
klappte es. LE 10 bis 15 sollten eigentlich für diesen Trip ausreichen, ich gab
ihm LE 20,00…. Er war glücklich. Na dann, Ramadan Kareem….
Jetzt – es ist gerade 19.40 h –
merke ich, dass ich KEIN Wasserbüffel bin und auch mal auch anderes Futter
benötige. Durch Ramadan öffnet die benachbarte Pizzeria erst nach
Sonnenuntergang. Einer meiner Späher tat schon kund, es sei Licht. Nun denn, so
ist Licht im Tunnel, ähem bei der Bestellung zu hoffen. Mal sehen, welche
fantasievolle Pizzenmischungen für uns dabei rauskommt.
Nun hoffe ich doch, dass wir hier
irgendwann im Laufe des Abends auch zu einer Nahrungsaufnahme kommen werden.
MANN und FRAU schreibt und verfasst, amüsiert sich über die Einträge hier….
Also, für heute mein
Selbstgestricktes, nee, besser wird es auch durch mehrmaliges Lesen und
Nachkorrekturen nicht. Wer wiederum bis hierher durchgehalten hat, dem gehört besonders
heute meine uneingeschränkte Achtung.
Und mein durchaus ernsthafter
Vorschlag für die, die mich gern kritisieren möchten, bittaschön, jederzeit,
doch noch effektiver: einfach gar nicht lesen oder weiterscrollen…
Freitag, 12. Juli 2013 – Langweil-Tag
+ Kneipen-Abend…
Hallo, meine Lieben, heute lag
ich mal wieder bis mittags in der Horizontalen, jahaaa, alleine wie üblich – um
Nachfragen vorzubeugen! Anrufe heute mal gar keine, o.k., hatte Mobile
auch abgestellt… wird langsam zur Manie. Grund: reine Vorsicht.
Gegen 13.30 h entstieg ich meiner
Bettstatt, nachdem ich vormittags steifgefroren die Klimaanlage auf ihre
äußerste Betrieblichkeit herausgefordert hatte. Trotz Medikamenten Gefühl, als
wenn jemand in mir unbedingt mit mir Karussell fahren wollte. ICH sicher nicht.
Ein Kaffee, in dem sich tiefes Schwarz spiegelte, fand schnell den Weg in meine
Innereien und sorgte für Aufstand = endlich Kreislauf! Inzwischen tickerten auf
im Internet einige PN hier FB für mich ein. Antwort – wenigstens einmal – und
Frage nach – wo ich – wann ich- wie ich und ob ich wieder auftauche. Also kurz
Info an meine Minigruppe, dass ich mich schon rühren würde…
Allerdings konnte ich mich im
derzeitigen Aufzug naturgemäß! nicht präsentieren.
Also die gleiche Arie wie alle
Tage zuvor. Am Nachmittag Kurztaxifahrt in die ebennämliche Kneipe wie
Tage zuvor. Mein Grüppchen saß so vor sich hin. Naturgemäß störte ich erstmal…,
wenn sich frau so überraschend dazu gesellt. Nach einem Cappucino sah die Welt
etwas freundlicher aus, und ich konnte rein akustisch allen anderen besser
folgen. Tja, wie die Zuhörfähigkeit durch ein Heißgetränk optimiert werden
kann!
Nun war es schon wieder gleich
21.00 h, mein Magen klagte mal wieder über zu wenig Betriebstemperatur und
-tätigkeit. Also beim benachbarten Pizzabäcker heute mal verschiedene Wraps
bestellt. Diese sollten gleich kommen und auch dafür sorgen, dass das
Minigrüppchen mal was anderes zu tun hat als rumzuschnattern, Getränke zu
vernichten und alleweil am Smartphone bzw. am Schlepptopp irgendwelche mehr
oder weniger sinnvollen Äußerungen ins Internet zu senden…
Gefräßige Pause – trotz
halbgeklappter Schlepptöppe – wenigstens knapp 10 Minuten der Einkehr, ähem,
der FP = FressPause! Soooo fix wie die – im Übrigen wirklich köstlichen – Wraps
in den „Klappfallen“ en der Individueen verschwunden waren, so schnell gewannen
wieder die tastenklappernden und rauchenden Gruppenmitglieder die Oberhand.
Und getreu meinem gestern
beschlossenen Entschluss (Tautologie, d. h. doppelt-gemoppelt, da ein Kreis =
rund, ein Quadrat = viereckig und ein Schimmel wohl weiß ist)… also – bis Ende
der Nacht hocke ICH hier gewiss nicht, beschlossen, äh, entschieden und
durchzuführen – jetzt wird es anspruchsvoll ….
quod erat demonstrandum bzw.
quod esset
demonstrandum *)
Damit die „Akamiker“, die viele
„Silvester“ an einer „Unität“ ihre Zeit verbrachten und
Wissen, wie man „Inschenöhr“
schreibt, ihrem „extensen“ Wissensdrang HEUTE mal
die volle Dröhnung geben können.
Nochmals, Schreib-, Dreckfuhler
oder andere Entgleisungen finden in meinem Urlaub statt, werden also nur 1/100
meiner sonst krankhaften Aufmerksamkeit bepunktet.
Samstag, 13. Juli 2013 – knapp
18.15 h –
Nachtschlaf fiel mal wieder aus,
zugunsten der ständig vor sich hinsurrenden Klimaanlage. Notschlaf, damit ich
tagsüber NICHT der Schlafsucht anheim falle, stellte sich gegen 06.00 h ein.
Der zeigte dann Ausdauer, um 11.00 h wankte ich dann vom Bette vondannen und
zuhinnen in Richtung Bad, um meine Tagesdosis Medis einzuwerfen. Baaah, ich
hasse es, doch wat mut, dat mut!
Nach 10 Tagen fiel heute das
Frühstück mangels Brot und Aufschnitt mager aus, Kaffee, Jogurt, eine Banane,
das war es! So griff ich mal zur TV-Fernbedienung, was ich seit meinem Hiersein
nur wegen der Nachrichten ab und an gemacht hatte. Naja, News sind fast immer
die gleichen, also schnell wieder raus aus dem TV!
Um den frühen Nachmittag herum
saß ich ein wenig AUF meinem Mobiltelefon. Doch es blieb ausgesprochen
nonverbal… was mich nicht entzückte. Andererseits bin ich solo hier, also werde
ich frei entscheiden, wann ich mit wem mich wo und wie lange treffe. Grrrh,
trotzdem ein wenig enttäuscht war ich schon. Zuletzt wollte ich überhaupt nicht
rausgehen, doch die armen Wandermäuschen oder Kuno, die Hauskakerlake mit
Nachwuchs (NEIN, es sind keine Kakis in der Wohnung) würden mich zukünftig
nicht mehr grüßen, wenn ich nicht für Nachschub an Essbarem sorge.
So gegen 16.00 h sah ich einige
Freunde bei FB online. Nun, ich wartete ein Weilchen, dann hatte ich die Faxen
dicke! – Also nochmals unter die Dusche, übliches Verharren vor dem
Kleiderschrank, ziehe ich was an, und wenn, überhaupt was? Naja, war wohl
besser für meine Mitmenschen…. und mich.
Also Taxe die El Pasha runter, an
einer bekannten Kneipe vorbei, wo ich auch schon Muster in das Kunstleder der
Bänke gesessen habe…. und hinterher immer ein ziemlich nasses Gefühl am
Allerwertesten hatte, das sich dann auf dem Weg nach draußen schnell
„verflüchtigte“. Jetzt habe ich, kein Spaß, ein mittelgroßes Tuch in der
Schlepptopp-Tasche. DAS passierte mir nur einmal.
Also direkt vor dem „Bella Vista
Resort“ – dem Einfallstor in Cellos „Caribbean Bar“ mit seinen Piraten, ähem,
natürlich mit seiner Super-Mannschaft raus – inzwischen brauche ich auch nicht
mehr meine Mitgliedskarte der C-CB (Cellos Caribbean Bar, meine Abkürzung –
Gebrauchsmusterschutz melde ich in D. an!!!) vorzuzeigen…
Fix durch den Hotelgarten geeilt,
bitte links halten und dann fällt frau/man direkt in die Bar. Cello, der Lange,
war zum Einkauf…. 1. ein Sakara-Gold und 2. jahaaaa! Ich brauch’s selbst dem
Mido nicht mehr zu sagen, was ich zu essen haben möchte.
Da mittags bei mir die Mahlzeit
mangels Masse entfallen war, genoss ich in Ruhe den frühen Abendimbiss.
Nun ist es inzwischen nach 18.45
h – ein Blick auf FB zeigte mir eben, dass meine etwas angefressene
Stimmung…. nee, Essen war in Ordnung - sich auch nach dem Einschub
desselben nicht gebessert hatte, sondern eher anschwoll. NEIN – ich habe
Urlaub, doch manchmal lenke ich mein seelisches Innenleben nicht so 100%ig, wie
es vielleicht nach außen oder hier beim Schreiben hier rüberkommt. Es soll
nicht Unzufriedenheit genannt werden, nein, einfach unwohl… mal sehen, wie das
meine Minigruppe – wenn sie heute Abend noch zusammentrifft - abbauen
kann.
Und was mache ich heute Abend?
Erstmal sitze ich hier – es ist gerade die Zeit des Fastenbrechens, und der
Boss und seine jungen Leute ziehen sich gleich für 10 Min. zum gemeinsamen
Essen zurück. Ich finde es toll, dass Cello da voll mitzieht, was der
„Corporate Identity“ sicher mehr als gut tut.
Also freue ich mich für ihn und
sein Team – guten Appetit, haut rein –
PS: Die, die ich brauche, sind noch immer
offline. Ich geb es auf…
IMMER NOCH - - - Nacht-Gedanken –
Wortspielchen und mehr….
Tja, schon Samstag, 13. Juli 2013 - kurz nach 01.05 h -
Eben zuhause eingeritten, jetzt
weiß ich auch, WO ich wohne, kann also meinem Taxler mittels netter Gesten und
einem Wirrsch-Warrsch in Englisch + Arabisch mitteilen, wohin mich denn der Weg
führen möge, damit ich auf meiner Bettstatt - und nicht irgendwo auf Hadaba
oder sonstwo lande.
Wie ich unten schrieb, WOLLTE und
SOLLTE ich ja ab 23.0...0 h die Hühner gesattelt haben und in die Erdbeeren
geritten sein. Pustekuchen! Irgendwie maulte ich wohl genug herum, dass sich
ein Jemand erbarmte und meinte, ich könnte ihm/ihnen gern durch meine
Anwesenheit etwas Geselligkeit vermitteln.
Nun jaaaaa, dieses tat ich dann
auch. Und da kamen Dinge zutage, die mich betroffen machten, die mein sowieso
z.Z. etwas dünnes Flatternervenkleidchen sehr anrührten und ich fix merkte,
dass ich nicht nur als "Maschinengewehr" in einschlägigen Kreisen
meiner bekannten Freunde - oder befreundeten Bekannten?? - einherlaufe, sondern
auch
nötigenfalls stundenlang zuhören
kann.
Dies war sicher eine Sternstunde...
nee, eigentlich wurden aus einer dann doch zwei und ein bisschen. Es zeigte mir
mehr als deutlich, dass frau Menschen, die ihr frontal
gegenüber sitzen, oft nicht nur
vorher als ziemlich unbekanntes Fragezeichen herumlaufen sehen, sondern durch
aktives Zuhören HINTER die Fassade derselben zu schauen lernen. Diese
2,22222-Stunden haben mir heute mehr gegeben, als mein bisheriger Urlaub wert
war. Danke sage ich nicht, ich bin nur dankbar, dass die Gelegenheit dazu
gegeben war.
In diesem Sinne eine gute
Rest-Nacht, es ist jetzt 01.20 h, und mein Fakirbett lockt mich unheimlich...
eigentlich, dass ich ins andere Schlafzimmer wechsele. Doch nun ist mein
zierlicher!?! Körper von 1,6 m im Quadrat an dieses gewöhnt, also, wat soll's?
GUTE NACHT resp. GUTEN MORGEN, je nach Lesezeit...
IMMER NOCH - - -
Samstag, 13. Juli 2013 – Upps
– schon 23.50 h –
Nun sitze ich doch hier, wo ich
eigentlich nicht sitzen wollte - - - Ich wechselte also gegen Abend
nochmals die Lokalität… Wir hatten stundenlang nette vertraute Gespräche mit
einem Ehepaar. Bin sehr froh, die beiden hier kennen gelernt zu haben. Also mal
wieder meine vertraute Minigruppe. Ach ja, und schon wieder musste was zu
spachteln her. Wieder Wraps, doch nach der Notfallmahlzeit bei Cello… ging nur
eins von diesen Dingern rein. Das andere wandert mit nach Hause.
Betreff: Meine Prinzipien - - -
die gehen hier im Urlaub wohl ziemlich baden…
Naja, frau wird sich wohl noch
anderweitig entscheiden dürfen. Was meine Prinzipien so im Allgemeinen und im
Besonderen betrifft, denke ich, dass ich in diesen Tagen des Öfteren nicht ganz
entsprechend diesen handle, na und?? Es sind wirklich nur klitzekleine Sachen,
wo ich nicht sooo prinzipientreu handle, und das Schöne ist: Es macht auch noch
Spaß, ab und zu mal so eins um die Ohren gehauen zu bekommen. ACHTUNG: Ich bin
von Natur aus NICHT masochistisch veranlagt. Der Ausdruck ist vielleicht ein
bissel über-griffig! SO meine ich es nicht. Frage logischerweise dann: Na, WIE
DENN DANN? Einfach von Zeit und Zeit auf eine –kleine- Konfrontation mit meinen
Gesprächspartnern hoffend… klappt meistens, meist den männlichen….. wobei sich
einer durch seine Eloquenz mir gegenüber auszeichnet, dass ich sehr schnell
bemerke, mal wieder übers Ziel hinausgeschossen zu sein. Die Lachfalten werden
dann noch mehr. Meist bin ich dann erst mal ein wenig eingeschnappt, ja, gebe
ich zu. Das Fatale ist, MANN hat Recht und ich steh’ doof da. DAS meine ich mit
Masochismus. Frage: Muss ich mir das geben? Nee, natürlich nicht, es ist wie ein
Katz-und-Maus-Spiel, das mir ehrlicherweise sogar ein bisschen zusätzliche
Urlaubsfreude bringt.
Im täglichen Leben zuhause fehlt
mir so etwas. Und wenn’s denn geht, why not?
Da habe ich mit meinen Kindern
und Jugendlichen, die ich unterrichte, andere Dinge zu erledigen und zu
beachten.
Gleich beginnt ein neuer Tag –
allzu lange bringe ich es heute nicht mehr.
W A S ist die Steigerung
von FAUL? OBERFAUL – STRUNZFAUL,
dieser Urlaub ist der längste in
meinem Leben, das schon einige Dekaden hinter sich hat. - Rauf und runter in
diesen ersten 9 Tagen, alle, mit denen ich Kontakt habe, neue Gesichter, die
ich kennen lernen durfte, NICHTS möchte ich missen.
Lieber Chronik-Verfolger, Euch
wünsche ich einen ebensolchen Urlaub, verbunden mit dem Vergnügen und manchen
Irrungen, denen ich anheim falle – und das Schönste ist, wenn sich alles
aufklärt. Ich wusste es besser, ob es allerdings richtig war, steht auf einem
anderen Blatt….
Sonntag, 14. Juli 2013 …. b i s
Dienstagnachmittag, 16. Juli 2013
Diese verd…….. 2,5 Tage streiche
ich mal aus meinem Gedächtnis. Nachdem ich tagelang allerlei Medikamente –
außer den üblichen – eingeworfen hatte, natürlich auch Antinal, hatte ich die
lang verbrachte Zeit auf meiner fakirähnlichen Bettstatt mehr als gestrichen satt!
Ich denke mal, könnte ich rückwärtig schauen, wären es inzwischen längs- und
quergestreifte Lattenroste, die sich auf meinem bezaubernden Rücken, der auch
entzücken kann, abzeichnen.
N E E E E E – gestern Nachmittag,
16.07., beschlossen mein Zustand und ich – „Nu biste wieder halbwegs auf dem
Dampfer“… Gesagt, getan, wobei sich die Frage nach dem „Und wat nu?“
aufdrängte. Also erstmal die übliche Dusch- und Klamottenarie, die frau so
täglich hinter sich bringt.
Zwar hatte ich ein Schock an
„Beileidskundgebungen“ bezüglich meines ramponierten Allgemeinbefindens
wohlwollend zur Kenntnis genommen, teilweise beantwortet, dachte mir nun
jedoch, jetzt sollte ich meine geneigten Leser/innen mal wieder mit meinem
Gestammel verunsichern…. nachdem sie einige Tage lang ohne mich durch die
FB-Posts irren mussten, ähem…!
Also schwang ich mich hinvonnen –
OHNE meinen Laptop-Klapperatismus, ohne Handtäschchen, nur mit Schlüssel,
etlichen Pfunden…, hallo, neee, nicht MEINEN, die habe ich immer zur
Hand,… mit Egy-Währung und meinen ollen S2 bewaffnet, das ich diesmal
sogar angeschaltet hatte. Rein in ein Taxi und ab nach Dahar in meine frühere
Lieblingspinte. Es war inzwischen schon früher Abend, so dass ich auch meinen
allerliebsten Kellner zum Dienstbeginn erschrecken konnte….! Natürlich
angenehm. Wir beide mochten uns vom ersten Moment an, das war vor etwa 2,5
Jahren. Aufgrund meines inzwischen grollernden Magensackes wollte ich eine
deftige Bestellung aufgeben Pustekuchen – Cola – ägypt. Tee und Knobi-Brot
„gestattete“ mir Ehmad, der mich mag und wohl sah, dass ich noch etwas käsig um
die Nase aussah. Nachdem ich ihm dann meine „Leidensstory“ kurz erzählte, war
es ganz aus. Ich wollte gern Pommes frites.. zuerst wollte er sie mir nicht
bringen. Nachdem ich ihn von der absoluten Dringlichkeit überzeugt hatte,
erhielt ich einen KINDERTELLER, ohne Ketchup oder Heinz-Senf, den ich für ein
glückliches Conny-Gesicht brauche, wenn ich Pomms fritz mal reinschiebe…
Alles nur für meine Gesundheit.
Ich hätte ihn in diesem speziellen Falle mit bloßen Händen erwürgen können!
Naja, er hatte ja Recht.
Zwei Bekannte, die ich
ebenfalls schon lange kannte, amüsierten sich still vor sich hin. Nach einem
Schwätzchen wieder ins Taxi und zurück in die Sheraton Road. Dort in die WLAN-Kneipe,
wo ich meine Minigruppe vorfand. Irgendwie machte uns gestern Abend diesmal die
Umgebung nicht den rechten Eindruck wie sonst.
Also – Ratschlag eines
Ortskundigen mit Empfehlung, mal an die Marina zu fahren.
Dort sind eine Reihe hübscher
Lokale und Restaurants.
Also ein 3. Mal Taxifahrt
dorthin, bis zum Beginn der Marina. Ob Ihr es glaubt oder nicht, ich kenne zwar
den alten Sea Port und die große neue Moschee. Doch das Marina-Areal war mir
völlig unbekannt. In angenehmer Gesellschaft also stiefelten wir an
beeindruckenden Motorjachten und anderen Schifflein vorbei, ein Ah und Oh
konnte ich mir bei einigen nicht verkneifen. Das kenne ich von anderen Marinas,
z.B. in Puerto Banus/Marbella oder auch in Kemer/Türkei. – Wieder schrie etwas
in mir - HUNGER! Also die Empfehlung angenommen, und wir landeten in der
„Marina Sphinx“. Sehr hübsch gelegen, die Menschen flanierten direkt vorbei. Es
war ja dunkel, doch die vielen Schiffe und die Gäste und Einheimischen waren
endlich für mich richtiger URLAUB!
Ein beglückender Moment: Wir
erwischten einen jungen Kellner, der wirklich sehr gut eingearbeitet war, uns
in Deutsch begrüßte und sich so freundlich und sicher um unsere Wünsche
kümmerte – es war für uns eine Riesenfreude, so viel Engagement zu beobachten.
Empfehlung von uns – das Pfeffersteak mit Reis und einem kleinen Salat mit sehr
guten Dressings ist sehr empfehlenswert. Ich hatte vorher noch eine
Tomatensuppe, ebenfalls sehr schmackhaft. Auch die Zwiebelsuppe fand
Anklang. Es war schon mehr als ein begonnener Abend…. Nach dem Essen
entspann sich eine so interessante und tiefgehende Unterhaltung, die bis –
jaaa! bis heute Morgen – Mittwoch, 17.07., so ca. 03.15 h dauerte. Wir wurden
nach Rechnungsbegleichung fast mit dem Besen hinausbegleitet. Wir waren die
allerletzten Gäste. Durch die stundenlangen Gespräche tat uns die kühlere
Nachtluft gut, um unsere Gedanken nochmals Revue passieren zu lassen. Für mich
sind wiederum so viele neue Gesichtspunkte, Ansätze zum Nachdenken und ein
Gefühl tiefster Zufriedenheit dazu gekommen.
Manchmal sind es die ungeplanten,
spontanen Verabredungen mit Menschen, die ich zwar kenne – bzw. zu kennen
glaube, DAS Erlebnis, was mich persönlich weiter bringt, Dinge in einem anderen
Licht – von einer anderen Seite – zu betrachten, ab und an mal meine
Kodderschnute zurückzunehmen und – wie gesagt – ein tiefes Gefühl von
Zuneigung, Vertrauen und Entgegenkommen zu verspüren,das ich lange verloren
glaubte.
Nachdem ich per Taxi heute
früh!!! um 04.30 h zu Hause ankam, legte ich mich zwar hin, doch einschlafen
konnte ich wirklich nicht. Gut eine Stunde warf ich mich von links nach rechts,
dann beschloss ich, meine Nach(t)gedanken fix noch zu formulieren.
Manchmal sind es die kleinen
Dinge, die den Tag und das persönliche Leben ausmachen.
Ganz sicher bin ich, dass meine
Minigruppe schon lange den Schlaf der Gerechten erwischt hat, an mir ging der
Schlaf bisher vorbei – es ist gerade 06.30 h, und ich werde gleich, wenn ich
dies an meine Chronik getackert, auf mein Schlaflager fallen und versuchen,
ebenfalls noch einige Stündlein voll Ruhe und Schlaf zu ergattern.
Euch allen einen schönen guten
Morgen, wenn Ihr das Nachtgeschnattere lesen möchtet – bitte, legt Euch keinen
Zwang an. Ich verdiene – schon für meine Überstunden – eine Minute Eures
stillen Gedenkens – oder so….
Und dass ich an meiner eigenen
Chronik diesen geschnetzelten Schwachmatenquatsch auch noch veröffentliche, oh,
sooo schön.
Fremdgemopst – Apro Po – Gute
Nacht natürlich – ja – es ist 00.00 h.
Mittwoch, 17. Juli 2013 – Es
dämmert der Abend – und bei mir ….
Nachdem ich meinen Nachtgespenst-
bzw. Frühmorgen-Post an meine Chronik gebracht hatte, wollte ich mich noch a
bissele hinlegen. Meine Birne – Kopf wäre unpassend um diese Zeit gewesen –
hatte irgendwie eine Art Erddrall, also gab ich diesem Drang nach und schwupps,
lag ich auf meiner „einladenden Fakirmatte“! – Um 10.30 h war auch diese
Seligkeit beendet… irgendwie hatte das Pfeffersteak keine reale Absicht, sich
auf normale Art dahin zu bewegen, wie es sein sollte. …. Naja, also allem
nachgegeben, was sich da so ergab… und hinterher wieder 1 bis 2 Eimer
Pfefferminztee, der mir inzwischen zum Hals rückwärts raushängt. Und zwei
Antinal, damit sich DAS nicht wiederholt…
Zwischendurch ein, zwei kurze
Chats mit Hurghada-Residenten und kurze Info an einen Freund in Genf über die
letzten aktuellen News bei mir…
Verabredung ab 17.00 h in der
Stammpinte mit der üblichen Minigruppe. Mal sehen, wer nach Dienstschluss noch
dazu kommt. Was sich so kürzlich an Erkenntnissen bei mir festgesetzt hat: ICH
freue mich sehr für zwei Menschen – mal sehen, was sich im Laufe dieses Jahres
so entwickelt… mein Insistieren, allein was den Gesichtsausdruck beeinflusst,
wenn MANN mit FRAU telefoniert, mal mit guter, mal etwas schlechterer
Gesprächsqualität – es zaubert mir ein Grienen ins Gesicht. Lachfalten werden
tiefer, der Gesichtsausdruck verändert sich…. und fix eine Flucht vom
Kneipentisch…. natürlich wegen der besseren Gesprächsqualität! Ach, dies
mit-zuerleben, ist es allemal wert..... und ich mittendrin.
Nun hocken wir hier – die
Schlepptöppe rauchen…. Dauernutzer halt; auf meinem neuen Samsung Galaxy
Note7000 werden für mich viele nützliche Apps runtergeladen und installiert.
Ich selbst bin dafür zu blöd, ist nützlich, wenn Hilfeangebote vorhanden sind.
– Sicher ist für viele Gäste mein Urlaubsverhalten gewöhnungsbedürftig. Beim
nächsten HRG-Trip ist wieder Erholung und Besichtigung angesagt. Mal schauen, w
o es dann bei w e m etwas Neues zu berichten gibt. Es ist kurz nach 19.00 h,
und ich werde das hier als Abend-Post im wörtlichen Sinne betrachten.
Donnerstag, 18. Juli 2013 – b i s
Freitagmittag, 19. Juli 2013
Der Mittwochabend endete, wie ich
es mir NICHT gewünscht hatte… wenige Worte, ein von mir sehr kurz gehaltener
Gute-Nacht-Tschüs-Gruß, und weg war ich. Frage nach Anruf am nächsten Tag
verbrummelte ich…. Mein Fehler war und ist, dass ich vieles ZU persönlich
nehme. – Doch was soll’s – die Suppe löffle ich aus…
Zurück zum gestrigen Donnerstag –
über mein 2. FB-Konto ließ ich einen Kurzpost (etwa: „Wo bekomme ich
Schlaftabletten in HRG?“) los… auweia! Wieder z.T. Kommentare, die mir Ärger
einbrachten… Ab Nachmittag war ich mal wieder am Anschlag…. Also löschte ich
den Post in einem deutschen und zwei englischen Foren. Und ebenso stellte ich
alle bisherigen Reisenotizen auf privat, so dass meine Chronik in Reinheit
erstrahlte – plötzlich zum Missfallen einiger Nutzer/innen. Während dieses
Urlaubs habe ich bewusst diese von mir aufgespiesten kleinen und größeren Dinge,
die mir auffielen, NUR meinen Freunden zugänglich gemacht + aufgrund einer
persönlichen Bitte + in EINEM deutschen Forum. Auch das war wohl zu viel.
Deswegen und auch wg. meines Posts im 2. FB-Konto kumulierte es: So wurde mir
in einer PN „…purer Egoismus und Missachtung der Wertschätzung MIR gegenüber …“
vorgeworfen. Es ging weiter… DAS verletzte mich besonders, da ich ver- und
abgeurteilt wurde, ohne mich persönlich zu kennen. Der Hinweis auf „actio und
reactio“ war richtungweisend.
Denjenigen, die mir nahe standen,
habe ich eine PN geschickt.
Wenn ich meine Leser/innen in
irgendeiner Form verletzt haben sollte, so bedaure ich dies. Wenn dies das
Allgemeinverständnis ist, lasse ich es mit den Reisenotizen.
Mit Absicht habe ich eine Nacht
über das nachgegrübelt, was geschehen war.
Heute – Freitagmittag – erfahre
ich mehr Einzelheiten, die mir zu schaffen machen…
nachzudenken, wer mir nahe
steht. Ich empfinde oft nur empathisch. Das soll ganz positiv fürs Ego und das
Gegenüber sein, leider bin ich letztlich bös auf die Nase gefallen, daraus
lernen? - Manchmal. Ist frau zu Erkenntnissen gelangt, kann ich diese einfach
NICHT preisgeben. Auch wenn ich persönlich noch angreifbarer bin und meine
Umwelt MICH abwertet. Hört sich kryptisch an – Ich kann Menschen NICHT
öffentlich bloß stellen.
Mobiltelefon aus, es ist Ruhe.
Mein Internetstick gab ab mittags keinen Mucks – zu viel Musik aus dem Internet
gehört von meiner Lieblings-Spanierin Roció Dúrcal. So sind fix 7 GB
futschikato. Also blieb nur I-net via Mobil.
Also raffte ich mich nachmittags
auf – nicht gern, da mir seit Urlaubsbeginn der Pharaoh nachrennt und mich
trotz heftigen Antinal-Einwurfes nicht auslässt! Also nochmals Einwurf … und in
Richtung Sheraton Road per Taxi – bis zum rettenden Vodafone-Shop-Office. – Na,
wie ist das, wenn frau vor vergittertem Laden steht? Besch…….! Freitag Pause
bis abends 20.30 h – Also Kehrtwende, wat nu? Da ich seit Tagen mit festem
Essen auf Kriegsfuß stand und trotzdem über einen Magen verfügte, der nach Hilfe
schrie… nächstes Taxi nach Dahar… Meinem liiiiebsten und nettesten aller
Kellner, die ich hier in HRG kenne, hatte ich für seine Kinder – wie üblich –
einen großen Beutel Gummibärchen versprochen. Eines der letzten Mitbringsel,
die mein Kühlschrank hütete. Schnell war ich da, es war vor 19.00 h – vor
Dienstantritt – so besuchte ich meinen Apotheker. Der hatte mir meinen Wunsch
brav erfüllt und wartete, dass ich die Medi abholte + nochmals Antinal…die ich
hoffentlich nicht mehr aufbrauchen MUSS! – Also ich rüber in mein anderes
Hotel, wo ich mehrfach wohnte. Der Direktor war nicht da. Sicher zum Iftar
zuhause bei seiner Familie. Doch ein Ruf von mir „Aaaaaaaaahhhhhhmeeeed!“ an
der Rezeption. Mein netter Mensch-für-alles-dort sah mich, und ich freute mich sehr,
ihn wiederzusehen. Ein Glas Wasser, da ich wohl gerade so aussah „wie ein
Schluck Wasser in der Kurve“.. Danke, Ahmed! - Das gemeinsame Essen der
Hotelmannschaft stand an – und ich saß bequem in der kühlen Hotellobby und
bekam Kokosmilch eine Lasagne mit gemischtem Salat – ohne Frage,
selbstverständlich, freundlich dargeboten. Gern wollte ich meinen Obulus dafür
geben. Entrüstetes „Nein“ seitens Ahmed und des Kochs, der mir das Essen
aufgetan hatte. Leider ließ ich das meiste davon liegen. Magen verträgt z.Z.
nicht so viel. Bevor ich mich endgültig verabschiede, bekommt er ein dickes
Tip, ich kenne seine Story, ohne Frau hat er für 2 Kinder und die Eltern zu
kämpfen. Eines von vielen Schicksalen der Menschen, die hier arbeiten…
Endlich – 19.00 h – rüber in
meine Lieblingskneipe – Er sah, wie ich drauf war – nix zu essen, –
Bärchen-Weitergabe und Cola-Bestellung. Mal kurz Blick auf mein Handy. Ja, ein
Anruf. Am liebsten ausgemacht, doch lieber kurz Telefonat erledigt. Ja, später
Wechsel von Dahar zurück in die Sheraton Road zurück. Megahungrig – Bestellung
für uns erledigt –
Menschen – Freunde, Bekannte,
Geschäftspartner – unterhalten sich gern mit mir; dies ist in letzter Zeit –
bis auf zwei Abende – daneben gegangen. Nach dem Essen entfernte ich mich auf
„Französisch“. Bestellung bezahlt und ab in Richtung Straße. Von der Hotellobby
aus rief ich meine Minigruppe an und entschuldigte mich für mein Fernbleiben. –
Mit 66 laufe ich nicht mehr als 5, 6., oder Xtes Rad mit rum. --- Arbeit ist
Arbeit – in Ordnung. Ich habe nicht lange im Berufsleben gestanden, knapp 44
Jahre – bin heute als Rentnerin selbständig tätig… nur möchte ich meinen
Gesprächspartnern, Freunden, Bekannten gern meine Aufmerksamkeit widmen und
????
Ach was – jetzt war mein
Internetstick in Nöten…. Nix ging mehr! Also wieder rin ins Taxi und die kurze
Strecke bis zum Vodafone-Laden. Und – oh Helligkeit!!! – OFFEN! Ich unten rein,
eine Menschentraube nach 22.30 h am Eingangscounter. Der arme Kerl dahinter
wurde von allen Seiten bedrängt. Und ich dazwischen. Ich musste mir eine
Wartenummer für oben geben lassen – kein Durchkommen! Nach gefühlten 100
Minuten endlich ruhte des verzweifelten Verkäufers Blick auf mir., ich
ergatterte Nr. 807. Fix nach oben – Du mein Heimatland! – wieder gefühlte
100000 Menschen bei 3 Schaltern… Die elektronische Anzeige funktionierte nicht
– also jede Minute ein Blick auf die Elektronikanzeige über den 3 Schaltern.
Nach ca. 20 Min. endlich meine Nummer, und ruck-zuck – neue Aufladung von 7 GB
für LE 100,00. Nun war ich f r e i - endlich wieder!
Denn diese Zeilen auf meinen
Galaxy-Note7000 trotz Stiftes zu schreiben, wäre eine Schinderei gewesen!
So – freue ich mich wiederum auf
launige – kritische – ärgerliche - witzige – freudige? – anerkennende und
selbstmurmelnd nicht-anerkennende – Kommentare…
WER will, der KANN – WER nicht
will, MUSS auch mal – oder wie ging das ??
Falls Ihr Euch wundert, nein,
Pharaoh grüßt immer noch – vielleicht ist es die Wirkstoff-Kombi der Medis, die
ich inzwischen intus habe…
5 mg Ramipril – 5 mg Tensuflux –
2 x Antinal – nachts 1 x Hypnor… 7,5 mg – nicht zu vergessen natürlich… und
böse-böse
1 x 500 mg Magnesium – auch noch
1 x Calcium D3
NOCH FRAGEN ???
Samstag, 20. Juli 2013 - Zuerst
nix und dann was …??
Nun sitze ich nachts in
meiner runtergekühlten Klause und hacke noch ein bissel auf meinem inzwischen
mehr als dem Netbook geliebten Schlepptopp herum – für Euch!
Es ist nach 01.45 h, und ich bin
per Taxe von der letzten Kneipe nach Hause gekarrt. HEUTE habe ich es ENDLICH
begriffen, dass ich den Weg auch zu Fuß hätte machen können, 2 Wochen lang.
Zwar nicht unbedingt in frischester Luft – wie bei uns am Harz -, jedoch sicher
ohne Taxe. Ich habe mir nur EINEN Weg gemerkt und den immer brav an meinen
jeweiligen Taxler weitergegeben. Auf gut Deutsch: immer hübsch um die Moschee,
ähem, um die Kirche rumgefahren. Nun bin ich nicht mehr ganz so doooooof wie
bisher!
Doch zum früheren Abend – unsere
Minigruppe hat sich über Telefon und FB-Chat zu einem Essen an der Marina in einem
hübschen Restaurant – dem „Sphinx“ – verabredet. Ich war schon zu Beginn der
Woche dort, da wurde es beim Heimgehen schon fast hell…. naja, heute nicht. Es
ist wirklich ein nettes Ambiente, zum Sitzen und Rausschauen auf die vielen
Boote und Schiffchen und Jachten! - Ich Dummhascherl war mal wieder die
erste und besetzte einen Tisch direkt an der Promenade. Herr Pharaoh rang mir
eine Cola ab, die mir auch jetzt irgendwann als beste Feindeswaffe erscheinen
wird – ich kann dieses Klebezeug nicht mehr vertragen! – Also gewartet
und gewartet, bis endlich alle langsam alle „Groupies“, nee Mitmenschen,
eintrafen. Natürlich würde auch gaaanz oben am Holzpaneel die Steckdose
reingesteckt, unter dem Tisch war wohl defekt, damit der unvermeidliche Laptop
sein schlappes Image aufpeppen konnte….. Letztes Mal war das Essen – s. meine
Aufzeichnungen – wirklich ausgezeichnet. Also bestellte einer unserer
Damen auf unsere Empfehlung hin das „Pfeffersteak“, das mir letztens so
gut geschmeckt hatte. Andere hatten Appetit auf Penne arabiata – schön scharf
bitte! – und noch etwas Gehähneltes – fragt mich nicht, was! – Ich konnte von
der sehr gut duftenden Tomatensuppe vom letzten Mal nicht genug bekommen, als
schwupps, Bestellung aller. Für mich hatte ich „Maccaroni oven“, also
überbackene Makkaroni mit Käse im Töpfchen – bestellt. Meins kam zuletzt,
während die anderen sich durch andere Suppen und das Hähnlein bzw. das
pfeffrige Steak arbeiteten. Tja, diesmal muss es wohl ein anderer Koch gewesen
sein – denn wir alle hatten irgendwo irgendetwas zu bemängeln. Die „Penne
arabiata“ waren schlichte Penne-Pasta mit stinknormaler Tomatensoße – und das
geht bei diesem Gericht gar nicht! Wozu der Zusatz „arabiata“? – Also Ansprache
beim Restaurantmanager, Rivo. Der nahm das Gericht zurück, brachte etwas später
wiederum die Penne mit Tomatensugo und obendrauf ein bisschen
kleingeschnittenes Gemüse usw. wieder. „Hot Sauce“ sowie Salz und Pfeffer nach
Gutdünken oben drauf machten nun endlich „arabiata“ daraus! – Mein Töpfchen sah
lecker aus, der Käse z – o – g sich herrlich aus dem Pott über den
Löffel auf meinen Teller.
Doch schau mal einer guck:
Makkaroni sehen anders aus – ebenfalls Penne. Ich habe nicht aufgemuckt,
sondern mir halt auch Salz, Pfeffer und etwas Hot Sauce über diesen Schmaus
gepackt. Naja, frau konnte es essen, doch so richtig nach Makkaroni mit
Gehacktem schmeckte es halt nicht, der zatterige Käse war das Beste, der lief
so schön. Vielleicht hatte er Angst vor mir – kann ja sein! – Nachdem wir alle
Etliches auf dem Teller gelassen hatten, wurden „wir abgeräumt“ und gefragt,
wie es geschmeckt hätte. Keiner sagte dem Restaurantmanager so recht die
Meinung, auch ich Feigerling nicht! Nun denn, hoffentlich ist beim nächsten Mal
der andere Koch wieder am Werkeln! –
Frage – wohin nu? Nochmals zurück
von der Marina in Richtung Sheratorn Road in die altbekannte Stammkneipe. Hier
war und ist in diesen Tagen nur ein Sitzen draußen möglich. Auch Kasse usw.
werden vom Personal v o r der Kneipe erledigt. Da hockt ein älterer
Mann seit heute Morgen innen drin und schleift den Holzfußboden ab, tagsüber
ohne Mund-/Atemschutz. Als wir kamen, wenigstens Atemschutz vor der Schnute.
Die Galabeya war so beigefarben wie der abgeschliffene Fußboden. Das dauert
noch ein, zwei Tage, der arme Kerl tut mir leid. Also hockten wir uns alle
draußen hin – noch ‚n „Watermelon-Popup“, noch ‚n Stella-Bier, aus dem mehr
wurde. Ich hielt mich an Sprite, ein Zeug, das mir ebenfalls den Magen
zukleistert. So etwas trinke ich normalerweise nie. Der Zweck heiligt die
Mittel – Hatten wir das hier nicht schon mal irgendwo?
Um 00.30 h drängten die meisten
zum Aufbruch. Der Rest – einer seiner – blieb zurück, und sobald wir anderen
weg waren vom Tisch, schwupps erstrahlte ein Laptop in schönster Helligkeit.
Auf denn, Master of the Darkness, kommen Sie Ihren Aufgaben im weiten
Cyberspace nach. Viel Spaß – den hatte ich hier auch, denn so ist wieder ein
Tag zu Ende gegangen.
Mein Mobil-Wecker ist auf heute
08.15 h gestellt. Mal sehen, ob ich Bleiente aus dem Bleischlaf aufwache….
Halte ich die Verabredung nicht ein, wird’s peinlich. Drückt mir die Daumen –
So, ein weiteres ges(t)ammeltes
Werk rennt seiner Vollendung entgegen – und ich meiner Bettstatt, da seid bitte
sicher.
Gute Nacht – guten Morgen – und
einen schönen Sonntag für alle, die sich diesen
Quark auch noch reingezogen
haben, womöglich noch v o r dem Frühstück. Danach schmeckt
das Frühstück garantiert besser, oder? Beanstandungen bitte an mich…
Sonntag, 21. Juli 2013 - 09.05 h – Was kommt nach dem Morgen? – der Tag…
Auf die Schnelle - um 08.00
h stand ich als HB-Frauchen auf der Matte.... kurze Nacht, da ich erst gegen
02.00 h offline gegangen bin. - Die Dusche habe ich eben mit einem
"Verdammt" angestellt. Die normale halb-laue Dusche war heute Morgen
wirklich kühl-kalt, und so wurden meine noch schlafenden Geister mutwillig auf
Dienst gestellt! - Mir den Kopf zu waschen, fällt mir nicht schwer - heute
steht noch ein Kopfwaschen an, allerdings nicht das meine... - Ich düse gleich
ab - meine Verabredung wartet. Also Euch allen in diesem Sinne einen besseren
"Guten MORGÄÄÄÄÄÄHN" und bis die Tage mal wieder!
Eure z.Z. noch vor sich
hindämmernde Schreibente oder wie war's noch gleich? –
09.10 h
Raus in die ach so! schöne
Sommersonne in Hurghada! Wäre am liebsten wieder rückwärts in den Hauseingang
reingefallen… najaaa! Flugs ein Taxi gekapert – mein Fahrtziel hingehaucht –
und 10 Minuten später am Zielort, einem Café, angelangt. Dort wartete schon in
aller Frische und so fröhlich! meine Freundin, ihren 1.Kaffee vor sich. Fix die
Frühstückswünsche weitergegeben, und so konnte unsere muntere
Zweier-Kaffeerunde starten, die immerhin fast 2 Stunden dauerte. Meine muntere
Begleiterin hatte gute Ideen für mich – auch für Freizeit (was ist das
bitte???), Sonne und Strand. Habe ich hier doch irgendwo in den Foren schon
drüber gelesen – Diana, bitte sieh mir nach, dass ich „Kneipe“ schrieb. DAS ist
hier liebevoll gemeint, NICHT abwertend! Hätte das vorab erklären sollen – bin
sowieso der Erklärbär? – Mal wieder durfte ich mir in aller Offenheit den einen
oder anderen bildlichen „Satz hinter die Ohren schreiben“. Wieso tue ich mir
dies an?
Meine Ferien als
Weiterbildungsseminar – kommt wohl so hin. Frau wird alt wie `ne Kuh und lernt
hoffentlich noch dazu – muhhhh! – Meine Leser, die diesen schwachmatigen
breitwandigen Höchstblödsinn auch noch l e s e n , werden wieder
daraus weitere charakterliche Defizite ziehen – liebe Mitmenschen, ICH lebe
damit, IHR nicht! –
Mein Ex-Boss, sehr erfolgreich im
Seminargeschäft im In- und Ausland, viel im TV und Bildungsfernsehen, sagte mir
mal nach etwa 10 Jahren Zusammenarbeit, dass er mich – trotz meiner Eloquenz
und der gut-zu-Fuß-unter-der-Nase-Fähigkeit – längst entsorgt hätte, wenn ihn
Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Engagement nicht vielfach überzeugt hätten.
Menschlich kam und komme ich nicht mit ihm auf einen Zweig, doch fachlich
konnte er das beurteilen. Ich hielt IHN 17 Jahre aus, und ER mich die gleiche
Zeit. Ach ja – um es abzukürzen – ICH kündigte, weil mich seine menschliche Art
nach so vielen Jahren einfach abstieß. DAS nahm er mir persönlich übel, …. Weil
hinter mir meine beiden jungen Kolleginnen stand und ebenfalls mit ihren
Kündigungsschreiben warteten, um sie abzugeben. So viel zu meiner Unbeliebtheit
bei Kolleginnen usw…
Jahaaa, wieder zu heute Mittag –
Schnell noch in eine Wechselstube, heute dort für Euro 50,00 genau 455 LE. Dann
zu Metro – meine Freundin ließ mich dort auf dem Arbeitsweg raus – So schön
entspannt bei METRO, kühl … so erledigte ich einen gemeinsamen Einkauf, den ich
versprochen hatte – wieder rein in eine Taxe und fix nach Hause. Die beiden
Taschen hatten inzwischen gefühlte 25 kg beiderseits. Der 2. Stock nahte
irgendwann, Schlüssel vorgekramt, Aufschluss und Wummss! die Tüten auf den
Tresen.
In dem Moment gab es keinen
Strom, es war hübsch temperiert in allen Räumen, auch der Kopf, den ich kurz
probeweise in den Kühlschrank hielt, fiepte weiter vor sich, also keine
Erleichterung…. Zum Glück Minuten später dann wieder Licht und
Klimaanlage-Ansprung.
Entpackaktion der Tüten, alles
fixestens in den nämlichen großen Kühler. Frische Lurpakbutter/gesalzen, einen
Riesenpott Erdbeermarmelade, einige mmmmh-Käsesorten und auch eine
wirklich gut schmeckende harte Salami aus Egy warten darauf, mit frischem
deutschen Brot und einer Brötchenauswahl Bekanntschaft machen zu dürfen. Wer
weiß, der kommt – und darf abholen. Rumschleppen witzlos, da sonst Butter und
Käse schnell Füßchen bekommen….
So, es ist jetzt 13.25 h – ich
lese das jetzt mittags verzapfte Lese-Kuddelmuddel nochmals quer und setze es
dann ein. Nach mir die Sintflut! Oder vor mir das Rote Meer….
Und dann gehe ich tauchen -
untertauchen, wo mich keiner kennt. Mal schauen, wie lange ich das durchhalte.
Also, Tschüs – und allen einen
weiteren wunderschönen Sonnen- und Strandtag!
Montag, 22. Juli 2013 – Zuerst
Langweilaaaa-Tag – dann gibt’s Stoff und Tempo….
Um den vorletzten Satz vom
Sonntag aufzunehmen – neee, untergetaucht war ich nicht wirklich – wenn frau
davon absieht, dass sie mal wieder alle Stöpsel rausgewuchtet hat…. und für
alle die, die was von mir wollten – oder auch nicht – unerreichbar war. Wieder
eine gelbe Karte auf der Beliebheitsskala mehr.
Nachdem der Urlaub diesmal
wirklich durch gefühlte 7.286 Unpässlichkeiten und Mini-Katastrophen so
ziemlich in die – ja, in die nämliche – Hose ging, zeichnete sich der wie immer
strahlend beginnende MONTAG dadurch aus, dass das, was ich verputzte, d a
blieb, wo es hingehörte. Welch Erfolg!
Trotzdem rief mich meine
Fakir-Bettstatt vormittags noch einige Male zum Matratzenhorchdienst, dem ich
willigst nachkam. Das „FRÜHstück“ nahm ich auch sodann am FRÜHEN Nachmittag
ein. Ein weiterer Erfolg auf dem Weg, mich irgendwann mal wieder unter die
Lebenden, ähem, Einheimischen und Touristen zu mischen.
Für den heutigen Montagabend
hatte unsere Minigruppe das Kennenlernen einer neuen Restauration (frau
beachte, liebe Diana – ich schreibe mal nicht „Kneipe“) schon vor zwei Tagen
ziemlich fest vereinbart, Treffen um 20.00 h in der Mamsha im „Triple X“.
Kannte(n) ich/wir nicht, deshalb wollten wir es ja bevölkern, um etwas zum
Umsatz der einheimischen Gastronomie beizutragen. Naja, also hübschte ich mich
gegen Abend an – ergatterte direkt vor der Haustür einen –diesmal- netten
Taxler, der sogar etwas Englisch VERSTAND und gleich wusste, wohin ich wollte –
dachte ich!....
Also fuhren wir ….. und wir
fuhren - - - also die Fahrt zog sich eh schon etwas hin; wir kamen an viiiielen
Bar und Lokalen bzw. Hotels und Läden vorbei – nur das „Princess Palace
Hotel“, gegenüber dem „Triple X“ sich befinden sollte, kam und kam nicht.
Endlich bat ich den Taxler, kurz zu halten, und ich fragte einige junge
Burschen…. Und DIE verstanden wirklich Englisch. Kurz darauf entdeckte ich linkerhand
das o.a. Hotel und rechts gegenüber das nämliche Lokal. Also enthüpfte ich nun
frohgemut der Taxe, stiefelte in Richtung Lokal zu und sah etliche Gäste,
allerdings keinen aus unserer Gruppe. Naja, dachte ich, 19.50 Uhr – ist ja noch
Zeit. Tja, allerdings warteten wir – d. h. meine inzwischen warm werdende Cola
und ich – noch 30 Minuten, bis ich mir dann zähneknirschend eine Salami-Pizza
bestellte. Diese war an sich in Ordung, nur waren für meine bestellte
SALAMI-Pizza einfach zu wenige Salamistückchen auf derselben. Der Preis für
eine mittlere Größe war mit LE 40,00 soweit in Ordnung, die Cola kostete LE 10,
auch üblich. Im „Triple X“ sitzt man natürlich mitten an der Mamsha – an der
Fußgängerzone. Sitzgelegenheiten gibt es auch einige Stufen höher, wo ich saß,
um den Überblick zu behalten…. das ist sehr hübsch. Man ist sozusagen auf
höherer Ebene über dem Geschehen.
Gegen kurz nach 21.00 Uhr taxelte
ich zurück in Richtung unserer Stammlokalität, wo die anderen auf mich
warteten. Durch Missverständnisse, zu spät erreichte Telefonate bzw. Chats
hatte der Abend nicht so prall begonnen, wie wir es uns gewünscht hatten. –
Irgendwo lief innerlich mein „Böckchen“ zu Hochform auf – Diesmal wusste ich,
dass ich nicht „schuld“ war, die anderen nahmen das für sich so auf, und nach
einer Weile dampfte das dann alles ein – mit dem Entschluss, nochmals bei Cello
in der „Caribbean Bar“ vorbeizuschauen. – Das ist, jedenfalls für mich, einfach
immer ein Ruhepunkt im lauten Gemenge auf der Sheraton Road und den ganzen
Gewusel draußen. Sobald ich durch den sich hinziehenden Hotelgarten und die
Poolanlage durch bin, bekomme ich automatisch einen heftigen Linksdrall, und da
weiß ich, dass ich immer einen schönen Tisch finde, wo ich mich mit Cello mal
kurz unterhalten kann, oder lesen oder schreiben kann oder einfach mal meine
Gedanken spazieren gehen lassen kann. Diesmal waren nicht mehr so viele Gäste
da – der „Taucher-Stammtisch“ mit dem hohen Tisch und den hohen Barhockern war
frei, und so saßen wir da. Schnell gab unsere Gruppe ihre Getränkewünsche
weiter … Cello kam dazu und als ich „anhub“, etwas zu sagen, meinte er, Cola
und Seven-up seien diesmal nix für mich. So ließ er für mich einen Cocktail
zusammenstellen – Leute, DER war so gut, dass ich noch ein zweites Mal bestellte.
Jaaaaa, es war auch Alllolooolll drin, wie viel, weiß nur der Meistermixer! Als
ich ihn nach dem Namen fragte – geräuschvolle Stille – Ich schlug vor –
Eigennutz komm’ vor! : „Connys Healthy Drink“ oder so…. Nee, Cello meinte, da
Ingwer = ginger drin sei, müsste DAS mit vorkommen. Wenn Ihr mal dort seid,
lasst Euch den mal zusammenmixen, er schmeckt köstlich und ich meine sogar, ein
Teil des Schwunges, ähem des inzwischen verdunsteten Alllolooollls, ist noch in
meiner Schreibse mit enthalten! Spätestens morgen, wenn ich auf allen Vieren
durch die Wohnung krieche, wüsste ich, dass es Cello z
u gut gemeint hatte. Nee, so schlimm ist’s nicht. Es hat nur
mörderisch-gut geschmeckt. Und selbst einem Teil unserer Minigruppe stand das
Getränk auch gut zu Gesicht.
Nachdem sich irgendwann unsere
Teilgruppe wegen des Wunsches nach einem „Nachtbad“ – nein, kein Schreibfehler!
– in die Büsche geschlagen hatte, saßen wir Reste nun noch eine Zeit lang
herum, jeder natürlich klebend an seinem Smartphone am Chatten und Lesen,
jaaahaaa, zeitweise auch ich, obwohl ich in den letzten Tagen NIE den Laptop
mitgeschleppt hatte. Irgendwann kribbelt’s mich dann in den Fingern, und ich
muss vor Tagesanbruch mein Gestammel los werden – und das auch mindestens vor
Einsetzen zweimal in Ruhe durchlesen, damit der gestapelte Blödsinn sich nicht
doch zu höchstverdichtetem Schwachmaten-Schwachsinn „hochentwickelt“…
Durch eine vor 1 Std.
eingeworfene 7,5-mg-Hypnore verbreitert nicht gerade mein aktuelles
Gesichtsfeld. Falls Ihr also viele Wiederholungen, Kommafehler, in sich
verschwurbelte Sätze, deren Schwachsinnsgehalt gen Null tendiert, es war
Cellos „Gesundheitsdrink“, von den er mir größere Maßeinheiten an die Backe
genagelt hat! Vielleicht fällt mir ja sinnigerweise vor dem Wegnippeln noch
diese Kisten vom Tisch. DANN könnt Ihr allerdings von heute nix mehr lesen…
A b e r – sie haben doch so gut
geschmeckt, und wenn Cello meint, sie seien gesund, dann folge ich doch brav,
gelle! Danke für Deine Fürsorge, mein Großer!
Und Morgen Nachmittag tauche ich
wieder, und am Mittwoch zum jetzt für unbedingt auszuprobierenden „Frühstück
von 07.00 h bis 10.00 h“, pro Person = LE 45. Ich hörte gar Bestes darüber,
werde ich ab 09.30 h am Mittwoch ausprobieren.
So, meine Augen haben inzwischen
koreanische Reiskorngröße erreicht, die Tasten auf meinem Laptop zeichnen durch
Unleserlichkeit aus und springen mir entgegen, und die Augen aufzuhalten,
bewerkstellig ich zwischenzeitlich mit 2 Streichhölzern. WIE TIEF BIN ICH
GESUNKEN!!!
Gute Nacht – guten Morgen –
guten Tag – bzw. Guten Appetit, je nach Lesezeit und –laune. In diesem
Sinne „Bon Garage, sorry Voyage“ bis zur nächsten Schreibkatastrophe!
Retro vom Mittwoch,
24. Juli 2013
Mittwochs hatte ich zwei
„Termine“ vereinbart, von dem sich beim Nachmittags-Treffpunkt herausstelle,,
dass ich wohl doch etwas zu „urlaubig“ meine Daten im Kopf gespeichert hatte –
Hätte nicht passieren sollen, tat’s jedoch!
Von Cello und anderen Gästen
hörte ich, dass in der Caribbean Bar von 07.00 h bis 10.00 h auchgut
frühstücken ist.. DIES war mir neu – wie vieles hier im Nachhinein! Also wieder
Mobilwecker gestellt – und ja, ich erspare es uns…. natürlich wieder die
übliche Morgenarie. Diesmal knatterte mich ein uraltes Peugeot-Taxi in Richtung
des Hotels, s o früh war ich selten auf der Straße – der Sheraton Rd. –
zu finden! Gemach-Gemach, Einheimische wie üblich en masse, Touris – denkste!
Also Durchmarsch in die Bar
– war die einzige Gästin…. Leute, v o r dem Aufstehen…auch die
Barmannschaft war noch spartanigst aufgestellt, doch ein netter dienstbarer
Geist fragte nach meinem Begehr! Ich suchte mir einen Tisch hinten links aus.
Die Sonne hätte mir sonst – durch das halbdurchlässige Dach – garantiert meinen
Restbregen ausgetrocknet, und den würde ich sicher noch brauchen. Also 1 x
Frühstück für zwei Personen bestellt, wobei Person 2 sich etwas später
einstellte.
Tee – Kaffee bestellt (ich
glaube, die Getränke gehen extra, frage ich noch!) und dann wurde aufgedeckt.
Ergebnis: Alles sehr nett angerichtet, a bissele Fladenbrot, Weckerln, wie die
Ösis sagen, süße Schnecken usw. – kleine Aufschnittplatte mit Käse/Wurst sowie
etwas Gemüsiges – Gurken und Tomaten. Für uns mehr als ausreichend.
Und so saßen wir zwei dann – und
genossen in RUHE dieses Frühstück. Zeit habe ich im Urlaub nie (wie bitte?
Jahaa, es ist so), und zeitweilig tut es auch gut, mal in Muße viele Gedanken
austauschen zu können. Kurzum: DAS dauerte bis kurz nach 14.00 h. Wir
bestellten noch einige Getränke, die Zeit war ja lang genug. -
Meine Nachmittagsverabredung
führte mich zu meinen früheren Gastgebern, wo ich mehrfach in einem Apartment
(mit Freundin) und im Studio (allein) gewohnt hatte. Es ist eine hübsche ruhige
Wohngegend – Magawish. Das Taxi brachte mich mit 120 km über die Airport-Road
dorthin. Irgendwann nach dem Magawish Swiss Inn auf der linken Seite geht eine
kleine Straße rechts ab…. Da musste ich aufpassen, doch ich kannte ja die
Gegend von vielen Hin- und Herfahrten, auch mit meinen Freunden Anne + Georg.
Direkt vor dem „Haus“ – einer
wirklichen Hütte v o r dem Apartmenthaus meiner Freunde –
hielt also mein Taxi. Ich schnell raus und schaue in die offene Garage des
direkt angrenzenden Hauses….. und richtig, nach einem kurzen Ruf „Ramadan“ eilte
dieser sofort auf mich zu. Obwohl er und ich verschwitzt waren, eine herzliche
Umarmung. Dieser liebe Bawab, der meine Freundin und mich bzw. auch mich allein
so manches Mal nachts „erwartete“, wenn wir/ich „früh“ heimkam(en). IHN
vergesse ich nicht . Er fing fast an zu weinen über die Wiedersehensfreude –
ich auch… Nun, danach stiefelte ich ins Haus – direkt geradeaus in Richtung der
Familien- und Gemeinschaftsterrasse und stolperte natürlich in ein Gespräch
hinein. – Meine Freunde schauten etwas verdutzt und erstaunt aus – mit Annes
Hinweis, dass wir doch erst für den Folgetag uns verabredet hatten.
Ah jaaaa! Peinlich, peinlichst!
Was tun? Umdrehen und Tschüs sagen – nee, das macht meine Anne nicht. Also
platzierte sie mich inzwischen ins Wohnzimmer, wo andere Gäste waren, und
versorgte mich mit einem Kaffee. Und schon war ich „ruhiggestellt“.
Später löste sich die Gesprächsrunde auf der Terrasse auf, und Anne und Georg
und eine weitere gemeinsame Freundin sowie ich konnten so richtig „schnaulen“.
Es gab seit unserem letzten Treffen doch etliches Neues zu berichten –
ich war im März d.J. zuletzt bei ihnen zu Gast.
Am Pool sah ich einige Mädchen
und Jungen spielen. Die Kinder stammen von Familien aus Syrien, wo bekanntlich
z.Z. mehr als Bürgerkrieg herrscht. Die Kleinen haben schlimme traumatische
Dinge erlebt. Dort im Hause und im Pool spielten sie unbefangen. Es war eine
Freunde, diesen kleinen Wichten zuzuschauen.
So ging auch dieser
Nachmittag in aller Muße zu Ende. Zurück in die Stadt brauchte ich noch
mal eine Taxe. Mein Freund Georg nahm mich mit. Danke! – Vor dem „Bella Vista“
raus….. und nein, nicht zum Cello, nein, „heeehme“ wie der Sachse sagt. LE 5,00
und schon war ich zu Hause. Ja, jetzt nenne ich es wirklich so. Ich brauche
nachts kein Licht, um mich zu orientieren…. Es ist nach über 3 Wochen schon
alles vertraut, mein deutsches Zuhause wartet auf mich – und es gibt sicher
einige, die zufrieden sind, wenn ich hier bei Facebook über Hurghada nix mehr
zu berichten habe…
Den Abend über verbrachte ich…. heeehmeeee…
ja! Nachdem ich tags zuvor über die Wirkungen von Diazepam und Zoplicone
ausführlich – auch in FB – weiter aufgeklärt wurde. Also was Pflanzliches
zwischen die Kiemen – einem anderen guten Rate folgend, zählte ich mindestens
100mal von 1 bis 10, es half nicht viel, doch jedenfalls verbrachte ich die
Nacht „drogenfrei“. Oh, und sicher wird es Comments geben, warum, wieso,
weshalb und aus welchen Gründen ich dies schreibe. Um zu beweisen, es geht auch
OHNE – oder wie? –
Schon Donnerstag, 25.Juli 2013 – die
letzten 4 Tage eilen nicht, sie fliegen….und ich fliege zurück.
Heute Morgen sah ich in den
Spiegel, ziemlich zerknittert – vielleicht hatte ich die Nacht auf der falschen
Gesichtshälfte verbracht…., weiß frau es? – Vormittags putzelte ich so vor mich
hin, um 14.30 h hatte ich einen Termin zum Deutschunterricht – wartete jedoch
vergeblich. Also hatte ich Zeit, Nachrichten im ZDF zu schauen, um nicht ganz
blöd zu sterben, wenn ich nach Hause komme und womöglich eine Palastrevolution
bei uns’ Angie oder eine besonders dämliche Aussage eines unserer
„Politiker“ nicht mitbekommen hätte….
Später Termin – endlich – beim
Friseur. Nach 3 Wochen Wildwuchs begab ich mich in die Hände einer der jüngsten
Friseurmeisterinnen Deutschlands, die jetzt hier in HRG selbständig tätig ist.
Es war eine Freude, ihr zuzuschauen! G e n a u s o wollte ich es
haben. Ich bin seit 11 Jahren zuhause Modell in meinem Stammsalon, bin nur
einmal in Berlin vor Jahren (und das bei Udo Walz… mit mäßigem Erfolg übrigens)
„fremd gegangen“. Nun ein 2. Mal! Wenn meine Nicole und Lisa hier zusammen
arbeiten würden, sie wären das friseurliche Traumpaar!. Lisa, was Du aus mir
gemacht hast, DANKE, mein Schatz! – Ach ja, und liebe Luise, es war mir eine
Freude, Dich kennenzulernen. Freundschaftsanfrage habe ich Dir eben bestätigt.
– Ach ja, bitte vergiss nicht, das mit dem aktuellen CV im richtigen Hotel zu
erledigen! Es war mir eine Freude, mit Euch zwei jungen Damen die Zeit zusammen
zu haben! Und über meinen Einfall, dass ich für meine XXXX Jahre mindestens 3-7
Tage jünger aussehe, kommt nur daher, dass aufgrund meiner 1,60 m im Quadrat
die Falten keinen entsprechenden „Faltenfall“ entwickeln können…. oder so..
Dann l i e
f ich samt Schlepptopp-Gebamsel hierher in mein 2. Zuhause, jahaaa,
ich weiß, in vielen Augen "verplempere“ ich hier Urlaubszeit und –geld.
Liebe Mitmenschen – m e i n e Zeit und m e i
n Geld, wat soll’s?
Im Übrigen ist hier zur Zeit eine
schöne Atmosphäre, ich habe meine Ruhe – bin satt – vorn am „Taucher-Stammtisch“
sitzen nette Gäste…. Ich hocke hier allein in der Runde – RUHE, das Meer
rauscht – es ist dunkel. Es stört niemand beim Niederschreiben meiner Nicht-
und Einfälle…
Apropos – Einfälle – Bilder –
Momentaufnahmen hier in Facebook in den diversen Foren – ICH schreibe
Unwichtiges – wird mir ja ständig bestätigt. Aua, das trifft mich aber auch so
was wie - - -
Ich habe eben kurz vom
Word-Dokument weg meinen Blick in dt. Foren riskiert. Da wird auch
viel – oder ständig – über Dinge
berichtet, die für mich nicht von Belang sind. Ich habe es jetzt so gemacht:
Oben rechts gibt es den FB-Hinweis: „Ich möchte das nicht sehen“, und
genau das habe ich hintereinander zweimal angeklickt…. Frau kann es – bei
Wunsch – sogar begründen, warum frau das nicht mehr lesen möchte und auch alle
weiteren Posts des/der Nutzer/in ausschalten. Ein weiser Zug von FB……! Auch
werde ich mal meine Freundesliste durchforsten. Da kommt Erstaunliches zu Tage.
Noch sitze ich allein – doch wie
es ab und an im Leben ist: „Erwarte nix im Leben, dann kommt es oft noch
dicker, oft sogar noch besser.“
Scheint auch heute Abend so zu
sein, also, zeitweilig mal die Füßchen still halten, oha, DAS lernte ich! Spreu
scheidet sich fix vom Weizen. Immer mehr Menschen, die ich zu kennen glaubte,
fallen vom Sockel – von meinem selbstgeschraubten. Andere hingegen erweisen
sich als echte Edelsteine, manchmal in ungekannter Fassung!
Ein hinkender Vergleich, wie es
Vergleiche so an sich haben. Euch allen einen schönen, ruhigen Abend.
Samstag, 27. Juli 2013 – noch 2 Tage – FINALE läuft… mit allen Konsequenzen…
Nachdem ich ja seit 2 Tagen wie
eine lahme Ente durch die Gegend tapere – irgendwie tat ich einen Miss-Tritt,
wie, weiß ich heute nicht mehr….
Jedenfalls bereitet mir das
Nicht-auftreten-können einigen Verdruss; denn mein Aktionsradius ist doch
beträchtlich eingeschränkt.
Also, der Freitag verlief bis
gegen Abend in gepflegter Langeweile, einschl. dem genannten Bügeln. – Da ich
abends einen Treff bei Cello hatte, hübschte ich mich trotz Fußhinkelei auf….
und plötzlich dachte ich, mein letztes Stündlein hätte geschlagen. Aus der
Verlängerungsschnur meines Fön fauchte und zischte es – mir fiel das Teil aus
der Hand. Es stank mörderisch, ein kurzer schwarzer Qualm schoss hoch, und mir
standen die Haare zu Berge! – Kurzschluss, kommt vor. …. Zum Glück keine
weiteren Umweltschäden!
Als ich gegen 18.30 h die Wohnung
verließ, vertraute ich wie immer darauf, gleich ein Taxi zu finden.
Pustekuchen. Da ich hier drinnen wenig mitbekam und auch nicht ganz aktuell lt.
FB über die geplanten Demos informiert war, wackelte ich, am Geländer
runterhangelnd, vom 2. Stock nach unten. Aus dem Haus, links rum – k e i
n einziges Taxi in Sicht. Blieb nur, weiter rumhinkelnd wie eine
alte Omma, mich in Richtung Sheraton Road fortzubewegen. – Mancher schaute mich
ziemlich baff an… Es ging im wörtlichen Sinne halt nicht -….. anders als so!
Fast unten auf der Hauptstraße –
endlich! ein Taxi! Rein und in Richtung Cellos Bar. Nach 100 m war Schluss.
Hunderte von Menschen, viele junge fähnchenschwingend, blockierten die Sheraton
Road. Teilweise war diese durch Gitter in Richtung „Bella Vista“ schon
gesperrt, so dass wir nur Schritt für Schritt vorankamen. Was dann geschah, hat
mich sehr berührt: meinem Taxler und mir wurden durch die offenen Fenster
mehrfach Getärnke, Datteln und Kekse ins Auto gereicht, was ich bei der Hitze
und der Warterei als sehr freundlich und lieb empfand. Keine negative Stimmung
– nach ca. 10 Minuten ging es dann auf einem Umweg nochmals beim Metro links
die Straße hoch und einige Straßen weiter wieder runter. Mein Taxler setzte
mich punktgenau vor dem Hoteleingang ab. Dort standen einige Touri-Gruppen und
Hotelgäste, die das Geschehen verfolgten. – Es fiel mir während dieser 30
Minuten auf, keine Aggression, weder gegen Einheimische noch gegen Touristen.
Viele junge Familien mit Kindern nahmen auch an dieser wirklich friedlichen
Demo teil. Ich war wirklich mittendrin gewesen, keine Sekunde, wo ich ein
Unbehagen, geschweige denn Angst empfand. Eine außergewöhnliche Situation –
klares JA, doch ohne Missgefühle oder Panik.
Unten an der Bar bei Cello waren
zur Abendstunde doch viele Gäste. Es war so schön – ein abnehmender Mond, der
sich zuerst glutrot, später weiß-gelb vom dunklen Horizont abhob, fast wie im
Kitschfilm, doch Realität.
Später kam der Rest unserer
Minigruppe dazu. Es wurde in Ruhe gegessen, viel erzählt. Laptops waren nicht
dabei, doch auch Smartphones können das Internet auf Trab halten, wenn es denn
quasi heißt „immer im Dienst der Allgemeinheit“…
Gegen Mitternacht verabschiedeten
sich unsere Spätankömmlinge – die Arbeit wartete am nächsten Morgen, also
heute. – Irgendwann saßen wir als Rest fast allein da und ließen dann endlich
auch den nächtlichen Wächter einen guten Mann sein und seinen Dienst ohne uns
tun….
Da mein Füßlein sich weiterhin
beim Laufen ständig unangenehm bemerkbar machte, schnell in eine Apotheke und
Medis besorgt.
Vor dem Hotel wieder viele
Menschen, diesmal mit noch mehr Fahnen – wir rein in eine Taxe – und dann
standen wir wieder erst mal – unter einer riesigen ägyptischen Fahne, die
mehrere junge Leute über unsere Taxe und nachfolgende Auto hielten, fuhren wir
durch. Es war ein eigenartiges Gefühl, diese Begeisterung mitzuerleben…. Ich
empfand es als angenehm, nicht bedrohlich, geschweige gefährlich!
Frage nun – Taxi nach Hause oder
noch einen …. oder zwei…? Absacker. Inzwischen war es sowieso spät, besser
früh, also nochmals in unsere Stammlokalität. Diesmal Sitz und Platz draußen –
die Demos hatten sich verzogen. Es war ruhiger geworden.
Und wieder genoss ich diese
Atmosphäre – natürlich durchzogen von Benzinschwaden, etlichen
unterschiedlichen Essensgerüchen u.a.m. Das ist Hurghada – unser Lokal wurde
gerade renoviert, Innen roch es noch streng, deshalb hockten wir uns bei jetzt
angenehmer Nachttemperatur draußen hin. – Erneute intensive Gespräche, die mir
wieder mal ein bis zwei Spieglein vorhielten. Und ich – sprachlos! Will was
heißen, oder?? - Manchmal ist es angemessener, anderen sein Ohr, statt die
Zunge zu leihen… hab’ ich wohl schon mal hier niedergeschrieben.
Wir wurden sozusagen gegen
03.30 h freundlichst „rausgekehrt“. Schließlich müssen die Buben im Service
irgendwann MORGENS mal Dienstende haben.
Kurzabschied – Taxe – rein in
Wohnung – nächste Ibuprofenladung (gemäß ärztl. Absprache) eingeworfen, Raffeln
geputzt und ab in die Falle. Da ich abends mindestens 2,5 l Wasser geschlürft
hatte….. Nachtruhe mit Unterbrechungen.
Um 08.00 h stand ich erstmalig
auf der Matte, mit reiskorngroßen Äuglein und dem dringenden Wunsch, den
fehlenden Schlaf schnellstens einzufordern. Also wieder rin in die Falle… ca.
12.30 h war dann endlich Samstag für mich.
Und nun sitze ich schon wieder
seit fast einer Stunde und hacke meinen vorerst letzten Post für Euch in den
Lappi – morgen und übermorgen sind randvoll Termine, da komme ich nicht mehr
dazu.
Denjenigen, denen ich ein
bisschen Lesevergnügen verschafft habe, sei an dieser Stelle gedankt. Nicht
alle setzen ein „Gefällt mir“ unter meine persönlichen Notizen, ob sie
ges(t)ammelte Werke oder Reisenotizen oder einfach nur „Persönliches“ von mir
widerspiegeln. Manche Augen-Blicke reichen aus.
Allen hier in Hurghada, die hier
leben, wünsche ich weiterhin schöne Tage, wenig Stress und – sonnige Tage….!
In diesem Sinne – meine Drohung –
es kommt wieder was, spätestens im Herbst des Jahres,
Gruß, Conny
Sonntag, 28. Juli 2013 – doch
noch was . . .
Tja, ursprünglich hatte ich mich
ja mit großen Worten schon von Euch Leser/innen verabschiedet.
Am Sonntag, 28.07., übergab ich
meinen Schlepptopp, so dass mir das Galaxy-Note zum Schreiben meiner letzten
Worte geblieben wäre – und auf diesem piepeligen Bildschirm wäre das eine
zeitgreifende Hackerei geworden…
Also habe ich mir einige Tage bis
heute – Do, 01.08. - Zeit und Muße gelassen, um das Allerletzte meines
Gestammels an Euch runterzuschrifteln.
Also, meine Begleitung und ich
hatten abgesprochen, am letzten Sonntag gleich früh ins Visa-Passamt zu fahren,
um mein Re-Entry noch vor Abflug eintragen zu lassen. So werde ich nächstens
direkt zum Immigrations-Büro durchstarten können. So weit – so gut.
Nach einer recht kurzen Nacht –
Sa. auf So. war(en) mal wieder Gesprächstherapie, ähem, Gespräche angesagt –
schreckte ich um 08.00 h unausgeschlafen, zerknautscht und absolut zerwutzeltt
auf. Treffpunkt um 09.00 h an meiner Straßenecke – wir schlugen kurz
nacheinander auf – jeder aus seiner Richtung.
Rein in die Taxe – ab nach Dahar.
Wunschgemäß hatte ich ein Passbild und meinen Reisepass mit dabei. Direkten
Schrittes – Begleitung immer fixer als ich, mein Hinkelfüßchen machte da nur
50%ig mit.
Drinnen war zum Glück noch nicht
so viel los – wir also an einen der Schalter und Bitte um das einseitige
Formular. In Ordnung – also füllte ich dieses denn aus… natürlich unter
Anleitung von sachkundiger Seite! Hatte sogar eine Büroklammer auf die
Seite des Einreisevisums/-stempels angetackert, das meine Begleitung nochmals
beäugte. Nach Formularausfüllerei stiefelten wir erneut erstmal von einem zum
anderen Schalter – wir wurden einige Male hin- und hergescheucht. Ein
bebrilltes männliches Etwas nahm sich dann meines Formulars an, starrte
verwirrt von diesem in meinen Reisepass – blätterte einige Male hin und her und
grinste dann vor sich hin. ? ? ? ? Aus welchem unerfindlichen Grunde,
dachte ich.
Letztlich
streckte er mir meinen Pass durch das Glaslöchlein entgegen mit der Bemerkung… „You’ve already got your re-entry
stamp. It is valid until January 6, 2014…”
DEN Kerl hätte ich stante pede
erwürgen oder erschlagen können…. Das Schlimme war – und ist – nur, ER HATTE
RECHT.
Mein netter Taxifahrer war genau
3 Wochen vorher mit mir am gleichen Orte gewesen, hatte mir ein 2seitiges
Formular vor die Nase gehalten, das ich ausfüllte, – u n d einen
einseitigen weiteren Formularbogen – für das RE-ENTRY-Visum!!!
Meiner Begleitung hatte ich
jedoch NUR das Einreisevisum mit Stempel gezeigt…. Einige Seiten weiter
befanden sich die Einträge für Jahresvisum u n d Re-Entry! – Also
nahm ich meinen Pass – mitsamt den Papieren – entgegen und ging, nein – ich
schlich hinter meiner Begleitung aus dem Visaamt. – Eine verdammte peinliche
Story für mich…. Gelächter folgte mir bis zum Taxi in Richtung Caribbean Bar,
wo wir dann in Ruhe unser Frühstück genießen konnten – o h n e
nochmals mittags zum Passamt zur Abholung zurück zu müssen.
Später habe ich das unseren
Freunden abends erzählt bzw. auch Cello. Und meine Lieben, die haben sich alle
herzlich über mich lustig gemacht…. Naja, was soll*s? „Wenn“ und „hätte“ waren
vorbei. „Wenn“ ich meiner Begleitung gleich die Seite mit Jahresvisum/Re-Entry
gezeigt „hätte“, „wäre“ dieser Ausflug nicht nötig gewesen, und wir „hätten“
unsere Nachtruhe länger genießen können.
Eine besondere Art der
Freundlichkeit, diesmal wirklich, begegnete mir mittags, als ich nach dem
opulenten Frühstück bei Cello in Richtung Wohnung zurückfahren wollte. An einem
der Bankautomaten gegenüber dem Bella Vista Resort wollte ich noch 50,00 Euro
wechseln. Pustekuchen! Mehrere Wechselstuben und Bankomaten alle „out of order“
bzw. geschlossen.
Ich also zu einer offenen Tür mit
befracktem Doormann – ich glaube, es war die IPB-Bank (oder so ähnlich). Dieser
wies mich an, mich nach Ziehung der Nr. 159 ins 1. Obergeschoss zu verziehen.
Dies tat ich und wurde auf der Treppe bereits gebremst…. Voll, völler, am
völlersten (tolle Steigerung, gelle?). Geschätzte 100 Menschen dünsteten vor
sich hin und warteten eben.
Ich hatte meinen 50-Euro-Schein
im Händchen und murmelte vor mich…. Wie lange warten?
Tja, EIN Blick auf dieses
Wartezettelchen sagte mir „Waiting time: 1:04 h“ – WIE BITTE? Mehr als eine
Stunde, damit ich mein Scheinchen umwechseln konnte. Neee, nicht doch!
Ein 2-Meter-Mensch am oberen
Treppenende bemerkte wohl mein Grauen im Gesicht angesichts der vor sich hin
müffelnden Wartemenge und fragte mich freundlich auf Englisch, ob ich diesen
Schein in LE umwechseln wolle. Mein Gesicht signalisierte hoffnungsfreudige
positive Stimmung…. Er fragte mich, ob ich mit Kurswechsel 1 : 9 einverstanden
sei. S o f i x habe ich noch nie Ja gestammelt, und so
hatte ich innert 5 Sekunden meine LE 450,00.
Ich zog – frohlockend in mich
hineinträllernd – vondannen, in Richtung Ausgang. Der Befrackte schaute mich
ziemlich sinnfrei an…. Der dachte wohl auch, wie ich so schnell mein Geschäft
erledigt hätte – Sorry, ich meine also die Wechselaktion!
DAS gab mir den Glauben an
Hilfsbereitschaft wieder.
Der letzte Abend verging auch
viel zu schnell – mit unseren Freunden und weiteren 2 netten Gästen. Ich
verfrachtete mich am frühen Montagmorgen, 29.07., so gegen 03.00 h in ein Taxi.
Montag, 29. Juli 2013 – wirklich
FINALE –
Das geht bei mir immer fix, da
ich doch ziemlich pingelig bin und alles – wie zuhause – an Ort und Stelle war
und nur in den Koffer flog. Dieser war jetzt – nach „Abwurf“ aller Dinge, die
ich hier ließ, nur noch 15 kg schwer. Mein Beautyköfferchen hatte ebenfalls
Leichtgewicht.
Torsten, Dir an dieser Stelle ein
besonderer Dank nochmals. Alles anderen haben wir hier auf FB per PN schon
erledigt.
Schließlich verschwand ich in
Richtung Flughafen-WC – nicht freiwillig, gezwungenermaßen quasi – und heulen
musste ich dann auch noch. Nee, peinlich war es mir nicht. Dieser Urlaub war
sicher einer der etwas anderen Art – diese 4 Wochen haben vieles bewegt.
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